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»Es ist Pflicht, so ein Spiel zu gewinnen«

Artikel vom 05.03.2010 - 10.00 Uhr

»Es ist Pflicht, so ein Spiel zu gewinnen«

(lad) Das Rennen um die Meisterschaft ist in der Basketball-Regionalliga so offen wie seit vielen Spieltagen nicht mehr. Tabellenführer VfB 1900 Gießen Pointers hhat am Sonntag (17.30 Uhr) im Spiel gegen Ludwigsburg die Möglichkeit, diesen Platz zu verteidigen.
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SO WIRD’S GEMACHT: Gießens Trainer Dejan Kostic (l.) kann am Sonntag gegen Ludwigsburg wieder mit Vincent Zabel planen, der zuletzt verletzungsbedingt gefehlt hat. (Foto: Friedrich)
(lad) Das Rennen um die Meisterschaft ist in der Basketball-Regionalliga so offen wie seit vielen Spieltagen nicht mehr. Nach drei Niederlagen in den letzten vier Auswärtsspielen ist Tabellenführer VfB 1900 Gießen Pointers nur noch punktgleich mit dem TV Saarlouis; auch der BV Villingen-Schwenningen (ebenfalls nur fünf Niederlagen, aber zwei Spiele weniger) pirscht sich allmählich von hinten heran. Glück für Gießen, dass am vergangenen Wochenende auch Konstanz Nerven zeigte und nach seiner Niederlage in Tübingen nun einen Sieg Rückstand auf das Topduo hat. Ebenfalls Glück, dass alle Verfolger noch gegeneinander (und auch noch gegen Stuttgart) spielen und sich zwangsläufig die Punkte gegenseitig wegnehmen werden.

Somit haben es die Pointers noch selbst in der Hand, aus eigener Kraft Meister zu werden. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass sie die vermeintlichen Pflichtaufgaben lösen. So wie gegen BSG Basket Ludwigsburg (Sonntag, 17.30 Uhr in der Doppelturnhalle).

»Es ist Pflicht, so ein Spiel zu gewinnen. Aber Fakt ist: Wir dürfen keinen Gegner unterschätzen, wie uns das gegen Hanau passiert ist. So dumm dürfen wir nicht mehr sein«, weiß Pointers-Trainer Dejan Kostic aus der Vorwoche, dass die Favoritenposition nicht gleichbedeutend mit einem Sieg sein muss. »Aber wir sind stark genug, um allein aus dieser Niederlage zu lernen«, glaubt Kostic an die Stärke seines Teams, das Ludwigsburg nach seiner Einschätzung nicht als Aufbau-, sondern höchstens als Stabilisationsgegner benötigt.

Dieser hat einen Ruf als wahre Talentschmiede, doch das Team der Wunderkinder ist gleichzeitig auch eine Wundertüte, bei der man nicht weiß, was drin ist. Fünf überragende Spieler hat die BSG in ihrem Kader, die allesamt mit einer Doppellizenz auch in der Bundesliga oder in der Pro A spielen. So stehen drei der im Schnitt gerade einmal 18 Jahre jungen Talente auch im Kader des Erstligisten EnBW Ludwigsburg, während die beiden anderen regelmäßig für den Zweitligisten Kirchheim Knights spielen. Da beide Teams zeitgleich zur BSG im Einsatz sind, ist bislang ungewiss, wer von diesen fünf Akteuren nach Gießen fahren wird.

Zudem ist ebenfalls ungewiss, ob der starke Tim Koch (der Small Forward erzielt im Schnitt satte 24,2 Punkte) überhaupt nach sechswöchiger Pause (doppelter Bänderriss) sein Comeback wie geplant geben kann. Ohne Koch mussten die Michalczyk, Bekteshi, Maier, Hadzovic und Co. zuletzt mit sechs Niederlagen am Stück Lehrgeld zahlen, doch den Respekt von Kostic haben sie schon vor dem Spiel sicher. Dieser kann erstmals wieder Vincent Zabel nach seiner Verletzung einsetzen und somit die Chancen auf den erhofften Pflichtsieg erhöhen.

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Artikel vom 05.03.2010 - 10.00 Uhr
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