(eiw) Mit einem Doppelspieltag beenden die Tischtennis-Spielerinnen des NSC Watzenborn-Steinberg die Vorrunde in der 2. Bundesliga.
Am Samstag um 18 Uhr müssen sich die Reiter-Schützlinge im Hessenderby beim SV Darmstadt 98 vorstellen. Einen Tag später gastieren die Pohlheimerinnen dann beim Tabellennachbarn NSU Neckarsulm (14 Uhr)
Nach der starken Vorstellung gegen Langweid kann der NSC mit viel Selbstvertrauen in die Partie beim Vorletzten SV Darmstadt 98 gehen. Die Gastgeberinnen belegen derzeit mit 4:12 Zählern einen Abstiegsrang und werden alles daran setzen, mit einem Erfolg den Anschluss zum Mittelfeld herzustellen. »Wir sind zwar leichter Favorit, aber im Derby ist alles möglich«, warnt NSC-Trainer Markus Reiter sein Quartett vor Überheblichkeit. Mit Hana Sopova und Lena Krapf verfügen die Gastgeber über ein starkes Angriffsduo, das an guten Tagen über sich hinaus wachsen kann. Das wissen auch Inka Dömges und Angelina Gürz, die ihre Kontrahentinnen aus zahlreichen vergangenen direkten Duellen bestens kennen. Das gilt auch für Desirée Czajkowski und Julia Lutz, die sich mit Clarissa Benz, Alina Heck oder Sonja Bott auseinandersetzen müssen. Vorteile versprechen sich die Gäste auch in den Doppeln, denn die Duos der »Lilien« haben bisher nur selten überzeugt und weisen mit 4:12 Siegen eine deutlich negative Bilanz auf.
Viel schwerer wird die Aufgabe dann am Sonntag in Necksarsulm. Die Süddeutschen liegen mit ausgeglichenem Punktekonto (8:8) direkt in Lauerstellung hinter dem NSC, der mit 8:6 Zählern den vierten Rang belegt. Großen Anteil am bisher guten Abschneiden des Vorjahresachten hat das vordere Paarkreuz mit Alexandra Urban (11:5 Siege) und Neuzugang Ma Kun. Die Penholderspielerin hat die Erwartungen deutlich übertroffen. Mit 8:6 Siegen sowie einer starken Doppelbilanz an der Seite von Verena Volz hat die Linkshänderin den Weggang von Jelina Gajic sehr gut kompensiert. Schwachpunkt des Tabellenfünften war bisher das hintere Paarkreuz, in dem die beiden Nachwuchskräfte Paloma Ballmann (18 Jahre) und Verena Volz (19) noch nicht überzeugen konnten. Mit nur fünf Siegen hat das Duo noch erhebliches Steigerungspotential. »Wir wollen unseren vierten Rang verteidigen, dazu brauchen wir mindestens einen Punkt«, erwartet Reiter eine ausgeglichene Partie. Der Trainer des NSC verspricht sich besonders im hinteren Bereich die entscheidenden Vorteile zum Punktgewinn und damit zum Abschluss einer sehr gut verlaufenen Hinrunde.
Drei Teams sind noch in den Abstiegskampf der Handball-Bundesliga verstrickt: HSG Wetzlar, TV 05/07 Hüttenberg, Bergischer HC. Wer schafft den Klassenerhalt?