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Top-Scorer geschont und knapp verloren

Artikel vom 14.03.2010 - 22.33 Uhr

Top-Scorer geschont und knapp verloren

(dbf/mn) Bloß keine Verletzungen oder Sperren riskieren: Zwei Tage vor dem Auftakt zum Playoff-Viertelfinale hatte der letzte Spieltag der regulären Meisterschaftsrunde der Eishockey-Oberliga lediglich statistischen Wert; zumindest aus Sicht des Herner EV und des EC Bad Nauheim. In einem nahezu freundschaftlichen und deshalb über lange Zeit trägen Vergleich unterlagen die Roten Teufel am Gysenberg mit 1:3 (0:0, 0:2, 1:1)
Warmlaufen in Richtung Playoff-Auftakt: Kevin Richardson (links) und die Roten Teufel verlieren bei Tom Fiedler und dem Herner E
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Warmlaufen in Richtung Playoff-Auftakt: Kevin Richardson (links) und die Roten Teufel verlieren bei Tom Fiedler und dem Herner EV mit 1:3. (Foto: Chuc)
Bei Titelfavorit Herne fehlten Mika Puhakka, Mark Kosick und Darren Doherty. Die Badestädter hatten derweil ihre Top-Scorer Lanny Gare und Kyle Piwowarczyk geschont. Markus Keller, die derzeitige Nummer eins, saß beim Zweitligisten Dresden auf der Bank, und Alexander Baum (Schlittschuh gebrochen) sowie Matthias Baldys (Rücken) blieben nach 20 Minuten in der Kabine.

Fast gänzlich ohne Höhepunkte blieb die Partie in den ersten 20 Minuten. Thomas Schenkel für Herne (10.) und Tobias Schwab für Bad Nauheim (19.) hatten hier die wenigen Tormöglichkeiten. Erst die Möglichkeit durch Alexander Althenn, der nach einem Bader-Fehler an HEV-Torwart Linda gescheitert war, glich einem Weckruf für die Gastgeber, die zur Rückkehr an den Gysenberg, der eigentlichen Heimspielstätte, über 2000 Zuschauer begrüßen konnten. Die logische Konsequenz des nun druckvolleren Spiels der Gastgeber war das Führungstor durch Paul Flache (30.). Auf der Gegenseite vergab Kevin Richardson nach Zuspiel von Heiko Vogler, und Jan Barta traf nur das Torgestänge. Auch im letzten Abschnitt mussten sich die Fans lange Zeit in Geduld üben. Zehn ereignisarmen Minuten folgte eine Torchance durch Tobias Schwab, der erneut an Linda scheitern sollte. Wieder glich dieser Vorstoß einem Weckruf für die Gastgeber, doch Boris Ackers konnte sich in seinem ersten Spiel über 60 Minuten nach seinem Comeback auszeichnen. Der EC Bad Nauheim startete in der Endphase eine Schlussoffensive und kam durch eien Schlagschuss von Chris Eade 80 Sekunden vor dem Ende zum Anschluss. Die Gäste nahmen noch den Torwart vom Eis, hatten tatsächlich die eine oder andere gute Ausgleichsmöglichkeit, kassierten aber zwei Sekunden vor der Sirene durch Rawlyk das 1:3.

Mit Blick auf das erste Playoff-Heimspiel am Dienstag hat die Geschäftsstelle des EC Bad Nauheim am Montag zwischen 14 und 19 Uhr geöffnet. Die Eintrittspreise werden zur »heißen« Phase auf allen Plätzen um einen Euro erhöht. »Wir hatten nach dem Schnitt der letzten Punktspiele einfach eine Unterdeckung in den Zuschauerzahlen. Wir hoffen, dass die Fans diesen Weg mit uns gehen«, sagt Geschäftsführer Andreas Ortwein.

Herner EV: Linda - Burym, Hengen, Bader, Schadewaldt, Schumacher, Pietsch - Taube, Flache, Rawlyk, Fiedler, Schenkel, McNeil, Fischbuch, Ziolkowski.

EC Bad Nauheim: Ackers - Vogler, Eade, Mangold, Baum, Franz, Glusanok, Kohl - Weibler, Baldys, Stripeke, Richardson, Barta, Schwab, Breiter, Haiduk, Althenn.

Tore: 1:0 (25.) Flache (Rawlyk, Hengen), 2:0 (31.) Rawlyk (Flache, Schadewaldt), 2:1 (59.) Eade (Barta, Schwab), 3:1 (60.) Rawlyk (Bader, Linda - 5-6). - Strafminuten: Herne 6, Bad Nauheim 4. - Zuschauer: 2119.

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Artikel vom 14.03.2010 - 22.33 Uhr
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