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Gießener können weiteren Meilenstein setzen

Artikel vom 12.02.2010 - 10.00 Uhr

Gießener können weiteren Meilenstein setzen

Die VfB 1900 Gießen Pointers sind in der Basketball-Regionalliga weiterhin auf dem Weg zur Meisterschaft und haben die Duelle mit zwei ihrer ärgsten Verfolger auch schon hinter sich. Beim TV Saarlouis sieht sich Gießen am Sonntag (17.30 Uhr) nun mit dem dritten der Topverfolger konfrontiert und könnte mit einem Sieg bereits einen Meilenstein in Bezug auf den ersten Platz setzen. Zwei Siege beträgt der Rückstand der Saarländer auf den VfB, zudem müsste einiges schief laufen, damit die Pointers den direkten Vergleich nach dem 85:57 in der Doppelturnhalle noch verlieren.
MIT VOLLGAS ZUM TITEL: Die VfB 1900 Gießen Pointers um Alexander Kratz wollen mit einem Sieg in Saarlouis den nächsten großen Sc
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MIT VOLLGAS ZUM TITEL: Die VfB 1900 Gießen Pointers um Alexander Kratz wollen mit einem Sieg in Saarlouis den nächsten großen Schritt auf dem Weg zur Meisterschaft machen. (Foto: ras)
(lad)

Ein Sieg der Mittelhessen würde den TV also schon unter den Zugzwang von vier Siegen setzen und diesen damit quasi aus dem Meisterschaftsrennen kicken. Doch ein Selbstläufer ist nicht zu erwarten: »Saarlouis ist eine Maschinerie, die schwer zu stoppen und in vielen Statistiken top in der Liga ist. Dort dürfen wir uns nicht auf ein Offense-Duell einlassen, denn das würden wir verlieren. Die Vorgabe lautet: hart verteidigen und geduldig spielen«, ist Pointers-Trainer Dejan Kostic auf einen heißen Kampf gefasst.

Schließlich hat Saarlouis die mit Abstand beste Offensive der Liga, was vor allem am höchsten »Efficiency-Rating«, den meisten Assists, den wenigsten Ballverluste, den meisten Steals, den mit Abstand meisten Treffern aus der Mitteldistanz und einer hohen Rebound-Ausbeute zu verdanken ist. Und das Team hat auch den Spieler der Superlative in seinen Reihen: Ricky Easterling. Der 26-Jährige führt die Scorerliste mit durchschnittlich 33,6 Zählern an, bereits dreimal erzielte er mindestens 43 Punkte - und das ohne Dreier und mit teilweise nur fünf Freiwurftreffern, was seine enorme Agilität und seinen Zug zum Korb belegt. Auch seine Quoten von 66 Prozent aus dem Feld und 82 bei den Freiwürfen sind große Klasse; zudem ist es kein Gerücht, dass der 1,88 Meter große Amerikaner einst als Leichtathlet 2,13 Meter hoch sprang. Und er hat einen hochkarätigen Landsmann an seiner Seite, der ihm kaum nachsteht: Matthew Reid. Der Guard erzielt bei einer Trefferquote von 65,5 Prozent 24,1 Punkte pro Spiel sowie sechs Assists und vier Steals. Als Center, der 13,9 Punkte beisteuert, sorgt Hari Mujkanovic für Sicherheit unter den Brettern, während Jimmy Lauter und Michal Twarog jenseits der Dreierlinie brandgefährlich sind und ebenfalls zweistellig punkten: Beide schießen im Schnitt je siebenmal pro Spiel aus der Ferne; Twarog traf beim letzten TV-Sieg sogar acht Dreier bei zwölf Versuchen. Nach sechs Siegen endete die saarländische Siegesserie jedoch letzte Woche gegen Stuttgart.

»Dank an Stuttgart, dass sie Saarlouis gestoppt haben. Aber der TV ist jetzt ein verwundeter Löwe, der seine allerletzte Chance sucht«, befürchtet Kostic hierin eine Zusatzmotivation der Saarländer.

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Artikel vom 12.02.2010 - 10.00 Uhr
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