(se) Mit den Vorrunden-Spielen der Gruppe 2 wurde gestern Abend der Wettbewerb um die Hallenmeisterschaft im Fußballkreis Alsfeld fortgesetzt.
DER ELBENRODER Mario Albertovic (links) versucht hier, Christoph Weber (SV Nieder-Ofleiden) vom Ball zu trennen. Amn Ende dieser Partie hatten die Nieder-Ofleidener mit 5:1 die Nase vorn. (Foto: Vogler)
Dabei dominierten die beiden A-Ligisten SV Nieder-Ofleiden und FSG Mücke/Merlau/Atzenhain, die als Gruppenerster bzw. -zweiter in die Rückrunde dieses Wettbewerbes gehen. Mit 13 bzw. zwölf Punkte haben diese beiden Teams bereits einen deutlichen Vorsprung vor der Konkurrenz, insbesondere vor der FSG Homberg/Ober-Ofleiden (acht Punkte/13:9 Tore) herausgearbeitet.
Vor rund 250 Zuschauern in der Alsfelder Großsporthalle konnte der Kreisoberligist aus Homberg seine spielerischen Möglichkeiten nicht in die entsprechende Anzahl an Treffern ummünzen. Die Homberger vergaben relativ viele Chancen, hatte im Abschluss aber auch immer wieder Pech. Gegen die FSG Mücke/Merlau/Atzenhain bezogen die Homberger ihre einzige Niederlage, erreichten gegen den späteren Gruppensieger und Lokalrivalen SV Nieder-Ofleiden ein 2:2 und mussten gegen die SG Schwalmtal ebenfalls mit einem 2:2 zufrieden sein. Der A-Liga-Zweite SV Nieder-Ofleiden verließ nur gegen den Lokalrivalen nichts als Sieger das Parkett in der Alsfelder Sporthalle; alle anderen Begegnungen gingen mehr oder weniger deutlich an den Tabellenführer der Kreisliga A. Die Fußballspielgemeinschaft aus Mücke, Merlau und Atzenhain musste sich zwar den Nieder-Ofleidenern mit 1:3 geschlagen geben, entschied aber alle anderen Spiele (u. a. gegen Homberg/Ober-Ofleiden mit 3:2) für sich.
Nur die SG Schwalmtal, nicht zuletzt wegen des 2:2-Unentschiedens gegen Homberg/Ober-Ofleiden, konnte noch einigermaßen mithalten und kann bei sieben eingefahrenen Punkten noch auf eine Teilnahme an der Endrunde hoffen.
Abgeschlagen auf dem vorletzten bzw. letzten Platz beendeten die beiden B-Ligisten SG Herzberg und SV Elbenrod die Vorrunde in der Gruppe 2. Bei den Herzbergern machte sich das Fehlen von Jens Becker, Frank Cäsar und Martin Wierzchucki nachteilig bemerkbar. Der SV Elbenrod blieb am Ende punktlos, kassierte insgesamt 21 Treffer und konnte nur dreimal den eigenen Torerfolg bejubeln.
Bester Torschütze war der Nieder-Ofleidener Christoph Weber, der achtmal erfolgreich war; je fünf Treffer erzielten Dominik vom Dort (Nieder-Ofleiden) und Manuel Grün (FSG Mücke/Merlau/Atzenhain). Die Schiedsrichter Bernd Reinig (TSG Nieder-Ohmen), Andreas Rausch (Spfr. 03 Romrod) und Thorsten Eick (TSV Eifa) hatten keine Probleme mit Leitung der Spiele, sieht man davon ab, dass der eine oder andere Torhüter noch einmal daran erinnert werden musste, dass sich der Schlussmann nach den neuen Hallenregeln nicht in das Angriffsspiel seiner Mannschaft einschalten darf. Das hatte der eine oder andere Keeper im Eifer des Gefechts schlichtweg vergessen.
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