Die SG Kleenheim II ist weiter verlustpunktfreier Tabellenführer in der Handball-Landesliga Mitte der Frauen, nachdem die Mannschaft mit 37:27 (13:12) im Spitzenspiel gegen den bisherigen Zweiten TSV 1848 Hungen gewonnen hatte.
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»Wir haben uns lange Zeit sehr schwer getan und bis zehn Minuten vor Schluss nur mit vier Toren geführt«, erklärte Kleenheims Trainer Jens Neumeyer, »wir haben heute zwar nicht gut gedeckt, dafür aber im Angriff mit 37 Toren so effektiv wie noch nie gespielt.« Weder die 6:0- noch die 5:1-Abwehr hat richtig gut funktioniert. »Wir haben Sarah Luh zwar nicht in den Griff bekommen, aber wir haben verdient gewonnen«, bilanzierte Neumeyer. Die beiden Schulz-Schwestern Andrea und Kerstin sowie die schnelle Michaela Eisenhardt waren Aktivposten beim Tabellenführer.
»Es war ein verdienter Erfolg für Kleenheim II, wir mussten auf mehrere Spielerinnen verzichten. Sarah Luh ist dann auch noch umgeknickt«, sagte Hungens Trainer Martin Schmitt. »Wir waren nicht in Bestbesetzung, dafür haben wir uns super verkauft, bis zur 50. Minute haben wir das Spiel offen gehalten, sind dann aber eingebrochen und haben zu hoch verloren«, fasste Schmitt zusammen.
Judith Titz brachte Hungen in Führung (4.), ehe Kleenheim II durch Melanie Mattheiß mit 2:1 (4.) führte. Das 3:2 (7.) besorgte Therese Blasig. Beim 4:3 (8.) brachte Bettina Kannwischer Hungen wieder nach vorne. Das 6:5 (12.) für die Gastgeberinnen ging auf das Konto von Carina Strassheim. Beim 12:10 (24.) sorgte Sarah Luh für eine Hungener Zwei-Tore-Führung. Kleenheim II drehte die Partie durch zwei Kerstin Schulz-Treffer und ein Tor von Andrea Schulz zu einer 13:12-Pausenführung.
Nach dem Wechsel setzte sich der Tabellenführer auf 16:13 (33.) durch Steffi Engel ab und lag auch beim 20:16 (39.) durch Steffi Engel vorne. Hungen kämpfte sich aber wieder heran, Nina Kellner schaffte den 19:21-Anschlusstreffer (41.). In den folgenden vier Minuten fiel die Entscheidung durch vier Kleenheimer Treffer in Folge, wobei Kerstin Schulz das 25:19 (46.) erzielte. Barbara Büthe per Siebenmeter verkürzte noch einmal auf 23:27 (50.). Michaela Eisenhardt gelang das 30:24 (52.) per Tempogegenstoß. Therese Blasig gelang schließlich der Treffer zum etwas zu hoch ausgefallenen 37:27-Endstand.