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Die TSG Wieseck holt sich den »Pott«

Artikel vom 31.12.2009 - 09.41 Uhr

Die TSG Wieseck holt sich den »Pott«

(cso) »Über den Turnierverlauf hinweg haben wir dieses Turnier verdient gewonnen. Herausheben möchte ich keinen Spieler. Es war eine klasse Mannschaftsleistung«, resümierte Daniyel Bulut vom neuen Gießener Stadtpokalsieger, der TSG Wieseck. Im Finale besiegte der Verbandsligist den 1. SC Sachsenhausen am Mittwochabend vor 1000 Zuschauern mit 3:1 nach Verlängerung. Das »kleine Finale« entschied der MTV 1846 Gießen mit 3:2 gegen Espanol Gießen für sich.
RUND 1000 ZUSCHAUER verfolgten den Finaltag des Gießener Stadtpokals 2009.	(Foto: Friedrich)
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RUND 1000 ZUSCHAUER verfolgten den Finaltag des Gießener Stadtpokals 2009. (Foto: Friedrich)
(cso) »Über den Turnierverlauf hinweg haben wir dieses Turnier verdient gewonnen. Herausheben möchte ich keinen Spieler. Es war eine klasse Mannschaftsleistung«, resümierte Daniyel Bulut vom neuen Gießener Stadtpokalsieger, der TSG Wieseck. Im Finale besiegte der Verbandsligist den 1. SC Sachsenhausen gestern Abend vor 1000 Zuschauern mit 3:1 nach Verlängerung. Das »kleine Finale« entschied der MTV 1846 Gießen mit 3:2 gegen Espanol Gießen für sich.

Zum großen Finale wurde die Gießener Osthalle in ein extra grelles Licht getaucht, um dem Endspiel die gebührende optische Untermalung zu gewähren. Die TSG Wieseck war von Anfang an die bestimmende Mannschaft. Schon in der zweiten Minute konnte Andreas Klan einen Pass von Sascha Noske zur 1:0-Führung im SC-Gehäuse unterbringen. Nach vergebener Schlecht-Chance (6.) aufseiten der TSG kam Sachsenhausens Kevin Rennert im gegnerischen Strafraum zu Fall. Ausgerechnet der Schiedsrichter auf der Gegenseite (in den Finalspielen leiteten zwei Unparteiische die Partien) entschied auf Strafstoß. Christopher Reuling ließ sich die Gelegenheit nicht nehmen und glich aus (8.). Weitere gute Chancen für die Wiesecker vergaben Noske, Schlecht und Vinetic, so dass die Partie nach 15 Minuten noch unentschieden stand und der Abend um fünf Minuten verlängert wurde. In der Verlängerung nutzte Dario Vinetic die nächste gute Gelegenheit zur verdienten 2:1-Führung der TSG (19.), ehe Marc Zimmer in der Schlussminute den 3:1-Endstand herstellte und die TSG Wieseck zum Sieger der 23. Auflage des Gießener Stadtpokals schoss. Daniyel Bulut, der ab Sonntag schon für Ottmar Wagner den Part des Trainers übernommen hatte, gab weiterhin zu Protokoll: »Es waren sehr faire Spiele hier am Finaltag, was man ja aus den vergangenen Jahren nicht unbedingt gewöhnt war.« Als Trost für das verlorene Endspiel heimste der Ausrichter immerhin die Sonderpreise ein. Manuel Rebstock und Christopher Reuling waren mit je vier Treffern die erfolgreichsten Torschützen des Finaltages, während Daniel Rademacher den Preis für den besten Torhüter des gestrigen Abends entgegennahm.

Das Spiel um Platz drei bot nicht weniger Höhepunkte als das Finale. Am Ende setzte sich der MTV 1846 Gießen mit 3:2 gegen Espanol durch. Der muntere Beginn machte Appetit auf mehr. Die Führung der »Männerturner« durch Jonas Bell (2.) glich postwendend Johannes Bogatschew von Espanol Gießen wieder aus (3.) Nur einige Augenblicke später brachte Dominik Stasch den A-Ligisten erneut in Front (2:1/4.). Mit einem sehenswerten Treffer zum 3:1 sorgte MTV 1846-Spielertrainer Benjamin Höfer für die Entscheidung, an der auch das 2:3 durch Espanols Nando Alvredo nichts mehr änderte. »Wir sind mit Platz drei mehr als zufrieden. Espanol hat sich für einen B-Ligisten wacker geschlagen, aber ich denke, dass unser Sieg in Ordnung geht«, so Höfer nach der Partie.

In den Spielen der Endrunde zuvor hatte in der Gruppe 1 erwartungsgemäß Verbandsligist TSG Wieseck die Nase vorn. Nach dem Auftakt-2:0 gegen den MTV 1846 Gießen folgte ein 3:2 gegen den ASV Gießen, ehe der 3:0-Erfolg im abschließenden Spiel gegen die Freie TSG Gießen dem Verbandsligisten den Weg ins Endspiel ebnete. Platz zwei sicherte sich der MTV 1846 Gießen, der sich so das Ticket für das Spiel um Platz drei sicherte.

Auch in der Gruppe 2 setzte sich ebenso erwartungsgemäß das Team des Ausrichters durch. Die letzten Zweifel an der Finalteilnahme beseitigte der Spitzenreiter der Kreisoberliga Süd mit dem 3:2-Sieg gegen die A-Junioren des VfB 1900 Gießen, die durch die Niederlage dem Überraschungsteam Espanol Gießen Platz zwei überlassen mussten. Der B-Ligist erreichte so das Spiel um den dritten Platz. Enttäuschend verlief der Finaltag hingegen für den ASV Gießen und den TSV Allendorf/Lahn, die in ihrer jeweiligen Gruppe nicht über den letzten Platz hinauskamen.

Der Fairplay-Pokal ging bei der 23. Auflage an den TSV Allendorf/Lahn. Geleitet wurden die Partien am Endspieltag von den Unparteiischen Martin Reitz, Patrick Haustein und Christian Eichhöfer.

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Artikel vom 31.12.2009 - 09.41 Uhr
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