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»Mit der Leistung in der Liga nichts verloren«

Artikel vom 15.03.2010 - 09.55 Uhr

»Mit der Leistung in der Liga nichts verloren«

(cso) Mit der laut Trainer Stephan Belter »schlechtesten Saisonleistung« startete der FSV Fernwald am Samstag in die Restrunde. Die Steinbacher unterlagen beim TSV Eintracht Stadtallendorf mit 0:3 (0:3) und rutschten damit in der Tabelle der Fußball-Hessenliga auf den 14. Platz ab.
Dabei präsentierten sich die Gäste als ausgesprochen harmlos und mussten sich schon nach einer halben Stunde ihrem Schicksal ergeben. So lange brauchte die Eintracht für ihre drei Treffer und konnte es in der restlichen Spielzeit etwas ruhiger angehen lassen.

Bereits in der siebten Minute schlugen die Hausherren zum ersten Mal zu, als ausgerechnet Ex-Fernwalder Dominik König mit seiner Flanke Fabio Eidelwein fand. Der behielt im Kopfballduell gegen die Steinbacher Innenverteidigung die Oberhand und setzte das Leder an die Unterkante der Latte. Von dort sprang der Ball nach unten, bevor ihn die Hintermannschaft der Gäste wieder aus dem Strafraum bugsierte. Allerdings hatte Schiedsrichter Karsten Pfeiffer nach einem Signal seines Assistenten an der Linie auf Tor entschieden.

Der FSV ließ die Antwort auf den frühen Rückschlag vermissen. Überhaupt war die Partie zu Beginn ein typisches Kunstrasenspiel. Einige Bälle waren hüben wie drüben zu lang und für den potenziellen Passempfänger nicht mehr zu erreichen. Da der Platz vor der Begegnung noch bewässert wurde, nahm das Leder bei jedem Pass noch mehr Fahrt auf als ohnehin schon auf einem solch schnellen Belag. Im Gästeangriff erwähnenswert war in Halbzeit eins bezeichnenderweise nur eine Standardsituation: Kahraman Damar verfehlte jedoch das TSV-Gehäuse bei einem Freistoß aus halbrechter Position (21.).

Besser machte es auf der Gegenseite wenig später Youngster Dennis Lepper, dem ein abgewehrter Rasiejewski-Freistoß im Strafraum vor die Füße fiel. Sehr stiefmütterlich bewacht hatte er aus recht kurzer Distanz kaum Mühe, zum 2:0 (28.) ins lange Eck zu vollstrecken. Und die Gastgeber setzten nach. Nur zwei Minuten später war die Partie praktisch entschieden, als Stadtallendorfs Fejz Hodaj einen Freistoß aus fast gleicher Position über die Mauer in den Winkel des FSV-Tors setzte - 3:0. Die bis hierher noch sehr effektiven Gastgeber vergaben noch vor der Pause durch Eidelwein zwei weitere Einschussmöglichkeiten, bei denen sich die Abwehr der Fernwalder überrumpeln ließ.

Eine kuriose Szene ereignete sich dann in der Pause: FSV-Coach Belter kehrte schon frühzeitig wieder aus der Kabine zurück und kauerte etwa sechs bis sieben Minuten alleine auf der Gästebank, bevor die Spieler den Rasen betraten. »Ich konnte nur in ganz kurzen Worten sagen, was nicht geklappt hat. Um alle Fehler anzusprechen, hätte die Halbzeit niemals ausgereicht«, erklärte Belter später. Außerdem entschied er sich in der Pause zu der disziplinarischen Maßnahme, alle Akteure der Startelf durchspielen zu lassen.



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