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Juniors hoffen auf Wunder

Artikel vom 12.03.2010 - 09.30 Uhr

Juniors hoffen auf Wunder

(kam) Dass ein Weiterkommen der U19-Truppe der LTi Gießen 46ers nach der 54:72-Hinspielpleite bei Titelverteidiger Alba Berlin im Playoff-Achtelfinale der Nachwuchs-Bundesliga an ein kleines Wunder grenzen würde, bezweifelt kaum jemand. Die Hoffnung auf die theoretische Chance im Rückspiel am Sonntag (13 Uhr in der Osthalle) ist aber auch beim sonst nüchtern-rationalen Übungsleiter Toni Dirlic nicht ganz erloschen.
VOR EINER HOHEN HÜRDE stehen die LTi Gießen 46ers Juniors um Falko Theilig (mit Ball), wenn sie am Sonntag um 13 Uhr im Playoff-
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VOR EINER HOHEN HÜRDE stehen die LTi Gießen 46ers Juniors um Falko Theilig (mit Ball), wenn sie am Sonntag um 13 Uhr im Playoff-Achtelfinale Alba Berlin erwarten. (Foto: ras)
»Wir müssen einfach über 40 Minuten so spielen wie die ersten drei Viertel im Hinspiel, um zu gewinnen«, ist sich der Headcoach sicher. Der Haken an der Sache: Der bloße Sieg reicht nicht, noch gilt es, auch die Distanz von 18 Punkten aufzuholen. Und das nicht gegen irgendwen, sondern gegen den amtierenden Deutschen Meister.

»Die 18 Punkte sind natürlich ärgerlich«, räumt Dirlic ein, dessen Schützlinge allerdings erneut nichts zu verlieren haben: »Wir müssen unsere Fehler minimieren und sehen dann, was für uns rausspringt.«

Personell werden die Lahnstädter am Sonntag besser aufgestellt sein als noch in Berlin. War der 46ers-Nachwuchs noch mit einem dezimierten Kader von neun Leuten in die Hauptstadt gereist, sind die Gastgeber diesmal voraussichtlich vollzählig. Zu stoppen gilt es für die Gießener Defense vor allem Alba-Flügelspieler Joey Ney, der den Mittelhessen im Hinspiel mit 18 Punkten und neun Rebounds zusetzte. Sollte das gelingen und die Offensive einen guten Tag erwischen, rückt vielleicht sogar das erhoffte Wunder in greifbare Nähe.

Ausbaufähig ist die Trefferquote aus der letzten Partie allemal: Allein LTi-Spielmacher Falko Theilig schoss sieben Fahrkarten von der Dreierlinie, und auch Dirlic hadert mit »vielen leichten Dingern, die danebengegangen sind«. Dass Spiele in einem Viertel entschieden werden können, wissen die »kleinen« 46ers ja mittlerweile bestens.

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