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TV Waldgirmes macht sein Meisterstück

Artikel vom 03.03.2010 - 10.15 Uhr

TV Waldgirmes macht sein Meisterstück

Der TV Waldgirmes ist Meister der Volleyball-Regionalliga Südwest in der Saison 2009/2010. Die letzten Zweifel konnten die Lahnauer durch einen 3:1-Sieg beim Schlusslicht TG Hanau aus dem Weg räumen. Als nächstes steht nun die Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga an.
Victoria Graf (TV Waldgirmes/9) drückt den Ball gegen Theresa Schmalenbach (7) und Lea Neumann (18) ins Neuwieder Feld. Der TVW
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Victoria Graf (TV Waldgirmes/9) drückt den Ball gegen Theresa Schmalenbach (7) und Lea Neumann (18) ins Neuwieder Feld. Der TVW gewann das Regionalliga-Heimspiel mit 3:0. (Foto: ras)
Das Spiel in Hanau war ein typisches Match Letzter gegen Erster, in dem der Spitzenreiter aus der Lahnau zu Beginn stets die volle Kontrolle über das Geschehen hatte. Durch eine gute Abwehr, die besonders den besten und sehr großen (2,08 m) Angreifer der Hanauer unter Kontrolle hatte, konnte sich Waldgirmes immer wieder gute Angriffsmöglichkeiten erspielen und diese dann auch verwerten. »Besonders Tobias Rücker hat in dieser Phase als Libero einen starken Part abgegeben«, lobte Spielertrainer Arndt Schlierbach seinen Mannschaftskollegen.

So gingen die ersten zwei Sätze aufgrund einer konstanten und souveränen Leistung verdient mit 25:19 und 25:20 an die Lahnauer. »Im dritten Satz waren wohl einige dann mit den Gedanken schon zu sehr beim feiern«, bemängelte Schlierbach ein wenig die Einstellung der Waldgirmeser im dritten Spielabschnitt. Ab Mitte des Satzes lag der TVW mit 15:20 im Hintertreffen und war auch nicht mehr in der Lage, das Spiel noch zu drehen, sodass man sich nach einer 18:25-Niederlage noch ein wenig gedulden musste bis zum großen Meisterwurf.

Dieser sollte dann jedoch im vierten Abschnitt gelingen. »Im vierten Satz haben wir dann wieder die schon über die gesamte Saison gezeigte Konstanz an den Tag gelegt«, freute sich Schlierbach, dass sich er und seine Mannschaftskameraden durch den kleinen Rückschlag im dritten Satz nicht aus der Bahn haben werfen lassen. Nachdem der entscheidende Punkt zum 25:16-Satzgewinn gelungen war, kannte die Freude keine Grenzen mehr. »Wir haben ordentlich gefeiert«, so Schlierbach, und Kapitän Hannes Hübner sprach von einer großartigen Sache für den Verein. Allerdings wurde der Fokus nach der verdienten Feier wieder auf den weiteren Spielbetrieb gelegt und auch am Montag gab es kein trainingsfrei, wie Schlierbach verriet.

Für Waldgirmes spielten: Markus Dreher, Sascha Petrick, Tobias Rücker, Arndt Schlierbach, Hannes Hübner, Moritz Kaup, Patrick Röder, Peter Schlecht.



TVW-Damen überzeugen

(luk) Einen überzeugenden und wichtigen 3:0-Sieg feierten die Frauen des TV Waldgirmes am Samstag im Heimspiel gegen den VC Neuwied mit einer starken Mannschaftsleistung und befinden sich nach der erfolgreichen Revanche für die deutliche Hinspielniederlage nun endgültig wieder in aufsteigender Form, die sie diesmal auch in Punkte ummünzen konnten.

Zu Beginn des Spiels kam Waldgirmes nur schwer in die Gänge, konnte sich aber nach einem 1:5- Rückstand durch eine starke Aufschlagserie mit 8:5 in Führung spielen. Diese Führung wurde dann sukzessive ausgebaut, am Ende leuchtete ein 25:16-Satzgewinn von der Anzeigetafel. »Wir haben im Zuspiel variabel agiert und die Mitte im Block gut zugemacht«, hob die Waldgirmeserin Steffi Bahr ein paar Gründe für den deutlichen Satzgewinn hervor.

Von diesem starken ersten Satz gepusht, kam der TVW im zweiten Durchgang sehr gut aus den Startlöchern und ging mit 17:10 in Führung, ehe sich die Gäste aus Neuwied noch mal herankämpfen konnten, sich aber letztlich mit 18:25 geschlagen geben mussten. »Wir haben diesmal, wie sonst des Öfteren, am Schluss nicht die Ruhe verloren und den Satz sicher nach Hause gebracht«, freute sich Bahr über die Leistung ihrer Mannschaft. Insbesondere von Gudrun Treutlein und Mirja Hähnisch, die nach Verletzungspause ihr Comeback gab, agierten stark im Mittelblock in der Schlussphase von Spielabschnitt zwei. Der dritte Satz war lange Zeit hart umkämpft. Bis zum Stand von 17:17 gelang es keiner Mannschaft, sich abzusetzen. Beide Teams standen stark in der Abwehr und zeigten gute Spielzüge, ehe sich Waldgirmes besonders über erfolgreiche Angriffe über die Positionen zwei und vier erstmals auf zwei, drei Punkte absetzten konnte. »Wir wurden zwar gegen Ende ein wenig nervös, aber bei uns war der absolute Siegeswille da und die Zuschauer haben für eine tolle Atmosphäre gesorgt und uns angetrieben, sodass wir auch hier am Ende nichts mehr haben anbrennen lassen«, freute sich Bahr über die Stimmung in der Halle und die nach dem 25:20 in Satz drei gelungene Revanche.

Für Waldgirmes spielten: Franziska Klein, Sophie Rother, Steffi Bahr, Juliane Pabst, Victoria Graf, Margret Sachs, Regina Gödde, Gudrun Treutlein, Noemi Salomon, Annkathrin Dell, Eva Hähnsen, Mirja Hähnisch.

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Artikel vom 03.03.2010 - 10.15 Uhr
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