(kus) Fußball-Bezirksligist FSG Kirtorf und B-Ligist FSG Ohmes/Ruhlkirchen streben eine Fusion an. Nach Aussage von Peter Kraus, dem 1. Vorsitzenden des SV Ruhlkirchen, sind sich die Vorstände aller beteiligten Vereine einig: Sie wollen schon ab der kommenden Saison einen gemeinsamen Spielbetrieb unterhalten.
Derzeit laufen in allen beteiligten Klubs die Vorbereitungen für Mitgliederversammlungen, auf denen eine gemeinsame FSG auf den Weg gebracht werden soll. In dieser Spielgemeinschaft würden dann die ehemals eigenständigen Vereine aus den benachbarten Großgemeinden Kirtorf und Antrifttal- die TSG Kirtorf, der FC Lehrbach, der SV Ober-Gleen sowie der SV Ohmes und der SV Ruhlkirchen - gemeinsam kicken. »Wir hätten durch berufliche Veränderungen und Langzeitverletzte in der kommenden Saison nur 17 Spieler«, erklärt Kraus für die FSG Ohmes/Ruhlkirchen.
Kreisfußballwart Josef Wess steht der geplanten Fusion skeptisch gegenüber, zumal die beiden Spielgemeinschaften derzeit vier Mannschaften stellen: Kirtorf in der Bezirks- und B-Liga, Ohmes/Ruhlkirchen in der B- und D-Liga. »Die Vereine müssten darlegen, dass sie Spielermangel haben«, sagte der Kreisfußballwart. Um bereits in der kommenden Runde gemeinsam zu spielen, müsste die FSG die Spielgemeinschaft bis zum 30. Mai beantragen.
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