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Erstmals auf »Nichtabstiegsplatz«

Artikel vom 02.11.2009 - 10.00 Uhr

Erstmals auf »Nichtabstiegsplatz«

Die HSG Pohlheim hat es endlich geschafft! Nachdem die Schützlinge von Trainer Marius Naidin ihre ersten sechs Zähler in der laufenden Regionalliga-Saison ausschließlich zuhause einfahren konnten, ist nun der erste Auswärtssieg gelungen. Beim direkten Konkurrenten um die Nicht-Abstiegsplätze VTZ Saarpfalz siegten die Pohlheimer nach einer Steigerung in der zweiten Hälfte verdient mit 29:25 (13:15) und belegen nun mit 8:8 Punkten den achten Tabellenplatz.
GESCHAFFT: Christian Schäfer und die HSG Pohlheim haben am Sonntag die Regionalliga-Auswärtshürde VTZ Saarpfalz mit 29:25 genomm
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GESCHAFFT: Christian Schäfer und die HSG Pohlheim haben am Sonntag die Regionalliga-Auswärtshürde VTZ Saarpfalz mit 29:25 genommen. (Foto: Friedrich)
(fk)

Damit wurde auch gleichzeitig das von Naidin ausgegebene Ziel, zwei Punkte aus Zweibrücken zu entführen und sich erstmals auf einem Nicht-Abstiegsplatz zu behaupten, erreicht. »Mit dem Sieg bin ich sehr zufrieden«, zeigte sich der Übungsleiter am späten Sonntagabend über den doppelten Punktgewinn sehr erfreut, doch in seiner typisch akribischen Arbeitsweise fügte der 48-Jährige an: »Es gibt einige Punkte über die wir dennoch reden müssen.«

Gemeint ist wohl die erste Hälfte, die dem Übungsleiter in vielerlei Hinsicht ganz und gar nicht gefallen haben dürfte. Viel zu leicht erzielten die Hausherren in den ersten Minuten der Begegnung ihre Tore. Die Abwehr der Pohlheimer präsentierte sich immer wieder als viel zu löchrig, sodass Trainer Marius Naidin bereits früh den schwachen Ziad Rejab aus der Deckung herausnahm und durch den leicht angeschlagenen Sebastian Fay ersetzte. »Basti hat der Defensive mehr Stabilität verliehen und auch im Angriff wichtige Tore erzielt«, lobte Naidin seinen Rückraum-Rechten.

Nach dem 4:3-Führungstreffer durch Daniel Hirz in der siebten Minute glich Christian Schäfer nach einer guten Viertelstunde zum 7:7 aus. Nur wenige Sekunden später erhielt Spielführer Mathias Kartak nach einer harten Abwehraktion von den beiden Unparteiischen die Rote Karte. Dennoch hielten die Pohlheimer den Spielverlauf weiter offen und markierten durch Benni Billek in Unterzahl das 8:8. Nach 23 Minuten parierte Torhüter Sven Woesthoff einen Siebenmeter von Saarpfalz’ Martin Rokay und bereitete damit indirekt den 11:11-Ausgleichstreffer von Dennis Weisel vor. »Sven hat uns heute mit seinen Paraden im Spiel gehalten und war in den entscheidenden Situationen einer großer Rückhalt für uns«, fand Naidin auch für seinen Torwart-Riesen anerkennende Worte. Dennoch gelang es den Hausherren, die auf ihre wichtigen Spieler Kai Schumann und Philip Wiese verzichten mussten, sich bis zur Halbzeit auf 15:13 abzusetzen.

Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich die HSG in der Deckung verbessert, was unter anderem ein Verdienst von Youngster David Billek war, der immer wieder für aktive Ballgewinne sorgte, und glich durch Mischa Schneider zum 16:16 aus. Sebastian Fay markierte in der 35. Minute das 18:16 für seine Farben, ehe auch aufseiten der Hausherren mit Marek Galla ein Spieler von den beiden Schiedsrichtern wegen überharten Einsteigens vorzeitig zum Duschen geschickt wurde. Die HSG nutzte dies für sich aus, um in der Folge Stück für Stück den Vorsprung wachsen zu lassen. Wieder war es Fay, der in der 50. Minute das wichtige 25:21 erzielte. Den Schlusspunkt in einer umkämpften Partie setzte Sekunden vor Abpfiff Ziad Rejab, der sich mit seinem ersten Treffer des Tages am Ende ein wenig rehabilitieren konnte.

VTZ Saarpfalz: Heinrich, Becker; Adler (3), Galla (2), Rokay (10/6), Lundberg (2), David Leffer (2), Johannes Leffer (2), Rauch, Stauch (1), Biehl (3), Weinert.

HSG Pohlheim: Woesthoff, Wüst, Hirz (5/3), Fay (2), Kartak (1), Bepler (2), David Billek (1), Benni Billek (6), Rejab (1), Weisel (4), Schneider (2), Hoepfner, Christian Schäfer (5).

Im Stenogramm / SR.: Leineweber/Schierenberg (Kandel). - Z.: 200. - Zeitstrafen: 10:10 Minuten. - Rote Karte: Galla (37. Foul); Kartak (16. Foul). - Siebenmeter: 7/6:4/3.

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Artikel vom 02.11.2009 - 10.00 Uhr
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