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Spitzenreiter steht auf dem Prüfstand

Artikel vom 10.10.2009 - 10.00 Uhr

Spitzenreiter steht auf dem Prüfstand

(fro) Vier Spiele stehen aus Sicht des Sportkreises Gießen an diesem Wochenende in der Fußball-Gruppenliga auf dem Programm. Eintracht Lollar ist gegen den TSV Kirchhain gefordert und kann durch einen Erfolg seinen zweiten Tabellenplatz festigen. Die erste Feuertaufe als Tabellenführer hat die SG Birklar in Wetter bestanden. Nun muss die Elf von Trainer Achim Mohr gegen Verfolger SSV Dillenburg erneut Farbe bekennen.
ZUPACKEN will Keeper Christian Stumpf von Spitzenreiter SG Birklar im richtigen Moment, wenn es am Sonntag in der Gruppenliga ge
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ZUPACKEN will Keeper Christian Stumpf von Spitzenreiter SG Birklar im richtigen Moment, wenn es am Sonntag in der Gruppenliga gegen den SSV Dillenburg geht. (Foto: fro)
Ihre besondere Brisanz erhält die Partie zwischen der SG Obbornhofen/Bellersheim und dem FC Cleeberg (gespielt wird in Obbornhofen) durch die Tatsache, dass Gästetrainer Andreas Wirth früher bei der Spielgemeinschaft aktiv war und nur wenige Meter vom Sportgelände in Obbornhofen lebt. Die SG ist nach den beiden jüngsten Siegen als Aufsteiger voll im Soll, während der FC nach vier Niederlagen in den letzten sechs Spielen langsam den Anschluss an die Spitzengruppe zu verlieren droht. Durch die 1:2-Niederlage in Marburg wurde die jüngste Erfolgsserie der SG Versbachtal jäh gestoppt. Gegen den SC Teutonia Watzenborn-Steinberg steht die Elf von Trainer Jens Grunert einmal mehr unter Zugzwang, zumal die Konkurrenz im Kampf um den Klassenerhalt in zwei direkten Aufeinandertreffen sicher zu Punkten kommen wird. Für das Teutonia-Trainerteam Tim Schmidt und Benjamin Hack geht es nach zwei Niederlagen in Folge darum, den Abwärtstrend zu stoppen, um das Ziel »Platz fünf« nicht frühzeitig aus den Augen zu verlieren.

»Unsere Einstellung in Cleeberg hat gestimmt. Wir haben uns als Einheit präsentiert, dies macht eine Mannschaft aus«, lobt Lollars Trainer Peter Sichmann. »Weil wir vor der Pause die Tore nicht gemacht haben, mussten wir aber bis zum Ende zittern. Wir müssen daher unsere Torausbeute verbessern, um selbst unter Druck ruhiger zu werden«, so der 62-Jährige. »Wir wollen dem TSV unser Spiel aufdrängen und unsere gute Ausgangsposition durch einen Erfolg weiter festigen«, wünscht sich der Ex-Profi.

»Der derzeitige Erfolg kommt für mich nicht überraschend. Die Mannschaft ist gut eingespielt und hat einige abgezockte Spieler in ihren Reihen. Nun, wo alle Mann an Bord sind, dürfen wir keine Unruhe reinkommen lassen, denn im Laufe der Saison wird jeder seinen Teil zum Erfolg beitragen können. Es ist daher wichtig, dass wir auf dem Boden der Tatsachen bleiben und weiter konzentriert arbeiten« erklärt Birklars Co-Tainer Ralf Diehl. »Die Partie gegen den SSV wird mindestens genauso schwer wie gegen den VfB Wetter. Jeder erwartet nun zuhause einen Sieg. Der SSV ist eine spielstarke, eingespielte Truppe, die sehr unbequem zu spielen ist. Dennoch werden wir einen Sieg anstreben«, meint Diehl.

»Andreas Wirth kennt uns in- und auswendig. Da wird es schwer sein, sich noch etwas einfallen zu lassen, was ihn überrascht. Wir werden unser Spiel auf Andreas Brenner zuschneiden, auch wenn er sicher wieder gedoppelt wird. Er ist ein Spieler, wie ihn sich ein Trainer wünscht. Dies hat er mit seinen sieben Toren in den letzten beiden Spielen eindrucksvoll bewiesen«, erklärt der Trainer der SG Obbornhofen/ Bellersheim, Holger Wagner. »Der FC ist technisch gut und hat eine intensive Spielweise. Sie gehen vorne gut drauf. Dies liegt uns von der Spielanlage nicht«, ergänzt Wagner. »Gegen Lollar fehlte uns die Ruhe und Geduld zum entscheidenden Abschluss. Sonst hätte das Spiel durchaus kippen können. Wir haben aber verdient verloren, weil wir nicht sauber gegen den Ball gearbeitet haben und vor allem vor der Pause nur hinterher gelaufen sind«, analysiert Cleebergs Trainer Andreas Wirth. »Unsere Stärke ist das Spiel ohne Ball. Wir müssen gegen die SG von Beginn an Feuer und Dynamik ins Spiel bringen. Bei der SG sind Andreas Brenner und Marco Hartig besonders zu beachten. Ich habe aber Vertrauen in meinen Abwehrverbund, dass sie die Aufgabe lösen werden«, sagt Wirth.

»Wir konnten unsere Ausfälle in Marburg nicht kompensieren und haben drei wichtige Punkte liegen gelassen. Nun ist für uns ein Heimsieg Pflicht. Ballverluste in der Vorwärtsbewegung vermeiden und die Torchancen besser verwerten, das sind die Voraussetzungen, um unsere Situation bis zur Winterpause noch zu verbessern«, erklärt Versbachtals Spielertrainer Jens Grunert. »Bei uns fallen sieben Spieler aus, so dass wir mit dem letzten Aufgebot nach Weipoltshausen fahren. Wir werden daher die Defensive stärken. Dennoch wollen wir das Beste aus dem Spiel rausholen, denn vorne haben wir bislang immer ein Tor gemacht«, erklärt Watzenborn-Steinbergs Spielertrainer Tim Schmidt.

 

Heute, 15.30 Uhr



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Artikel vom 10.10.2009 - 10.00 Uhr
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