Das Verletzungspech bleibt dem Basketball-Bundesligisten LTi Gießen 46ers auch in der Endphase der laufenden Saison treu.
(ra/pm) Aufbauspieler Lorenzo Williams zog sich am Karsamstag in der Partie gegen die Walter Tigers Tübingen (70:68-Erfolg) eine Handverletzung zu, die sich nach eingehenden Untersuchungen von Mannschaftsarzt Dr. Wolfgang Leutheuser erst am Ende dieser Woche als Fraktur in der Mittelhand herausstellte. Der Bruch wurde in einem Gipsverband ruhig gestellt.
Die vier ausstehenden Saisonspiele (zu Hause gegen Brose Baskets Bamberg und Telekom Baskets Bonn, auswärts bei ratiopharm Ulm und beim Mitteldeutschen BC), in denen es darum geht, im Fernduell mit TBB Trier, Giants Düsseldorf, Phoenix Hagen und PaderbornBaskets die noch fehlenden Punkte für den Erhalt der Erstligazugehörigkeit einzufahren, wird die Mannschaft der LTi Gießen 46ers ohne »Zo« Williams bestreiten müssen. Die Hauptrunde der BBL endet am 1. Mai. Bereits in den ersten Wochen dieser Spielzeit stand der 25-Jährige aufgrund einer Sprunggelenksverletzung in vier Begegnungen nicht zur Verfügung. In dieser Saison hat der US-Amerikaner 25 Partien für die LTi Gießen 46ers bestritten, im Schnitt sind 11,4 Punkte und 3,6 Assists pro Begegnung auf das Konto von Williams gegangen.
»Das ist für Zo und für uns natürlich bitter. Wir müssen es aber nun mal nehmen, wie es kommt. Wir haben in dieser Saison schon ähnliche Situationen gemeistert und wollen es auch diesmal wieder gemeinschaftlich schaffen, die richtige Antwort auf einen Ausfall zu geben«, sagte LTi 46ers-Cheftrainer Vladimir Bogojevic in einer Pressemitteilung, die der Klub am gestrigen Freitagabend verbreitete.
Am Wochenende sind die Gießener Erstliga-Basketballer wegen des BBL-Endturniers in Frankfurt nicht im Einsatz. Durch den Ausfall von Lorenzo Williams sind Leistungsträger wie Maurice Jeffers, Osvaldo Jeanty oder auch Kevin Johnson und Johannes Lischka gefordert, noch enger zusammenzurücken und ihr Potenzial auszureizen.
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