(ler) Am Samstagabend trat der noch ungeschlagene Tabellenführer der Tischtennis-Oberliga Südwest, der Post-SV Mühlhausen II, beim ersatzgeschwächten Schlusslicht TTG Kirtorf/ Ermenrod an und setzte sich deutlich mit 9:2 durch.
TISCHTENNIS: Christian Hansmann (Bild) sorgte im Spiel gegen den Mühlhausener Lars Priebe für einen der beiden Punkte seiner TTG Kirtorf/Ermenrod. (Foto: ahz)
TTG-Spieler Jirka Vlcek konnte wegen einer Grippe nicht ins Spielgeschehen eingreifen. Marian Lukesch komplettierte das Team. Auch Mühlhausen musste auf seine Nummer drei verzichten und stellte den freigeholten jugendlichen Alexander Spieß auf. Das neu formierte TTG-Doppel eins mit Marsalek/Zulauf spielte nach holprigem ersten Satz dann solide auf und konnte gegen Schieke/Priebe am Ende recht deutlich mit 3:1 gewinnen. Hansmann/Lukesch hatten dagegen keine Chance gegen das noch ungeschlagene Doppel mit den Mühlhausener Spitzenspielern Lang/Vasiljevs. Das Kirtorfer Doppel drei mit Christian Issing und Benjamin Förster spielte abermals gutes Tischtennis, konnte aber die beiden Matchbälle nicht verwerten und unterlag knapp im fünften Satz mit 11:13. Kirtorf/Ermenrods unbestrittene Nummer eins, Vladimir Marsalek, musste nun gegen Sandijs Vasiljevs an den Tisch, der mit einer Bilanz von 18:1 Spielen angereist war. Den ersten Satz erkämpfte sich Marsalek mit 15:13. Danach kam Vasiljevs aber immer besser ins Spiel und siegte in den folgenden Sätzen mit 11:9, 11:7 und 11:5. Stephan Zulauf konnte schlussendlich mit Carlos Lang nicht mithalten und unterlag in drei Sätzen. Für die Überraschung sorgte jetzt Christian Hansmann, der in seinem Spiel gegen Lars Priebe nach einem 0:2-Rückstand in den Sätzen frei aufgespielte und die nächsten Durchgänge jeweils mit 11:8 gewann. Benjamin Förster hatte gegen den clever agierenden Alexander Schieke mit 1:3 das Nachsehen, und auch Christian Issing unterlag dem frisch aufspielenden freigeholten Spieß mit 1:3. Bravourös erkämpfte sich Marian Lukesch den ersten Satz gegen Reim, konnte dann aber in den folgenden Sätzen das Tempo nicht mehr mitgehen. Beim Zwischenstand von 7:2 für die Thüringer lag nun die Hoffnung auf Vladimir Marsalek, der gegen den ehemaligen Zweitligaspieler Carlos Lang sein Können beweisen musste. In einem hochklassigen Spiel erreichte Marsalek den Entscheidungssatz, in dem er zu Anfang aber den Anschluss verlor und dies nicht mehr kompensieren konnte. Das letzte Spiel des Tages bestritt Stephan Zulauf gegen Vasiljevs. Der aufgerückte Mannschaftsführer Stephan Zulauf hatte sich vorgenommen, im vorderen Paarkreuz nicht völlig unterzugehen und zumindest in den Sätzen etwas mitzuspielen. Mit seiner 1:3-Niederlage gegen Vasiljevs konnte er seinem Vorsatz entsprechen.
Fazit: Es war die erwartet klare Niederlage der TTG Kirtorf/Ermenrod gegen den noch ungeschlagenen Tabellenführer.
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