(ms/mas) Weiterhin nicht zu stoppen ist in der C-Junioren-Hessenliga Nord die TSG Wieseck. Am Samstag fertigte der Spitzenreiter den Tabellenvorletzten SV Flieden mit 15:1 ab. Nach zwei Niederlagen in Folge fand der VfB 1900 Gießen wieder in die Erfolgsspur zurück, im Mittelhessen-Derby besiegte man den VfB Marburg mit 3:0.
TSG Wieseck - SV Flieden 15:1 (5:0): Es dauerte bis zur 14. Minute, ehe die TSG den Torreigen eröffnete. Yanik Berberich und Marvin Helm (16.) mit einem Doppelschlag schossen eine verdiente Führung heraus. Wiederum Marvin Helm (25./30.) und Kristian Gaudermann erzielten gegen völlig überforderte Gäste den 5:0-Halbzeitstand.
Auch nach der Pause wurden die auch körperlich unterlegenen Gäste förmlich in der eigenen Hälfte eingeschnürt. So bauten Yanik Berberich (37.), Robin Trauth (40./48.) und Johannes Hofmann (45.) das Ergebnis auf 9:0 aus. Mit dem ersten Schuss kamen die Gäste nach 53 Minuten zum Ehrentreffer. Der Torhunger der Gastgeber war aber noch nicht gestillt. Marvin Helm (55./62.), Brian Mukasa (58./67.), Yanik Berberich (68.) und Lukas Muszong (69.) erhöhten noch auf 15:1. »Der Sieg hätte bei weiterer Chancenverwertung durchaus höher ausfallen können, doch der Fliedener Torwart hielt einige Bälle zudem sehr gut«, meinte TSG-Trainer Robert Macjen.
VfB 1900 Gießen - VfB Marburg 3:0 (1:0): Die Ausfälle konnte der VfB 1900 bestens ausgleichen, der die Partie dominierte. Das längst überfällige 1:0 für den VfB 1900 fiel in der 32. Minute. Nicolas Pinkl setzte sich gleich gegen mehrere Marburger durch und schloss mit einem Schuss ins rechte untere Eck ab. Die Verletzungsprobleme wurden bei den Gastgebern zur Pause größer, denn Sebastian Reinhardt erlitt nach einem Zweikampf einen Bänderriss im Sprunggelenk, Dennis Jost fiel mit Rückenproblemen aus.
Nach der Pause kamen die Gäste zu einigen Chancen, die aber ungenutzt blieben. Nachdem die Mannschaft von Ingo Flechtner wieder geordneter spielte, wurde das belohnt, auch wenn Marburg nun eine härtere Gangart einlegte. Lukas Turschner sorgte mit einem Doppelschlag in der 66. und 70. Minute für die Entscheidung. »Die Mannschaft hat sich für die Art und Weise ihres Auftritts ein Sonderlob verdient«, war Ingo Flechtner zufrieden.
Drei Teams sind noch in den Abstiegskampf der Handball-Bundesliga verstrickt: HSG Wetzlar, TV 05/07 Hüttenberg, Bergischer HC. Wer schafft den Klassenerhalt?