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»Licher« weckt große Zuversicht

Artikel vom 08.07.2009 - 21.32 Uhr

»Licher« weckt große Zuversicht

Auch in den kommenden drei Jahren ist die Licher Brauerei einer der Hauptsponsoren der LTi Gießen 46ers.
ZUKUNFT GESTALTEN: Die Licher Privatbrauerei mit Geschäftsführer Rainer Noll (2. v. r.) und Marketingchef Holger Pfeiffer (2. v.
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ZUKUNFT GESTALTEN: Die Licher Privatbrauerei mit Geschäftsführer Rainer Noll (2. v. r.) und Marketingchef Holger Pfeiffer (2. v. l.) geben den Basketballern der LTi Gießen 46ers mit der Verlängerung des Sponsoring-Vertrages einen gehörigen Vertrauensvorschuss, obwohl für 46ers-Geschäftsführer Christoph Syring (r.) und Sportdirektor Vladimir Bogojevic (l.) die heutige BBL-Entscheidung in Ludwigsburg noch aussteht. (Foto: Schepp)
(mv) Unter dem Strich war das die Neuigkeit, die 46ers-Geschäftsführer Christoph Syring, Sportdirektor und Headcoach Vladimir Bogojevic sowie Rainer Noll und Holger Pfeiffer von Licher gestern Abend in der VIP-Lounge der Osthalle verkündeten. Angesichts der heute anstehenden Entscheidung, ob die Gießener auch in der kommenden Saison in der Basketball-Bundesliga spielen werden, gab es allerdings noch Informationen, die weiter blicken ließen als nur auf die nackten Zahlen.

Zwar wurden diese nicht genannt, jedoch machte Rainer Noll von der Unternehmensleitung in Lich deutlich, dass auch in Zukunft große Werbeflächen mit dem Grün der Brauerei bedeckt sein werden. Pfeiffer, bei Licher zuständig für das Marketing, erklärte: »Wir haben im Vorfeld Untersuchungen angestellt, die uns bestätigt haben: Die 46ers sind mittlerweile gut aufgestellt bei ihren Sponsoreneinnahmen und in Sachen Infrastruktur. In den Bereichen VIP-Betreuung und Hospitality liegen sie in der BBL mit an der Spitze.«

Diese Sätze dürften bei den heute abstimmenden Bundesliga-Managern ebenso einen guten Klang haben wie die Aussage Nolls, dass »der Gießener Basketball eine hervorragende Plattform bietet, unsere Marketingziele zu erreichen. Der Vertrag beweist auch, dass wir Vertrauen in das Management haben.« Dessen Vertreter Syring freute sich ebenfalls über die Verlängerung des Vertrages: »Das ist ein fantastisches Zeichen. Für uns ist das eine sehr wichtige Entscheidung, vor allem in dieser Situation.«

Eine nicht minder wichtige Entscheidung steht nunmehr heute ab 16.30 Uhr im Ludwigsburger Hotel Nestor an. Bei der turnusmäßigen Tagung der BBL-Manager stehen ab dann die Präsentationen der 46ers und der Eisbären Bremerhaven an, ehe die 15 stimmberechtigten Vereinsvertreter dann in einer Stichwahl darüber abstimmen, welches der beiden Teams in der kommenden Saison in der Basketball-Bundesliga spielt. Dabei wollte Syring sich gestern zu keiner Prognose hinreißen lassen: »Wir haben bewusst keinen Kontakt mit den Managern anderer Teams aufgenommen. Bei einigen Teams gibt es persönliche und wirtschaftliche Verbindungen, wer da für uns ist, ist auch ohne einen Anruf für uns. Bei potentiellen Wackelkandidaten würde ich das eher für kontraproduktiv halten.«

Syring wird mit großem Bahnhof in der Barockstadt auftrumpfen können: Neben Oberbürgermeister Heinz-Peter Haumann und Regierungspräsident Lars Witteck hat der Geschäftsführer der 46ers auch eine Videobotschaft von Innenminister Volker Bouffier im Gepäck, um den 3:20 Minuten langen Präsentationsfilm, an dem 40 Stunden gearbeitet wurde, zu flankieren. Dennoch weiß auch Christoph Syring: »Die Frage wird sein: Wie viel Vertrauen haben wir im letzten Jahr zurückgewonnen?«

Bogojevic, der erst am Mittag von der Universiade aus Belgrad zurückgekommen war, machte daneben deutlich, dass den 46ers einige Spieler »vor der Nase weggeschnappt« worden sind. Wenn heute Abend dann feststeht, in welcher Liga die Gießener in Zukunft antreten werden, hofft der 33-Jährige, bald erste Neuzugänge vorstellen zu können: »Wir stehen mit einigen Kandidaten kurz vor Vertragsschluss.« Dennoch wird die Transferperiode von Geduld geprägt sein, die 46ers hoffen, gegen Ende der Sommerpause einige Schnäppchen auf dem Spielermarkt machen zu können. Doch bevor diese Entscheidungen getroffen werden können, muss erst einmal die Entscheidung heute in Ludwigsburg abgewartet werden.

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Artikel vom 08.07.2009 - 21.32 Uhr
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