(vk) Die SG Kleenheim will im zweiten Heimspiel des Jahres in der Handball-Regionalliga Südwest der Frauen ihre tolle Serie von zuletzt fünf Siegen in Folge fortsetzen. Am Sonntag (17 Uhr) empfangen die auf Platz vier rangierenden Kleenheimerinnen in der Oberkleener Weidig-Sporthalle den Tabellenneunten TV Idstein.
EINSATZ FRAGLICH: Dass die SG Kleenheim am Sonntag gegen den TV Idstein auf die Dienste von Nadja Lang (Mitte, hier im Spiel gegen Wildungen) zählen kann, scheint derzeit eher unwahrscheinlich. (Archivfoto: Sinkel)
Allerdings hat die SGK mit personellen Problemen zu kämpfen. Nadja Lang, die abwehrstarke Kreisläuferin, ist angeschlagen und ihr Einsatz derzeit mit einem Fragezeichen versehen. Mitspielerin Olivia Reeh konnte nach ihrer zurückliegenden Verletzung gegen den FSV Mainz 05 zwar schon wieder erste Gehversuche unternehmen, musste aber nach fünf Minuten das Training am Dienstag abbrechen. Ein Einsatz erscheint auch bei ihr eher unwahrscheinlich. »Ansonsten sind alle restlichen Akteurinnen fit«, berichtete Kleenheims Trainer Christian Gzelachowski, der mit schwierigen personellen Situationen bislang umzugehen wusste.
Zum Gegner: Der TV Idstein verlor seine vorangegangenen beiden Spiele. Das Team aus dem Wiesbadener Norden unterlag mit 29:36 in Ober-Eschbach und mit 25:29 beim FSV Mainz 05. Dennoch ist beim kommenden Gast vor allem auf die Dame am Kreis hinzuweisen. Daniela Bitiki war gegen Mainz eine der herausragenden Spielerinnen und gehört zu den besseren Kreisläuferinnen der Liga. Gespannt sein darf man bei den Idsteinerinnen auch, ob Spielertrainerin Viktoria Como und Carolin Drews wieder fit sind - beide waren gegen Mainz verletzt. Der Kleenheimer Trainer warnte zudem vor den Akteurinnen Birte Lassen und Sabrina Krato.
Allen Verletzungssorgen zum Trotz sind die SGK-Mädels heiß auf die Partie. Als Motivator ist Christian Grzelachowski am Sonntag wohl kaum gefordert. Da genügt ein Hinweis auf das Hinspiel-Ergebnis. Im Taunus zogen die Kleenheimerinnen mit 27:29 den Kürzeren. »Da ist noch eine Rechnung offen«, erklärte Christian Grzelachowski. »Wir brauchen zwei Punkte, um uns oben weiter festzusetzen. Mit unseren tollen Zuschauern im Rücken, die bisher immer für super Stimmung gesorgt haben, haben wir gewissermaßen einen achten Mann auf dem Feld. Das wird uns immer helfen«, gab der Kleenheimer Coach zu Protokoll.
Drei Teams sind noch in den Abstiegskampf der Handball-Bundesliga verstrickt: HSG Wetzlar, TV 05/07 Hüttenberg, Bergischer HC. Wer schafft den Klassenerhalt?