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Rote Teufel eindrucksvoll

Artikel vom 06.02.2010 - 16.00 Uhr

Rote Teufel eindrucksvoll

(dbf/mn) Der EC Bad Nauheim hat nach drei Niederlagen in Folge im Kampf um Platz vier der Eishockey-Oberliga ein Zeichen gesetzt. Mit einem 6:0 (3:0, 2:0, 1:0)-Erfolg beim EV Landsberg haben die fünftplatzierten Roten Teufel zum einen den direkten Verfolger aus der Lechstadt auf Distanz gehalten und obendrein vom Heimpatzer der Starbulls Rosenheim (1:2 gegen Passau) profitiert, so dass die Hessen auf nunmehr einen Zähler an den Rang-Vierten aus Oberbayern herangerückt sind. Überragend: Kyle Piwowarczyk, der an fünf der sechs Treffer beteiligt war.
Torhungrig: Lanny Gare und die Roten Teufel betreiben mit einem 6:0-Erfolg in Landsberg Werbung für das Heimspiel gegen Deggendo
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Torhungrig: Lanny Gare und die Roten Teufel betreiben mit einem 6:0-Erfolg in Landsberg Werbung für das Heimspiel gegen Deggendorf (Sonntag, 19 Uhr). (Foto: Storch)
Die Partie hatte vor 600 Zuschauern zwei Schlüsselphasen. Zum einen die Endphase des ersten Abschnitts, als Bad Nauheim per Doppelschlag (ein Treffer gar in Unterzahl) von 1:0 zur 3:0-Pausenführung davonziehen konnte, und zum zweiten den vierten RT-Treffer, der just in dem Moment fiel, als die Gäste eine siebenminütige Unterzahl-Situation überstanden hatten (26.). Von da an hatte die Mannschaft von Fred Carroll ein leichtes Spiel. Ärgerlich: Christian Franz musste nach einem Stockfoul mit Verletzungsfolge bereits im ersten Abschnitt in die Kabine und wird am Sonntag im Heimspiel gegen Deggendorf Fire seiner Mannschaft fehlen.

Landsberg enttäuschte am Freitagabend auf ganzer Linie, erinnerte in keiner Phase an den EVL, der zum Jahreswechsel in Bad Nauheim die Punkte entführt hatte. Die Hessen hatten die Partie von Beginn an sicher im Griff, erspielten sich gleich im ersten Abschnitt eine ganze Reihe an guten Tormöglichkeiten, so dass die Pausenführung selbst in dieser Höhe in Ordnung ging. Selbst mit einem Spieler weniger auf dem Eis waren die Badestädter ebenbürtig und verstanden es, Tore als Nadelstiche zu setzen. Mit dem vierten Treffer war der letzte Widerstand der durch die Ausfälle der Schlüsselspieler Vaitl und Kapicka geschwächten Lechstädter gebrochen. Die Badestädter, die von der ersten bis zur letzten Minute eine konzentrierte Leistung zeigten, hatten noch zwei Pfostentreffer zu verzeichnen.

EV Landsberg: Holmgren (ab 40. Reichelmeir) - Wolsch, Leinonen, Krull, Waitl, Dominik Nörenberg, Hoffmann- Thiel, Bacek, Daniel Nörenberg, Rohde, Barz, Rau, Kerber, Switzer, Drommeter.

EC Bad Nauheim: Keller - Mangold, Baum, Eade, Vogler, Glusanok, Franz, Kohl - Richardson, Gare, Schwab, Baldys, Piwowarczyk, Weibler, Althenn, Breiter, Haiduk, Barta.

Tore: 0:1 (6.) Eade (Piwowarczyk, Richardson), 0:2 (19.) Weibler (Vogler), 0:3 (20.) Richardson (Piwowarczyk, Vogler - 4-5), 0:4 (26.) Piwowarczyk (Gare), 0:5 (34.) Schwab (Piwowarczyk, Richardson - 5-4), 0:6 (42.) Weibler (Piwowarczyk). - Straften: Landsberg 18, Bad Nauheim 10 plus fünf Minuten plus Spieldauer gegen Franz. - Zuschauer: 600.

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Artikel vom 06.02.2010 - 16.00 Uhr
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