Velmir Petkovic, 53-jähriger Trainer des Handball-Bundesligisten FrischAuf Göppingen, kehrt mit seiner Mannschaft heute Abend an seine ehemalige Wirkungsstätte zurück. Vor der Partie um 20.15 Uhr in der Rittal-Arena bei der HSG Wetzlar unterhielt sich AZ-Sportredakteur Ralf Waldschmidt mit dem Coach, der die Mittelhessen von 1998 bis 2004 im Handball-Oberhaus hielt.
In Göppingen nun schon fast so lange Bundesliga-Trainer wie in Dutenhofen: Velimir Petkovic, der mit FrischAuf heute in Wetzlar (20.15 Uhr) gastiert. (Foto: heu)
Es ist doch immer wieder schön, nach Wetzlar zu kommen. Oder?
Petkovic: »Na klar, ich habe noch viele Freunde hier und viele gute Erinnerungen.«
Wie geht es der Familie?
Petkovic: »Bestens. Gesundheitlich sind wir wohlauf. Die Kinder sind keine Kinder mehr und studieren in Mainz und Paris. Die Zeit verrennt eben.«
Sechs Spielzeiten in Dutenhofen, ihre sechste Saison in Göppingen. Das ist im Trainergeschäft ungewöhnlich.
Petkovic: »Richtig. Ich glaube, da gibt es nicht viele andere Beispiele. Aber wenn ich irgendwo arbeite, möchte ich Perspektiven entwickeln und diese auch gestalten. Kontiuität und eine gutes Arbeitsumfeld sind mir besonders wichtig, dann fühle ich mich wohl.«
Wie beurteilen Sie die Wetzlarer Leistungsstärke?
Petkovic: »Das Team entwickelt sich, hier hat man in den vergangenen Jahren mit jungen Spielern gute Arbeit geleistet. Die Deckung macht einen kompakteren Eindruck, die Positionen sind nicht mehr nur einfach besetzt. Vor allem hat die HSG eines, Spieler die hungrig sind. Das mag ich.«
Macht die Wetzlarer Abwehr den Unterschied zur Vorsaison aus?
Petkovic: »Ich weiß nicht, welche Variante Michael Roth heute wählen wird. Wir werden aber alles versuchen, um diese zu knacken.«
Mit Pavel Horak haben Sie kurz vor Saisonbeginn einen ihrer Leistungsträger verloren. Wie sehr fehlt er dem Team?
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