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Starbulls erzwingen gegen EC den Gleichstand

Artikel vom 18.03.2010 - 23.04 Uhr

Starbulls erzwingen gegen EC den Gleichstand

Alles wieder offen. 48 Stunden nach dem Heimsieg zum Viertelfinal-Auftakt kassierte der Eishockey-Oberligist EC Bad Nauheim gestern Abend vor 1621 Zuschauern im Kathrein-Stadion durch eine 2:5 (0:1, 1:2, 1:3)-Niederlage gegen die Starbulls Rosenheim den Ausgleich in der »Best-of-seven«-Serie. Spiel drei wird am Sonntag (18.30 Uhr) dann wieder im Colonel-Knight-Stadion ausgetragen.
DEN SPIESS UMGEDREHT haben gestern Abend Torschütze Ron Newhook und die Starbulls aus Rosenheim gegen Jan Barta (links) und den
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DEN SPIESS UMGEDREHT haben gestern Abend Torschütze Ron Newhook und die Starbulls aus Rosenheim gegen Jan Barta (links) und den EC Bad Nauheim. (Foto: Storch)
Bad Nauheim überließ den Gastgebern im ersten Abschnitt die Initiative - und die Starbulls wussten, vor dem eigenen Publikum einiges gutmachen zu müssen. Ein Plaket mit der Aufschrift »Schämt Euch« hatte die Franz Steer und seinen Kader am frühen Mittwochmorgen nach der Rückkehr aus der Wetterau empfangen.

Rosenheim sorgte vor dem Tor von Markus Keller auch gleich für mächtig Betrieb, doch der junge Schlussmann der Roten Teufel konnte an seine Leistung aus dem ersten Spiel anknüpfen. Nach einem Scheibenverlust im eigenen Drittel klärte Keller gegen Dylan Stanley, später stoppte er gleich zwei Breaks von Ron Newhook.

Machtlos war Keller allerdings bei dessen Schuss aus der Halbdistanz in der zehnten Minute. In einem durchaus temporeichen Abschnitt mit nur wenigen Unterbrechungen tat Bad Nauheim fortan etwas mehr für die Offensive - ohne Erfolg. Jan Barta hatte die Latte getroffen, später fand die Scheibe während eines Powerplays einfach nicht den Weg über die Linie.

Zerfahren und oft unterbrochen dann der zweite Abschnitt: Die 24.Minute lief, als Dylan Stanley nicht energisch gestört wurde und mit seinem Torschuss Chris Eade und Markus Keller zum 2:0 tunneln konnte. Bad Nauheim fehlte in seinen Aktionen schlicht die Präzision, die das Spiel der Roten Teufel noch zwei Tage zuvor ausgezeichnet hatte, und gewiss auch das Quentchen Glück, denn oft genug schienen die Pucks von den Schlägern der Gastgeber magisch angezogen. In Überzahl verpasst Kevin Richardson mit der besten RT-Chance den Anschluss, auf der anderen Seite mussten die etwa 50 mitgereisten Anhänger durchatmen, als Alan Reader aus kurzer Distanz das freie Tor verpasste, der Mitch Stephens »RT-Überzahl-Verteidiger« Tobias Schwab narrte, den Puck aber nicht im Tor unterbringen konnte. Dem dritten Treffer der Starbulls ging schließlich seitens des ECN ein verlorenen Zweikampf im eigenen Drittel voraus, den Stephan Gottwald schließlich verwandeln konnte (37.). Hoffnung schöpfte Bad Nauheim aus dem Anschlusstreffer. Christian Franz war nicht angegriffen worden und schlenzte die Scheibe in den Winkel.

Unmittelbar nach der Pause brachte das zweite Tor der Roten Teufel - erzielt von Lanny Gare - noch einmal so richtig Leben in die Partie. Bad Nauheim hatte in einer Überzahl gleich mehrfach den Ausgleich auf dem Schläger, traf unter anderem durch Chris Eade das Lattenkreuz. Die Gäste drängten, legten sich das vierte Gegentor nach einem Puckverlust in der neutralnen Zone und einem Marsall-Schuss aus spitzen Winkel aber quasi selbst ins Netz (50.). Die Entscheidung folgte dann ausgerechnet während eines Powerplay. Im eigenen Drittel wurde die Scheibe vertändelt - und mit einem gewaltigen Schuss erzielte Matthias Bergmann das 5:2



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Artikel vom 18.03.2010 - 23.04 Uhr
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