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FSG Kirtorf trumpft im Finale auf

Artikel vom 11.01.2010 - 10.00 Uhr

FSG Kirtorf trumpft im Finale auf

Siegger bei den Hallenmeisterschaft im Fußballkreis Alsfeld wurde im Wettbewerb der ersten Mannschaften die FSG Kirtorf, die am Sonntag das Finale gegen die FSG Homberg/Ober-Ofleiden mit 3:0 gewann
FUSSBALL: Vor dem Endspiel um die Alsfelder Hallenkreismeisterschaften für erste Mannschaften stellten sich beiden Finalisten de
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FUSSBALL: Vor dem Endspiel um die Alsfelder Hallenkreismeisterschaften für erste Mannschaften stellten sich beiden Finalisten den Fotografen. Hinten die FSG Homberg/Ober-Ofleiden, vorn die FSG Kirtorf, die sich mit einem 3:0 den begehrten Titel sicherte. (Foto: Schott)
(se) Die Hallenmeisterschaften im Fußballkreis Alsfeld erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit. Am Abschlusstag pilgerten über 600 Fußballfreunde (567 zahlende) in die Alsfelder Großsporthalle, ein Beweis dafür, dass diese Veranstaltung nach wie vor einen hohen Stellenwert genießt, auch wenn nicht mehr die Zuschauerzahlen wie in den ersten Jahren dieser Turnierserie erreicht werden können. Sieger der 24. Auflage wurde Ausrichter FSG Kirtorf; im Finale gegen den Kreisoberliga-Konkurrenten FSG Homberg/Ober-Ofleiden gewannen die Kirtorfer klar mit 3:0.

Die Turnierleitung mit Kreisfußballwart Josef Wess (Homberg), seinem Stellvertreter Achim Quehl (Eifa) und Hallensprecher Peter Kraus (Ruhlkirchen) hatte allen Grund, mit dem Verlauf des Wettbewerbes, den sportlichen Leistungen und auch der Besucherzahl zufrieden zu sein, auch wenn zum Abschlusstag Lokalmatador SV 06 Alsfeld zumindest im Aktivenbereich nicht vertreten war.

Dafür aber zeigte die AH-Mannschaft des SV 06, dass auch in Alsfeld guter Hallenfußball gespielt wird. Mit zwei 5:0-Siegen - im Halbfinale über die FSG Kirtorf, im Endspiel gegen die SG Ohmes/Ruhlkirchen - holten sich die Alsfelder »Alten« Herren den Titel in ihrer Altersklasse und zeigten, dass sie mit dem Ball umzugehen verstehen. Die jeweiligen Kontrahenten war jedenfalls chancenlos.

Achim Quehl äußerte sich zufrieden mit dem Verlauf. »Zu Beginn hat es zwar ein paar Probleme mit der neuen Torwartregel gegeben, doch haben sich die Spieler schnell darauf eingestellt.« Dass für den SV Saasen, der wegen Spielermangels kurzfristig die Teilnahme an der Finalrunde absagte, die SG Romrod/Zell einspringen konnte, dürfte sich positiv auf die Zuschauerzahl ausgewirkt haben. Quehl mochte nicht den Stab über die Saasener brechen, sondern zeigte Verständnis für die Entscheidung, die Mannschaft aus dem Wettbewerb zurückzuziehen. Der stellvertretende Kreisfußballwart lobte sogar das Verhalten der Saasener, die die Rückrunde sportlich-fair durchspielten und ihre Entscheidung erst danach bekannt gaben. Bewährt habe sich, dass in der Gruppenphase mit Vor- und Rückrunde gespielt wurde. »So konnte eine Mannschaft, die einen schwachen Tag hatte, das noch ausgleichen.«

Dass die Vorrunden-Gruppen via Auslosung zahlreiche Derbys enthielten, dürfte das Zuschauerinteresse weiter gesteigert haben. Auch Sturmtief »Daisy« hat die Fußball-Freunde im Sportkreis Alsfeld nicht abgehalten, den Spielen einen Besuch abzustatten. Die Halle jedenfalls war voll. Unter denn Besuchern war selbstverständlich auch Ehrenkreisfußballwart Dieter Welker, unter dessen Ägide die erste Hallenrunde um die Jahreswende 1986/87 durchgeführt wurde. »Früher hatten die Spieler mehr Ballgefühl, heute ist alles athletischer«, stellte der Alsfelder fest.

Und die Spieler in der Großsporthalle taten alles, diese Aussage zu unterstrichen. Die Spieler schenkten sich nichts, vergaßen zuweilen das »Grätschverbot« in der Halle.



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Artikel vom 11.01.2010 - 10.00 Uhr
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