(smg) Knapp war es wieder bei den Bender Baskets Grünberg. Zum Zweitligaduell traten die Mittelhessinnen am vergangenen Samstag bei der TG Sandhausen an und brachten sich von dort den 83:80 (32:38)-Sieg mit. Nach zwei schwächeren Auftritten im Pokal in Mainz sowie in der Liga gegen Leimen haben die Gallusstädterinnen ihre kurze Durststrecke beendet und sind zurück in der Erfolgsspur.
DIE BENDER BASKETS GRÜNBERG um Finja Schaake setzen sich in Sandhausen mit 83:80 durch und bleiben in der 2. Bundesliga Süd in der Spitzengruppe. (Foto: Vogler)
(smg) Knapp war es wieder bei den Bender Baskets Grünberg. Zum Zweitligaduell traten die Mittelhessinnen am vergangenen Samstag bei der TG Sandhausen an und brachten sich von dort den 83:80 (32:38)-Sieg mit. Nach zwei schwächeren Auftritten im Pokal in Mainz sowie in der Liga gegen Leimen haben die Gallusstädterinnen ihre kurze Durststrecke beendet und sind zurück in der Erfolgsspur.
Ein paar Sachen hatte sich Grünberg für das Auswärtsspiel vorgenommen. Dazu gehörte, als Team aufzutreten und sich nicht in Einzelaktionen zu verzetteln. Das in die Tat umzusetzen, ist gelungen. Zwar hatten die Bender Baskets in der ersten Halbzeit noch Sand im Getriebe, traten aber ganz anders auf als letzte Woche bei ihrem Heimspiel. Sie trafen die richtige Auswahl für ihre Würfe, trafen jedoch nicht hochprozentig und lagen zunächst hinten. Was ihnen in der Phase mehr zu schaffen machte, war die eigene frühe Foulbelastung Mitte des ersten Viertels. Auf der anderen Seite blieben die Pfiffe aus. Grünbergs Trainer Sebastian Szymanski musste seinem Ärger darüber Luft verschaffen und kassierte prompt ein Technisches Foul. Das war lohnend, denn fortan pendelte sich die Verteilung auf beiden Seiten ein. In der Defense stand Grünberg eigentlich gut und hatte die beiden US-Amerikanerinnen der TG in der ersten Halbzeit gut im Griff. Dafür sprangen andere Akteurinnen in die Bresche, und die Gäste liefen im zweiten Durchgang einem Zwölfpunkte-Rückstand hinterher, den sie zur Pause auf sechs Zähler verkürzten (32:38).
In der Offense lief es für sie nach dem Seitenwechsel besser. Die Quote ging nach oben, aber einige einfache Korbmöglichkeiten wurden erneut ausgelassen. Dafür griffen besonders Alexandra Keil und Laura Steuber bei den Rebounds beherzt zu. Finja Schaake und Sarah Frankenberger fanden ihre Korbgefährlichkeit wieder, und zwei Minuten vor dem Ende lag Grünberg mit neun Zählern vorne. Dann lief die Sandhausenerin Heather Karner heiß. Die TG kam näher und glich 13 Sekunden vor Schluss sogar zum 80:80 aus. Nur noch ganz wenig Restspielzeit war übrig, als Sarah Frankenberger zum Dreier ansetzte und diesen zum hart erarbeiteten und verdienten Grünberger 83:80-Auswärtssieg versenkte. Szymanski hatte Anlass, stolz auf seine Mannschaft zu sein: »Ich finde es toll, dass wir uns so gut präsentiert haben und das Selbstvertrauen hatten«, war die Art und Weise des Auftretens für ihn schon im Hinblick auf das nächste schwere Spiel wichtig. Am Sonntag empfangen die Bender Baskets den zu den Top-Favoriten der Liga zählenden ASC Mainz, der sie zudem erst kürzlich aus dem Pokalwettbewerb geworfen hat.
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