In der A-Junioren-Hessenliga hatten am Wochenende einzig die Nachwuchsfußballer des VfB 1900 Gießen Grund zur Freude. Beim FC Bensheim landete man einen sicheren 6:2-Sieg. Nichts zu holen gab es für die TSG Wieseck, die bei Rot-Weiss Frankfurt mit 1:6 verlor. Nicht besser erging es dem SC Waldgirmes, der bei Viktoria Griesheim mit 2:7 das Nachsehen hatte.
(ms/mas/-)
FC Bensheim - VfB 1900 Gießen 2:6 (1:2): Wieder mussten die Gießener stark ersatzgeschwächt antreten. Ließ die Elf bei den zuletzt schmerzhaften Niederlagen die notwendige Gegenwehr und Einstellung vermissen, konnte man dies der Mannschaft bei ihrem Auftritt in Südhessen nicht vorwerfen. Schon in der achten Minute konnte Bekele einen Angriff über Trivilino zum 1:0 abschließen. In der 17. Minute bekamen die Bensheimer einen Freistoß 18 Meter vor dem Tor zugesprochen, den sie direkt verwandelten. Die Führung erzielten erneut die Gäste. In der 35. Minute konnte Bekele einen langen Ball erlaufen und am Torwart vorbei zum 2:1 einschieben.
Gleich nach der Pause konnten die Bensheimer durch einen Foulelfmeter zum 2:2 ausgleichen. Wer gedacht hatte, dass das Spiel jetzt kippen würde, hatte sich getäuscht. Die Jungs von Uli Heerd spielten weiter und wurden in der 60. Minute belohnt. Nach einem groben Abwehrfehler schob Bekele zum 3:2 ein. Selbst in Unterzahl, Weber bekam wegen Foulspiels eine Zeitstrafe aufgebrummt, konnte Schneider einen Konter zum 4:2 verwerten. Die Bensheimer ergaben sich ihrem Schicksal, so dass Bekele mit einem Distanzschuss das 5:2 (86.) erzielen und Trumpp einen schönen Angriff über die linke Seite zum 6:2 abschließen konnte (90.).
VfB 1900 Gießen: Forster; Weber, Ott, Lotz, Trumpp; Mohr, Kurucu, Siegl, Schneider; Trivilino (ab 81. Kowalski), Bekele.
Rot-Weiss Frankfurt - TSG Wieseck 6:1 (2:1): »Der Gegner war uns in allen Belangen überlegen und hat uns gezeigt, wie man ein Spiel gewinnt«, so der total enttäuschte TSG-Trainer Daniyel Bulut. Dabei konnte Wieseck in der siebten Minute nach einer Vorlage von Lepper, die Raisthaij mit dem Kopf ins Tor lenkte, mit 1:0 in Führung gehen. Doch der Gegner steckte diesen Rückstand gut weg und markierte nur fünf Minuten später den Ausgleich. Nach dem Treffer zum 2:1 (13.), das aus einem Wiesecker Eigentor resultierte, besaßen beide Teams bis zur Pause noch eine gute Einschussmöglichkeit.
Als jeder dachte, dass die Gäste nun an ihre gute Leistung der vorherigen Spiele anknüpfen könnten, war man sprachlos, wie sich die Mannschaft in den zweiten 45 Minuten präsentierte. Nach den beiden Treffern zum 3:1 (58.) und 4:1 (65.) gab sich Wieseck völlig auf. Die Tore zum 5:1 (77.) und 6:1 (89.) fielen nach Unachtsamkeiten.
Drei Teams sind noch in den Abstiegskampf der Handball-Bundesliga verstrickt: HSG Wetzlar, TV 05/07 Hüttenberg, Bergischer HC. Wer schafft den Klassenerhalt?