(dbo) Dem WSV Oppershofen gelang am 1. Spieltag der Frauenhandball-Bezirksoberliga eine faustdicke Überraschung. Mit einem 14:12 wurde Aufstiegsfavorit TV 05 Mainzlar II bezwungen. Der TV Lich und der TV 05/07 Hüttenberg II konnten ihre Heimspiele zum Auftakt jeweils siegreich gestalten.
DIE DREI TREFFER von Yvonne Schneider (9) waren zu wenig, um der SG Langgöns/Dornholzhausen zum Derbyerfolg beim TV Lich zu verhelfen. In Abwehrhaltung rechts Desiree Scheld.
(Foto: Wendling)
TV Lich - SG Langgöns/Dornholzhausen 20:15 (9:10): In der ersten Halbzeit gestaltete sich das Spiel ausgeglichen. Zu Beginn konnte der TV Lich mit 6:3 in Führung gehen, doch dann gelang es Langgöns/Dornholzhausen, überwiegend durch Treffer von Außen, auszugleichen und sogar mit einer knappen Führung in die Pause zu gehen. In der zweiten Halbzeit gaben die Bierstädterinnen noch einmal Gas. In doppelter Unterzahl gelang es den Gastgeberinnen, die Führung zu übernehmen und das Spiel somit wieder zu ihren Gunsten zu gestalten. Besonders Anabel Nietsche und Stefanie Krieger waren es, die den TV Lich mit ihren Toren zum Sieg führten.
TV 05/07 Hüttenberg II - HSG Mörlen 26:21 (12:12): Die komplette erste Hälfte der Partie war ausgeglichen. Die Gastgeberinnen hatten zu Beginn laut TVH-Trainerin Bianca Kraft »etwas Sand im Getriebe« und der Aufsteiger aus Mörlen spielte hochmotiviert. So kam es, dass der Neuling dem TVH Paroli bieten konnte. Hüttenberg war zwar spielerisch überlegen, doch die HSG spielte gut mit und suchte ihr Glück immer wieder im eins gegen eins. Erst Mitte der zweiten Hälfte konnte sich Hüttenberg beim 20:16 (42.) etwas absetzen. Beim 22:20 (50.) kamen die Gäste noch einmal ran, ehe die Hüttenbergerinnen durch einen hohen Kraftaufwand noch zum verdienten Heimsieg kamen.
ZEICHEN AUF SIEG: Stefanie Seipp (beim Wurf) und der TV Lich gewinnen in der Frauenhandball-Bezirksoberliga 20:15 bei der SG Langgöns/Dornholzhausen. Versetzt worden ist Danida Schaum. (Foto: Wendling)
WSV Oppershofen - TV Mainzlar II 14:12 (8:6): In einem torarmen Spiel konnte sich keine Mannschaft deutlich absetzen. Nach ausgeglichenem Beginn (5:5, 19.) waren es die Gastgeberinnen, die sich über 7:5 (23.) auf 8:6 (27.) bis zur Pause einen kleinen Vorsprung erspielten. Auch nach der Pause überzeugte Oppershofen mit solider Abwehrarbeit und kaufte dem TVM II so den Schneid ab. Die favorisierten Gäste dagegen fanden nie richtig ins Spiel und mussten immer einem kleinen Rückstand hinterherlaufen (12:10, 46.). Der WSV war über den gesamten Spielverlauf betrachtet die stärkere Mannschaft und siegte letztendlich verdient.
Drei Teams sind noch in den Abstiegskampf der Handball-Bundesliga verstrickt: HSG Wetzlar, TV 05/07 Hüttenberg, Bergischer HC. Wer schafft den Klassenerhalt?