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Der NSC ist im Hessen-Derby chancenlos

Artikel vom 14.09.2008 - 23.30 Uhr

Der NSC ist im Hessen-Derby chancenlos

Der Fehlstart der Damen des Tischtennis-Zweitligisten NSC Watzenborn-Steinberg ist perfekt. Das Team von Trainer Markus Reiter unterlag am Sonntag dem hessischen Konkurrenten aus Homberg in der Sporthalle der Limesschule erwartungsgemäß, vielleicht aber auch ein bisschen zu deutlich mit 1:6.
DESIREE CZAJKOWSKI konnte die deutliche 1:6-Niederlage ihres NSC Watzenborn-Steinberg am Sonntag im Hessen-Derby der 2. Bundesli
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DESIREE CZAJKOWSKI konnte die deutliche 1:6-Niederlage ihres NSC Watzenborn-Steinberg am Sonntag im Hessen-Derby der 2. Bundesliga Süd gegen die Homberger TS auch nicht verhindern. (Foto: Friedrich)
(jk) Durch die zweite Niederlage im zweiten Saisonspiel rutschte die Mannschaft auf den vorletzten Tabellenplatz ab, wobei das Klassement nach zwei Spieltagen natürlich keine sonderlich große Aussagekraft besitzt.

»Eigentlich hatten wir keine reale Chance gegen die stark aufspielenden Homberger. Wenn sie in dieser Besetzung weiter spielen, werden sie einen der ersten drei Plätze belegen«, konstatierte Markus Reiter. Die Hombergerinnen setzten ihre Nachwuchshoffnung Lena Krapf nur im Doppel ein, so dass an ihrer Stelle Magdalena Gorowska im Einzel zum Einsatz kam.

Den einzigen Sieg für die Pohlheimerinnen holten im Doppel Inka Dömges und Angelina Gürz, die sich in vier Sätzen gegen Yin Na und Lena Krapf durchsetzen konnten. Désirée Czajkowski und Tatjana Bär unterlagen hingegen in vier Durchgängen Li Wen Wen und Christina Apel, wobei nur der dritte Satz zugunsten der beiden NSC-Akteurinnen entschieden werden konnte.

Im vorderen Paarkreuz unterlagen Dömges und Gürz ihren chinesischen Gegnern Yin Na und Li Wen Wen jeweils in vier Sätzen, wobei Inka Dömges in ihrem zweiten Einzel ihre Konkurrentin Yin Na in den fünften Durchgang zwingen konnte und in diesem unterlag. »Inka hat den Start in den fünften Satz verschlafen. Wenn sie den besser erwischt hätte, wäre ein Sieg durchaus möglich gewesen«, so Reiter. Im hinteren Paarkreuz unterlagen Czajkowski/Bär ihren Konkurrentinnen ebenfalls in vier Sätzen, »wobei die beiden sich heute deutlich besser geschlagen haben als in der vergangenen Woche gegen Saarbrücken«, reflektierte der NSC-Trainer. Czajkowski hatte wenig Chancen in ihrem Einzel gegen Christina Apel. Tatjana Bär spielte gegen Gorowska gut mit, unterlag allerdings in vier umkämpften Sätzen. Nach dem Spiel stellte Markus Reiter fest: »In den entscheidenden Momenten waren uns die Homberger physisch und mental überlegen, so dass die Niederlage, auch wenn sie in der Höhe sehr deutlich ausfiel, in Ordnung geht.«

NSC Watzenborn-Steinberg: Dömges/Gürz, Bär/Czajkowski (1), Inka Dömges, Angelina Gürz, Desirée Czajkowski, Tatjana Bär.

Homberg: Yin/Krapf, Li/Apel (1), Yin Na (2), Li Wen Wen (1), Magdalena Gorowska(1), Christina Apel (1).

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Artikel vom 14.09.2008 - 23.30 Uhr
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