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Pohlheim triumphiert bei Turnier in Wettenberg

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Artikel vom 10.01.2017 - 09.00 Uhr

Pohlheim triumphiert bei Turnier in Wettenberg

(pie) Am Sonntag trafen sich die heimischen Handballer aus vier Vereinen zur vierten Auflage des Marius-Naidin-Gedächtnisturniers. Die HSG Pohlheim setzte sich dabei durch.

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Der allein im Spiel gegen Wettenberg fünfmal erfolgreiche Pohlheimer Chris Grundmann nimmt über Michael Klein (Nr. 9) Maß. Rechts lauern Pohlheims Florian Niklas und der Wettenberger Aron Weise. (Foto: ras)
© Rainer Schmidt
In der Eduard-David-Sporthalle in Krofdorf-Gleiberg nutzten die Teams der Landesligisten SG Lollar/Ruttershausen und des TSV Lang-Göns sowie die Oberligisten HSG Pohlheim und der gastgebende HSG Wettenberg das Turnier, um sich auf die Rückrunde vorzubereiten. Marius Naidin war bei allen vier Vereinen als Trainer tätig und im Jahr 2013 im Alter von 52 Jahren verstorben. Das Turnier wurde zum dritten Mal von der HSG Wettenberg organisiert, was auch die besondere Beziehung zwischen Naidin und der HSG widerspiegelt. Mit diesem Turnier soll an Naidin erinnert werden, der mit seiner Begeisterung und seinem Engagement viel für den Handballsport getan hat.

Das Turnier wurde mit verkürzten Spielzeiten ausgetragen. Damit wurde den Teams entgegengekommen, die mit teilweise lediglich sieben Feldspielern antraten. Auch qualitativ mussten die rund 190 Zuschauer Abstriche machen, da sich die Mannschaften erst seit einer Woche im Training befanden. Dementsprechend fehlte es an Tempo, die Fehlerquote war hoch, was vor allem den Landesligisten in die Karten spielte.

In der ersten Partie trafen die SG Lollar/Ruttershausen und die HSG Wettenberg aufeinander. Während der Landesligist ein gutes Spiel ablieferte, agierte Wettenberg in der Abwehr viel zu passiv und fand im Angriff kaum seinen Rhythmus. So führte Lollar mit 18:14 und 23:15, ehe die Truppe von Axel Spandau ins Spiel fand. Mit veränderter Deckung übernahm Wettenberg ab der 40. Minute das Kommando und konnte die Partie noch mit 29:28 für sich entscheiden. »Lollar war sehr motiviert«, lobte Spandau den Gegner, »und hat das über lange Zeit sehr gut gemacht«.

Die zweite Partie bestritten der TSV Lang-Göns und die HSG Pohlheim. Der TSV zog sich mit seiner 3:2:1-Abwehr recht gut aus der Affäre und agierte im Angriff sehr diszipliniert. So führte man lange Zeit mit ein, zwei Toren, ehe es Pohlheim zum Ende hin doch noch gelang, den Spieß umzudrehen. »Es war auch ein bisschen Glück dabei«, gab HSG-Coach Tomasz Jezewski zu.

Im Spiel um Platz drei trafen somit die SG Lollar/Ruttershausen und der TSV Lang-Göns aufeinander. Nach einer 3:0-Führung des TSV egalisierte Lollar/Ruttershausen schnell, und so ging es nach ausgeglichener erster Halbzeit mit 11:12 in die Pause. Auch nach Wiederanpfiff blieb die Partie eng, ehe es Langgöns gelang, mit 20:16 davonzuziehen. »Wir haben eine gute Deckung gespielt, ich bin mit meinen Jungs sehr zufrieden«, erklärte TSV-Trainer Michael Razen, der das Spiel mit seiner Mannschaft mit 22:19 für sich entschied.

Im Finale trafen die beiden Oberligisten aufeinander und lieferten sich in den ersten Minuten eine ausgeglichene Partie. Viele technische Fehler auf beiden Seiten brachten dann allerdings den Pohlheimern die ersten Vorteile. Mit einigen Gegenstößen setzte man sich auf 8:5 bzw. 10:6 zu Pause ab. In der zweiten Hälfte kam die gastgebende HSG Wettenberg zwar noch einmal auf 10:12 heran, doch die HSG Pohlheim nutzte die Fehler des Gegners aus, legte wieder auf 16:12 vor und entschied das Endspiel mit 17:15 für sich.

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Artikel vom 10.01.2017 - 09.00 Uhr
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