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Werder erreicht dank Almeida Pokal-Halbfinale

Artikel vom 09.02.2010 - 22.58 Uhr

Werder erreicht dank Almeida Pokal-Halbfinale

Bremen (dpa) - Dank Edeljoker Hugo Almeida hat Werder Bremen zum 19. Mal das Halbfinale im DFB-Pokal erreicht und darf weiter vom siebten Pokaltriumph träumen. Der Portugiese erzielte den Siegtreffer zum 2:1 (1:0) über 1899 Hoffenheim.
Volltreffer
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Werders Almeida (M) zieht zum 2:1 ab, Hoffenheims Vorsah (l) und Ibertsberger kommen zu spät.
© dpa
Naldo hatte mit einem Traumtor (27. Minute) die Hausherren in Front geschossen. Nach der Pause ließ Prince Tagoe die Hoffenheimer hoffen (73.), ehe Almeida (75.) für die Entscheidung sorgte. Dadurch dürfen die in der Liga enttäuschenden Werderaner auch weiter mit dem erneuten Einzug in den Europapokal liebäugeln.

«Wir stehen im Halbfinale, das ist was ganz Besonderes», freute sich Marko Marin. Trainer Thomas Schaaf betonte: «Wir wollten heute hier das Spiel gewinnen, um im Pokal weiterzukommen.» Gleichzeitig blickte der Coach nach vorne auf die anstehenden Aufgaben in der Meisterschaft: «Wichtig wird für uns sein, auch in der Liga zu bestehen.»

«Ich denke wir haben ein Klasse-Spiel gemacht», sagte Hoffenheims Trainer Ralf Rangnick, der seinen Spielern keinen Vorwurf machen wollte. Verteidiger Christian Eichner meinte: «Die Enttäuschung ist riesengroß.»

Bei Schneefall und Minustemperaturen im Weserstadion fanden die Bremer besser ins Spiel und hatten in der 9. Minute die erste Chance per Konter, doch Isaac Vorsah fing eine Hereingabe von Mesut Özil vor dem einschussbereiten Claudio Pizarro ab. Auf dem aufgeweichten und seifigen Boden taten sich die Bremer vor allem im Abschluss schwer. Hoffenheims improvisierte Vierer-Abwehrkette stand sehr tief, hatte die Werder-Offensive der Anfangsphase aber im Griff.

Bezeichnenderweise war es eine Standardsituation, durch die der sechsmalige Pokal-Sieger in Führung ging: Verteidiger Naldo zirkelte nach knapp einer halben Stunde einen indirekten Freistoß von der linken Strafraumgrenze genau ins lange Eck und ließ TSG-Schlussmann Timo Hildebrand keine Chance.

War das 1:0 für die Schaaf-Schützlinge durchaus verdient, so wirkte der Rückstand auf der anderen Seite wie ein Weckruf: Vor allem über die Außenbahnen wurden die Gäste gefährlicher und profitierten zudem von nun tief stehenden Bremern. Folgerichtig kamen die Hoffenheimer zu ihren ersten Torchancen. Schon nach gut einer halben Stunde hätte Kapitän Per Nilsson für den Ausgleich sorgen können, doch der Kopfball des Schweden nach einem Freistoß von Maicosuel ging am langen Pfosten vorbei (33.). Tim Wiese sah dabei nicht gut aus.



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Artikel vom 09.02.2010 - 22.58 Uhr
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