(bde) Der TSV Krofdorf-Gleiberg ist seiner Favoritenstellung im Basketball-Derby der männlichen U20 gerecht geworden. Beim TV Lich gewann die Mannschaft von Trainer Sebastian Popovic mit 74:66 (38:37) und zehrte dabei besonders von seinem starken ersten Viertel. Während Korfdorf-Gleiberg weiterhin auf dem vierten Platz in der Tabelle rangiert, verpasste es der TV Lich, sich vom Tabellenende zu verabschieden.
BEHERZT zum Korb zieht hier der Licher Alexander Jungmann gegen Marc Schumacher vom TSV Krofdorf-Gleiberg. (Foto: Friedrich)
»Wir haben heute eine sehr gute Teamleistung abgeliefert. Wir sind zufrieden mit unseren Jungs. Krofdorf ist ein exzellent gecoachtes Team und ein Sieg gegen sie wäre eine Überraschung gewesen«, erklärte TV-Trainer Christoph Winkler. Seinem Team gelang es im Spielverlauf nicht, die Herrschaft unter den Brettern zu erlangen und die Rebounds zu kontrollieren. Zudem wurden viele der zahlreichen Freiwürfe nicht verwertet. Die Gäste hingegen zeigten zu Beginn eine sehr konzentrierte Leistung, die zum 25:17-Vorsprung nach dem ersten Viertel führte.
Allerdings konnten die Krofdorfer die Intensität im zweiten Viertel nicht konstant hoch halten, was die Licher für eine Aufholjagd zu nutzen wussten. Auf Licher Seite waren es nach der Pause vor allem Ugur Külhan, der am Ende 24 Punkte erzielte, und Axel Müller-Labehs, die ihr Team anführten. Allerdings brachten die TSV-Jungs den Ball in der Offensive konsequent unter den Korb und entschieden so die letzten beiden Abschnitte für sich. »Wir hätten viel früher höher führen müssen. Wir haben es nicht geschafft aus unserer souveränen Spielweise im ersten Viertel entscheidend Kapital zu schlagen«, sagte Trainer Sebastian Popovic.
TV Lich: Johannes Dersch, Florian Fink, Yannic Gillert (4), Jens Jung, Alexander Jungmann (4), Ugur Külhan (24), Axel Müller-Labehs (16), Maximilan Schweitzer, Toni Shala (6), Sebastian Will (4), Jan Wosnitza (3), Robin Zülke (5).
TSV Krofdorf-Gleiberg: Marco Schulz (5), Dominik Weber (6), Fabian Kühl (7), Florian Karl (2), René Bahr (6), Christian Weber (4), Nico Keil (10), Marc Schuhmacher (17), Christoph Horstmann (16).
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