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Jutta Pfaff holt Seriensieg

Artikel vom 08.02.2010 - 19.00 Uhr

Jutta Pfaff holt Seriensieg

Mit dem Halbmarathon endete am Samstag die 35. Auflage der vom TV 07 Watzenborn-Steinberg und der LGV Marathon Gießen gemeinsam ausgerichteten Limes-Winterlaufserie, welche die älteste ununterbrochene Winterlaufserie des Kreises Gießen ist. Die Seriensiege in der Gesamtwertung aus den Läufen über die 10, 15 und 21,1 km gingen wie zu erwarten an den Marburger Jan-Philipp Starostzik und die für den TSV Krofdorf-Gleiberg startende Jutta Pfaff.
SIEGERLÄCHELN: Jutta Pfaff (TSV Krofdorf-Gleiberg) ist die schnellste Frau über 21,1 km und gewinnt auch die Serienwertung. (Fri
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SIEGERLÄCHELN: Jutta Pfaff (TSV Krofdorf-Gleiberg) ist die schnellste Frau über 21,1 km und gewinnt auch die Serienwertung. (Friedrich)
(lad)

Den Tagessieg sicherte sich bei teilweise noch vereister Strecke durch das Pohlheimer Land jedoch der Eschenburger Jan-Mattis Kuhn in für die Bedingungen sehr starken 1:11:34 Stunden. Der 22-Jährige, der im vergangenen Jahr bei den deutschen Juniorenmeisterschaften im Halbmarathon in glänzenden 1:08:51 Stunden Dritter und bei den Berglaufmeisterschaften sogar Deutscher Vizemeister geworden war, setzte sich rasch an die Spitze und lief somit zu einem ungefährdeten Start-Ziel-Sieg. In der Serienwertung wurde der Eschenburger jedoch nicht geführt, da er nicht an den anderen Läufen teilgenommen hatte. Jan-Philipp Starostzik, dem die beinahe wöchentlichen Volkslauf-Starts über den gesamten Winter hinweg in den Beinen steckten, konnte Kuhn nicht folgen, dafür aber seine ärgsten Verfolger in der Serienwertung klar in Schach halten. Man mag es dahingestellt lassen, ob die hohe Wettkampf- und Trainingsintensität einem 20-Jährigen, der erst seit dem letzten Jahr läuft, eine notwendige Grundhärte bescheren, oder etwas zu viel des Guten sind; zwei Wochen nach seinem guten Halbmarathon-Debüt von Alten-Buseck in 1:13 Stunden auf einer keinesfalls leichteren Strecke konnte Starostzik seine damalige Zeit in 1:16:00 Stunden jedenfalls nicht ganz bestätigen. Seinen Vorsprung in der Serie auf Jürgen Theofel (FV Wallau) von knapp drei Minuten baute er dennoch um weitere 2:53 Minuten aus und siegte im Limeslauf somit in insgesamt 2:41:47 Stunden vor dem über 50-jährigen Theofel (2:47:33). In der Tageswertung wurde Rolf Schüler (Eschenburg) in 1:19:42 Stunden Vierter, womit er den Rückstand in der Serie auf Ralf Nowak (Marburg/Sechster in 1:20:36) zwar verkürzen, aber nicht aufholen konnte. Nowak wurde somit in 2:51:40 Stunden Seriendritter vor Schüler (2:52:47). Bester Starter aus dem Raum Gießen sowohl in der Tages- als auch in der Gesamtwertung war Rüdiger Barchfeld von AS LahnLaender Lahnau. Er wurde in 1:25:31 Stunden Tageselfter und Zweiter in der M30, womit er sich den sechsten Gesamtplatz in der Serie erlief (3:01:58). Altersklassensiege in der Halbmarathonwertung sicherten sich der Gießener Günter Lowak in der M55 (1:32:23) und der Fronhausener Peter Exner in der M65 (1:40:31). Zweiter wurde knapp geschlagen der Krofdorfer Jürgen Leib in der M60 (1:42:55), der den TSV Krofdorf-Gleiberg über Jahre hinweg zu dem erfolgreichen Verein aufgebaut hatte, der er jetzt ist. Dieser bekam nun dank des erfolgreichen Auftretens in der gesamten Serie den Willi-Daschke-Wanderpreis verliehen.

So kam auch die Tages- und Seriensiegerin der Frauen vom ausgezeichneten Verein. Die Triathletin Jutta Pfaff hatte knapp drei Minuten auf die Marburgerin Petra Sonthoff zu verteidigen, was ihr auch gelang. Zwar kämpfte die Marburgerin, musste der 50-Jährigen aber um 56 Sekunden den Vortritt in der Halbmarathonwertung lassen. In der Serie siegte Pfaff somit in 3:36:45 Stunden vor Sonthoff (3:40:30). In beiden Wertungen auf Platz drei landete die W45-Siegerin Michaela Wolf (AS LahnLaender) in 1:45:36 bzw. 3:46:36 Stunden. Ihre Vereinskameradin Nicole Lönnecker fiel damit in der Serie in 3:48:12 Stunden noch auf Rang vier zurück, da sie im Halbmarathon in 1:47:59 Stunden als Gesamtsechste wertvolle Zeit liegen ließ. In der Tageswertung landete die Treiserin Rosi Hausner in 1:49:08 Stunden direkt dahinter, die aber nicht bei allen Läufen der Serie gestartet war. In der Kombination der drei Läufe kamen die Staufenbergerin Petra Schladitz (4:01:09) und die Fronhausenerin Sandra Dastig (4:02:34) als Achte und Neunte noch unter die ersten zehn. Während Dastig im Halbmarathon in 1:52:57 Stunden W20-Zweite wurde, gewann Schladitz die W55 (1:53:11). Den ersten Platz belegte zudem Uta Meißner vom TV Watzenborn-Steinberg in 2:05:27 Stunden, während die Leihgesternerin Christina Dassenstein in 1:58:41 Stunden Zweite in der W30 wurde.

Über die ebenfalls angebotenen fünf Kilometer blieb die Krofdorferin Isabelle Gath in 19:58 Minuten aufgrund des Wetters zwar unter ihren Möglichkeiten, zeigte aber einmal mehr die beste Leistung des Tages auf der kurzen Distanz. Auch ihre 58:45 Minuten in der Serienwertung, mit der sie sogar über sechs Minuten schneller als der schnellste männliche Läufer der Serie war, zeigen ihre Klasse. Schnellster Mann in der Tageswertung war der Krofdorfer Georg Abel in 18:18 Minuten vor dem Kleinlindener Gunnar Hüttl (18:43) und seinem Teamkollegen Simon Franke (19:17). Mit diesem letzten Lauf geht die Traditionsserie in die Sommerpause, die am 13. November mit dem Start über die zehn Kilometer wieder ihr Ende finden wird.

Die vollständigen Ergebnislisten sowie Bilder vom Lauf sind im Internet unter www.turnverein07.de abzurufen.

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Artikel vom 08.02.2010 - 19.00 Uhr
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