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Szymanski: »Wir haben uns super präsentiert«

Artikel vom 16.11.2009 - 10.00 Uhr

Szymanski: »Wir haben uns super präsentiert«

(smg) Ohne die drei grippekranken Spielerinnen Alexandra Keil, Julia Gaudermann und Finja Schaake, die sonst in der Startingfive stehen, zogen sich die Bender Baskets Grünberg beim Tabellenzweiten Amicitia Viernheim gut aus der Affäre. Trotzdem blieb den Gallusstädterinnen der Auswärtssieg in dieser Zweitligapartie versagt (74:79).
(smg) Ohne die drei grippekranken Spielerinnen Alexandra Keil, Julia Gaudermann und Finja Schaake, die sonst in der Startingfive stehen, zogen sich die Bender Baskets Grünberg beim Tabellenzweiten Amicitia Viernheim gut aus der Affäre. Trotzdem blieb den Gallusstädterinnen der Auswärtssieg in dieser Zweitligapartie versagt. Seine Führung in den Schlussminuten konnte das Team von Trainer Sebastian Szymanski nicht über die Zeit bringen und verlor 74:79 (30:36). Im Ranking büßten die Baskets dadurch einen Platz ein und finden sich nun an fünfter Stelle wieder.

Auch wenn die Grünbergerinnen am Ende mit leeren Händen da standen, war Trainer Sebastian Szymanski doch zufrieden mit seinem Team. Das ließ sich nicht unterkriegen. Die drei Ausfälle kompensierten die Bender Baskets und versteckten sich keinesfalls. »Das war ein Topspiel. Wir haben über die ganze Zeit diszipliniert und mannschaftlich geschlossen gespielt«, war der Coach mit der Art und Weise, wie sich die Gallusstädterinnen präsentiert haben, zufrieden, fügte aber an: »Die Niederlage tut trotzdem weh.«

Gegen eine der stärksten Mannschaften der Liga erwischte Grünberg einen guten Start. Das erste Viertel holten sich die Gäste mit 19:12, brachen im zweiten Durchgang (11:24) allerdings ein. Zu viele Ballverluste verhinderten hier eine bessere Ausgangssituation für den weiteren Verlauf. Der Rückstand zur Pause (30:36) war nicht bedeutend, und von der langen Viernheimer Centergarde ließen sich die Gallusstädterinnen nicht den Schneid abkaufen. Alle Grünbergerinnen waren engagiert. Es wurde gut gepasst und die besser positionierte Mitspielerin gefunden. Das hielt die Bender Baskets lange im Spiel, aber auch Nicola Happel. »Sie hat ein Superspiel gezeigt. Sie hat ihre Chance bekommen und sie genutzt«, hob Szymanski die junge Playmakerin für ihren Job sowie ihre 22 Punkte ebenso besonders aus der Mannschaftsleistung hervor wie Sarah Frankenberger. Im dritten Viertel hatten die Gäste erneut die Nase vorne. Mit dem 55:51 gingen sie in den finalen Durchgang. Auch dieser verlief eng und die Führungen wechselten, sodass die Entscheidung erst in den Schlussminuten fiel.

Nicola Happel verwandelte drei Dreier in Folge, wodurch Grünberg in der 38. Minute 66:64 führte. Dann leisteten sich die Baskets drei Unaufmerksamkeiten in der Defense und trafen zudem in zwei Angriffen jeweils die falsche Entscheidung. Von der Viernheimerin Katherine Rollins wurde das sofort bestraft. Sie traf zwei ihrer Würfe und war es schließlich, die somit das Spiel für die Gastgeberinnen gewann. Die nun in Rückstand geratenen Mittelhessinnen versuchten, am Ende den Konkurrenten mit Fouls zu stoppen. Aber der traf die fälligen Freiwürfe und besiegelte Grünbergs Niederlage. »Das war mehr als erwartet. Wir waren ebenbürtig und haben uns super präsentiert. Wenn wir uns weiter so zeigen, können wir die Hinrunde besser abschließen als letztes Jahr«, so Szymanski.

Viernheim: Duvinage (8/2 Dreier), A. Kiersz (14/1), K. Kiersz (5), Möller (6), Rollins (27), Tay (19/1), Elman, Merrill.

Grünberg: Dickler (2), Frankenberger (17/3), Happel (22/4), Henning (6/2), Holtz (16), Steuber (9/1), Wojtyla (2), Ruhl, Mützel.

Im Steno: SR: Aichele/Bohn.

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Artikel vom 16.11.2009 - 10.00 Uhr
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