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LTi 46ers Juniors sind ausgeschieden

Artikel vom 15.03.2010 - 08.00 Uhr

LTi 46ers Juniors sind ausgeschieden

(kam) Nach der Schlusssirene mögen sich die U19-Junioren der LTi Gießen 46ers vermutlich einen Moment lang gefragt haben, ob sie nicht gerade das erste Spiel der Best-of-Three-Serie im Playoff-Achtelfinale der Nachwuchs-Bundesliga (NBBL) bestritten haben. In einer beinahe exakten Kopie der letzten Partie unterlag der 46ers-Nachwuchs in der Osthalle auch im zweiten Spiel deutlich mit 42:67 (25:30) und ist damit ausgeschieden.
ROBIN CHRISTEN von den LTi 46ers Juniors lässt sich beim U19-Playoff-Aus trotz der Berliner Abwehr mit Malte Ziegenhagen (14) un
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ROBIN CHRISTEN von den LTi 46ers Juniors lässt sich beim U19-Playoff-Aus trotz der Berliner Abwehr mit Malte Ziegenhagen (14) und Konstantin Klein (verdeckt) nicht am Korbwurf hindern. (Foto: ras)
Vor rund 150 Zuschauern mussten die Juniors dabei auf ihren kranken Spielmacher Falko Theilig verzichten, der sich lediglich als mentaler Beistand zu seinen Mitspielern auf die Bank gesellte. Der 46ers-Pointguard musste mit ansehen, wie sein Team den Start völlig verschlief.

Nach drei Minuten leuchtete bereits ein 1:7-Rückstand von der Anzeige, sodass Headcoach Toni Dirlic sich seine Schützlinge schon früh zur Brust nehmen musste. Das zeigte jedoch Wirkung – wie schon vor einer Woche pirschten sich die Gastgeber mit einer wechselnden Verteidigung wieder heran, diesmal bis auf 11:12 (7.). Das frühe Attackieren der Hauptstädter quittierten die Juniors zunächst mit geduldigem Systemspiel und gezielten Nadelstichen per Fastbreak, nach einer Weile holten die Juniors aber die Defizite aus dem ersten Spiel ein. Die lange Garde der Lahnstädter ließ beste Chancen liegen, während die Albatrosse einen Offensivrebound nach dem anderen abgreifen konnten. Über 18:30 (13.) gelang kämpferisch überzeugenden 46ers allerdings noch ein 7:0-Lauf mit weiteren Chancen zur Führung. Alba Berlin blieb derweil offensiv bis zur Pause völlig blass, woraus Robin Christen und Co. aber nur wenig Kapital schlugen.

Den Elan nahm die Dirlic-Truppe trotzdem mit in den zweiten Durchgang und wurde schnell mit der Führung belohnt (33:32, 24.). Im Stile eines Top-Teams nutzte der amtierende Meister jedoch jede Unachtsamkeit in der Verteidigung der Hausherren, die ob der wackelnden Defense auch vorne zunehmend überhastet agierten. Ein 6:0-Run sowie ein Buzzerbeater von der Dreierlinie brachte Berlin mit 43:37 (30.) wieder in Front. Die letzten zehn Minuten waren dann eine erschreckend genaue Kopie des Schlussviertels von letztem Sonntag: Mit einer sehr hohen Zonenverteidigung erzwangen die Gäste aus der Hauptstadt neun Ballverluste bei Gießen, das jetzt völlig von der Rolle schien. Eine hohe individuelle Fehlerquote und unnötig schnelle Abschlüsse von außen machten erneut 30 ordentliche 46ers-Minuten zunichte.

Alba Berlin hatte nun leichtes Spiel und veredelte die Gastgeschenke zur vorzeitigen Qualifikation für das Viertelfinale. »Es ist schade, dass erneut individuelle Fehler unser gutes Spiel zunichte gemacht haben, aber mit 30 Ballverlusten kann man kein Spiel gewinnen«, haderte Juniors-Coach Toni Dirlic im Anschluss erneut mit der Höhe der Niederlage, erkannte jedoch die gegnerische Überlegenheit an: »Alba ist einfach zu gut, da darf man sich eben nichts erlauben.«

LTi Gießen 46ers Juniors: Weiser (8), Reitschmidt (3), Süßlin (3), Christen (12), Theilig n.e.; Nützel (7), Baumann (6), Mergan, Hiob, Rink (3).

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Artikel vom 15.03.2010 - 08.00 Uhr
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