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Das erste von zwei Schicksalsspielen für die 46ers

Artikel vom 05.03.2010 - 11.00 Uhr

Das erste von zwei Schicksalsspielen für die 46ers

(lad) Die LTi Gießen 46ers stehen in der Basketball-Bundesliga vor zwei sogenannten Schicksalsspielen. Am Sonntag (18 Uhr) wird sich beim Abstiegskonkurrenten Paderborn Baskets entscheiden, ob die Mittelhessen sich ein kleines (aber notwendiges) Polster im Kampf gegen den Abstieg verschaffen können, oder ob der Rivale in der Tabelle vorbeiziehen und die 46ers wieder auf einen Abstiegsplatz zurückdrängen wird. Am nächsten Samstag folgt dann das Heimspiel gegen TBB Trier. Die Bedeutung eines Sieges gegen Paderborn wird besonders deutlich, wenn man bedenkt, dass dieses noch gegen Phoenix Hagen spielen wird. Die wiederum haben derzeit dieselbe Anzahl an Siegen errungen wie Gießen und auch den direkten Vergleich bereits auf ihrer Seite. Ein Sieg gegen Paderborn ist also ein absolutes Muss für die 46ers.
Nicht aufhalten lassen wollen sich die LTi Gießen 46ers um Maurice Jeffers am Sonntag beim Tabellenvorletzten in Paderborn.	(Fot
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Nicht aufhalten lassen wollen sich die LTi Gießen 46ers um Maurice Jeffers am Sonntag beim Tabellenvorletzten in Paderborn. (Foto: Vogler)
Partie im Webradio

Die Bundesliga-Partie der 46ers in Paderborn wird am Sonntag ab 17.55 Uhr im Webradio übertragen. Unsere Mitarbeiter Martin Vogel und Thorsten Dlugosch melden sich live aus dem Sportzentrum Maspernplatz. Abzurufen ist der Livestream über unsere Internetseite www.giessener-allgemeine.de/46ers-Radio.



Da trifft es sich gut, dass Gießen aus der Hinrunde gute Erinnerungen an die Baskets mitbringt, denn in der Osthalle gab es einen 71:65-Sieg, der nicht nur den Auftakt zu einer Serie von vier Heimsiegen am Stück bildete, sondern zudem auch gute Aussichten auf den Gewinn des direkten Vergleichs gegen die Westfalen mitbringt. »Das ist ein wichtiges Spiel, das uns wieder in die rechte Spur zurückbringen soll«, weiß Gießens Coach Vladi Bogojevic, dass nach nur einem Sieg aus den letzten elf Begegnungen wieder ein Erfolgserlebnis für sein Team vonnöten ist. »Das ist eines der wenigen Spiele, in die wir als Favorit gehen, denn wir sind nominell besser besetzt als Paderborn. Der Sieg wird vor allem dadurch entschieden, wer mehr Willen und mehr Energie zeigt - und das werden wir sein«, lautet die mit Selbstvertrauen gepaarte Zielsetzung ganz klar: Auswärtssieg.

Nicht nur, weil Paderborn die mit 1700 Besuchern am geringsten in der ganzen Liga frequentierte Halle hat, ist Bogojevic nicht bange davor, auf fremdem Parkett antreten zu müssen: »Zugegeben, bei nur sechs Saisonsiegen ist es schwierig, von einer ›Stärke‹ zu sprechen, aber es ist in dieser Saison unsere Stärke, dass wir in der Regel auch auswärts gut mithalten können. In der Hinsicht sind wir wesentlich stabiler als in der letzten Spielzeit.« So zwangen die 46ers im letzten Auswärtsspiel mit Ludwigsburg einen Playoff-Kandidaten immerhin in die Verlängerung und schlugen davor mit Bremerhaven den damaligen Tabellenzweiten in dessen Halle.

Die Paderborn Baskets tankten zuletzt aber Selbstvertrauen: Nach sechs Niederlagen am Stück konnten die Westfalen nach einem Kraftakt und dreimaliger Verlängerung einen 101:98-Sieg aus Trier mit nach Hause nehmen. Ein Hauptgrund für die neue Paderborner Stärke könnte im Trainerwechsel auszumachen sein: Erst vor zwei Wochen wurde Olaf Stolz durch Dirk Happe ersetzt. Dieser verlor zwar noch nach kurzer Vorbereitungszeit klar sein Debütspiel als Trainer bei den Artland Dragons, gewann dafür aber eben gleich das erste Spiel, auf das er sich eine ganze Woche lang mit seiner Mannschaft vorbereiten konnte. Doch Bogojevic sieht hierin nur einen minimalen Vorteil für die Baskets: »Nach dem Trainerwechsel werden sie etwas aggressiver spielen als vorher, aber sonst hat sich nichts geändert; sie sind immer noch die gleiche Mannschaft.« Und die hat bislang die wenigsten Saisonerfolge aller Teams verzeichnet.



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Artikel vom 05.03.2010 - 11.00 Uhr
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