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Spitzenreiter landet Coup

Artikel vom 01.02.2009 - 23.59 Uhr

Spitzenreiter landet Coup

(bal) Bereits am Freitag war bekannt geworden, dass Jens Boehnke den Hessenligisten FSV Fernwald verlässt und dass Gruppenligist VfB 1900 Gießen als neuer Klub gehandelt wird (die AZ berichtete), nun herrscht Klarheit: Boehnke wechselt zum VfB 1900. Ein spektakulärer Transfercoup der Gießener kurz vor Ende der Wechselfrist. »Die Unterlagen werden nun dem Verband vorgelegt, ich gehe davon aus, dass alles klappt«, sagte Gießens Trainer Stefan Hassler.
Wechsel perfekt: Jens Boehnke, hier noch im Dress des Hessenligisten FSV Fernwald, wechselt mit sofortiger Wirkung zu Gruppenlig
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Wechsel perfekt: Jens Boehnke, hier noch im Dress des Hessenligisten FSV Fernwald, wechselt mit sofortiger Wirkung zu Gruppenliga-Spitzenreiter VfB 1900 Gießen. (Archivfoto:Vogler)
Fußball / Hessenliga

Boehnke vom FSV zum VfB 1900

Sollte das Okay aus Frankfurt kommen, dann steht dem ersten Punkspieleinsatz Boehnkes beim VfB 1900 zum Restrundenstart am 1. März beim FC Turabdin/Babylon nichts im Wege. Boehnke war 2003 zum FSV Steinbach gewechselt und hatte maßgeblichen Anteil an dem Aufstieg in die Oberliga Hessen. Stefan Hassler und Jens Boehnke kennen sich aus Steinbacher Zeiten, in der Saison 2005/06 hatte Hassler das sportliche Sagen beim Klub, ehe er von Niko Semlitsch abgelöst wurde. Der 33-jährige Boehnke war zudem lange Zeit Spielführer des FSV Steinbach und später des FSV Fernwald. Im Dezember letzten Jahres hatte der FSV jedoch dem früheren Profi eine Vertragsauflösung angeboten, die der 33-Jährige aber zunächst abgelehnt hatte. Am vergangenen Freitag stimmte aber Boehnke dann doch zu - praktisch zeitgleich mit dem Wechsel zum VfB 1900 Gießen, für den der Linksfuß bereits schon früher aktiv war.

Beim Liga-Kontrahenten SC Waldgirmes gibt es indes keine Wechsel zu vermelden. Das betrifft auch die zweite Mannschaft der Lahnauer, die in der Verbandsliga Mitte beheimatet. Auch hier vertraut Trainer Ralf Landgraf seinen bewährten Kräften. Allerdings kann der frühere Topstürmer seit November 2008 auf Jochen Maaß bauen, der nach einem Kreuzbandriss im April 2008 von Eintracht Lollar zum SC wechselte.

(fro) Weitgehend auf bewährte Kräfte zurückgreifen können die Trainer der heimischen Fußball-Gruppenligisten, die sich derzeit mit ihren Mannschaften auf die auf den 28. Februar/1. März terminierte Rückrundenfortsetzung vorbereiten. Im Vergleich zu den Vorjahren hielten sich die Wechselvorgänge in der Wechselperiode II durchaus in Grenzen. Gründe hierfür könnten in der Zufriedenheit mit dem bestehenden Kader, aber auch im kleiner werdenden Vereinsbudget zu finden sein, denn die frei verhandelbare Ablösesumme im Winter stellt einen nicht unerheblichen Kostenfaktor bei Neuverpflichtungen dar.

Bezeichnenderweise sahen die auf den vorderen Plätzen rangierenden Teams nur wenig Handlungsbedarf, ihre Personalstruktur zu überarbeiten. Tabellenführer VfB 1900 Gießen trug der Tatsache, dass Stammkeeper Tobias Walden vor der Winterpause an einer langwierigen Verletzung laborierte, Rechnung und verpflichtete mit Ivo Blazevic vorsorglich einen weiteren Torwart. Allerdings stellt die (erwartete) Verpflichtung von Jens Boehnke (vom Hessenligisten FSV Fernwald) alle weiteren personellen Veränderungen in dieser Liga in den Schatten.



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Artikel vom 01.02.2009 - 23.59 Uhr
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