Nachrichten Web
Sie sind hier: Startseite » Sport » Lokalsport »

Luftpistolenschützen aus Leihgestern steigen auf

Artikel vom 11.03.2010 - 09.55 Uhr

Luftpistolenschützen aus Leihgestern steigen auf

(aku) Die Mannschaften, die in der kommenden Runde in den Luftgewehr- und Luftpistole-Ligen auf Gauebene um Punkte kämpfen werden, stehen fest. Bei den Relegationswettkämpfen in Marburg sind dazu am vergangenen Freitag die Würfel gefallen. Dabei stiegen Vadenrod und Ernsthausen in die Luftgewehr-Gauliga sowie Zell und Leihgestern in die Luftpistolen-Gauliga auf.
DIE LUFTPISTOLENSCHÜTZEN aus Leihgestern steigen in die Luftpistolen-Gauliga auf. Die erfolgreiche Leihgesterner Mannschaft (von
Lupe - Artikelbild vergrössern
DIE LUFTPISTOLENSCHÜTZEN aus Leihgestern steigen in die Luftpistolen-Gauliga auf. Die erfolgreiche Leihgesterner Mannschaft (von links) Wolfgang Oberheim, Isabella Oberheim, Hans-Werner Stamm, Gerd Cyrus. (Foto: aku)
Angetreten waren in der Disziplin Luftgewehr neben den vier Siegern der Kreisligen noch Grebenau als Tabellenfünfter der Gauliga. Nur für die zwei besten Teams des Abends war in der Gauliga ein Platz frei. Anders als bei den Ligawettkämpfen der Runde werden in der Relegation nur die Mannschaftsergebnisse in die Wertung eingebracht. Teams wie der Marburger oder Alsfelder Kreissieger Ernsthausen und Vadenrod, die mit Selina Kraus und Katharina Linn echte Ausnahmetalente in ihren Reihen haben, können in diesem System deren Stärke besonders gut nutzen. Dennoch war der Wettkampf bis zum Schluss spannend, und erst als Gausportleiter Wilfried Becker die Endergebnisse bekannt gab, fiel die Anspannung. Mit einer echten Spitzenleistung von 1495 Ringen belegte Vadenrod Platz eins.

Wie zu erwarten, war Katharina Linn die Beste in der Mannschaft mit 386 Ringen. Doch nicht nur sie hatte an diesem Abend ihre Nerven im Griff. Auch Claudia Rausch (382) und Christiane Linn (379) waren bestens aufgelegt und brachten die Mannschaft aus dem oberen Schwalmtal auf die Siegerstraße. Als zweitbeste Mannschaft erkämpfte sich Ernsthausen die Fahrkarte zur Gauliga. Zu den 1479 Ringen trug die Kaderschützin Selina Kraus mit herausragenden 392 Ringen maßgeblich bei.

Für Freienseen (Schützenkreis Laubach) blieb mit nur fünf Ringen Rückstand (1474) wie schon im vergangenen Jahr nur Platz drei. Im Team von Grebenau konnte nur Florian Wetzold mit 380 Ringen überzeugen. 1464 Ringe sind für den Gauligasiebten aus dem Gründchen eine doch eher magere Ausbeute. Ebenfalls ohne reelle Chance auf einen der begehrten Plätze war Kleinlinden (1450).

Bei den Luftpistolenschützen war Langenstein als Siebter der Gauliga nicht am Start. So mussten hier die vier Kreissieger das Rennen unter sich ausmachen. Vor die beiden ringgleichen Mannschaften aus Nieder-Ohmen (Schützenkreis Laubach) und Bellnhausen (Schützenkreis Marburg) setzten sich überlegen Leihgestern (Kreis Gießen) und Zell (Kreis Alsfeld). Die beiden Letztgenannten sicherten sich ihre Plätze in der Gauliga durch relativ geschlossene Mannschaftsleistungen. Im Team von Leihgestern war es Gerd Cyrus (363), der die meisten Ringe traf. Für Zell war dies Vanessa Hoyer, die mit 362 Ringen für das Highlight in der Mannschaft sorgte. Im Team des Aufsteigers aus Zell kam Franziska Pautsch erstmals zum Einsatz und erfüllte die in sie gesetzten Hoffnungen voll und ganz. Dies eröffnet den Zellern in der kommende Runde ganz neue Perspektiven.

Artikel Drucken Drucken  Versenden
Artikel vom 11.03.2010 - 09.55 Uhr
Social Networks
Facebook Twitter studiVZ meinVZ schülerVZ MySpace  Del.icio.us
X Diesen Artikel versenden






* Bitte füllen Sie alle Felder aus.
Kommentar schreiben
Impressum Kontakt AGB Nutzungsbedingungen Datenschutz
TopSeitenanfang