(lad) Die Licher BasketBären haben sich für das katastrophale Punktspiel vom Samstag rehabilitiert. In der 2. Runde des DBB-Pokals unterlagen die Mittelhessen am Mittwochabend in heimischer Halle zwar knapp mit 91:94 (34:44) gegen den klassenhöheren USC Heidelberg (Pro A), zeigten aber vor 150 Zuschauern vor allem in der zweiten Halbzeit (57 Punkte) eine tolle Leistung.
So geht es: Lichs Kapitän Rolf Scholz und Trainer Gerald Wasshuber haben den Favoriten Heidelberg im Pokalspiel am Rande einer Niederlage. (Foto: Vogler)
(lad) Die Licher BasketBären haben sich für das katastrophale Punktspiel vom Samstag rehabilitiert. In der 2. Runde des DBB-Pokals unterlagen die Mittelhessen gestern Abend in heimischer Halle zwar knapp mit 91:94 (34:44) gegen den klassenhöheren USC Heidelberg (Pro A), zeigten aber vor 150 Zuschauern vor allem in der zweiten Halbzeit (57 Punkte) eine tolle Leistung. Kurz vor dem Ende hatten die Licher Basketballer den Favoriten sogar am Rande einer Niederlage.
»Wir haben die richtige Antwort auf das Spiel gegen Herten gefunden. Leider hat es nicht bis zum Schluss gereicht, denn ein Sieg hätte richtig gut getan«, erklärte Trainer Gerald Wasshuber nach Spielende. »Aber so war es wenigstens ein gutes Trainingsspiel für die Liga.«
In der Anfangsphase knüpfte der Pro-B-Ligist zunächst an seine Leistung vom Samstag an und lag in der zweiten Minute bereits mit 0:8 hinten. Angetrieben vom starken Peer Wente, der sein bestes Spiel machte und 24 Punkte, neun Rebounds und drei Blocks erbrachte, spielten sich die Gastgeber kurzzeitig auf 8:12 heran. Doch die äußerst offensiv ausgelegten Heidelberger zogen dank ihrer flinken Amerikaner rasch auf 22:10 (9.) davon. Lich blieb kurz nach Beginn des zweiten Viertels beim 18:24 auf Schlagdistanz, doch in der 17. Minute leuchtete bereits ein 26:41 von der zwischenzeitig ausgefallenen Anzeigetafel. Schockmoment war zudem die Schulterverletzung Viktor Klassens kurz zuvor gewesen, der sich vermutlich das Gelenk auskugelte, als ein Gegner darauf landete.
In der zweiten Halbzeit kämpfte sich Lich peu à peu heran, bis ab dem 48:57 (26.) endlich der Knoten platzte: Ein 11:0-Lauf brachte mit dem 59:57 die erste Führung. Mit einem 65:65 begann das letzte Viertel des ansehnlichen Spiels. Vom 73:71 (34.) aus zogen die Licher beeindruckend, wie beim Leverkusen-Spiel, auf 84:75 (37.) davon. Als der wieder gute Ronbell Wooten mit dem zehnten Licher Dreier in der zweiten Halbzeit zum 87:80 (39.) traf, sah alles nach einem Sieg für die Bierstädter aus. Doch nun fehlte das Glück: Dem USC gelangen genau zur falschen Zeit Drei-Punkt-Spiele, während Lich wichtige »Dinger« vorbeisetzte. 29 Sekunden vor Schluss führten die BasketBären noch 91:88, bevor dumme Ballverluste noch zur Niederlage führten. Das Ergebnis sollte aber dennoch nicht über die starke Leistung Lichs hinwegtäuschen, die zuversichtlich für die Zukunft stimmt.
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