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Das Ziel für Julia Gerter heißt Finale

Artikel vom 10.07.2012 - 16.00 Uhr

Das Ziel für Julia Gerter heißt Finale

(jth) Der Deutsche Leichtathletik-Verband hat 64 Athletinnen und Athleten für die U20-WM in Barcelona von Dienstag bis Sonntag nominiert. Zum Aufgebot gehören 36 männliche und 28 weibliche Nachwuchshoffnungen. Die DLV-Athleten sind in 35 von 44 Disziplinen vertreten. Mit dabei im Weitsprung ist Julia Gerter vom LAZ Gießen/SV Garbenteich.

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IM WM-EINSATZ ist Julia Gerter, die auf das Erreichen des Weitsprung-Finales hofft. (Foto: jth)
»Wir werden in Barcelona mit der zum Nominierungszeitpunkt leistungsstärksten Mannschaft an den Start gehen«, sagt Dietmar Chounard, DLV-Bundestrainer für den U20-Nachwuchs. »Ich gehe davon aus, dass die Athleten die bisher erbrachten Leistungen dort bestätigen und teilweise verbessern können.«

Angeführt wird die Mannschaft von international erfahrenen Athletinnen wie den starken Diskuswerferinnen Anna Rüh (SC Neubrandenburg) und Shanice Craft (MTG Mannheim), der U18-Weltmeisterin im Speerwurf, Christin Hussong (TV Thaleischweiler), und der U20-Europameisterin im Weitsprung, Lena Malkus (LG Ratio Münster). »Bei Betrachtung der aktuellen Bestenlisten können diese Athletinnen mit Sicherheit um vordere Platzierungen mitkämpfen«, sagt Chounard.

Julia Gerter, die von Philipp Schlesinger trainiert wird, hatte bei der Junioren-Gala in Mannheim mit 6,35 Meter einen gelungenen Saisoneinstand gefeiert. »Wir sind seit drei Wochen wieder im Training und haben aktuell erst wenige Einheiten an der Grube gemacht«, sagte Schlesinger in Mannheim. Die lange Zeit verletzte Schülerin übertraf die WM-Norm (6,20) auf Anhieb deutlich und hofft nun auf eine weitere Steigerung.

»Wir sind schon seid gestern in Barcelona. Ich möchte auf jeden Fall internationale Erfahrungen sammeln, den Wettkampf genießen und Spaß mit der deutschen Nationalmannschaft haben. Es wäre super, erst mal ins Finale zu kommen. Ich denke schon, dass ich eine neue Bestleistung springen kann«, blickte die Butzbacherin am Sonntag positiv nach vorne.

Für Trainer Schlesinger geht es erst einmal darum, die Qualifikation gut zu überstehen. »Julia springt am Donnerstagmorgen um 9.40 Uhr ihre Quali. Bei der frühen Uhrzeit und der hohen Leistungsdichte mit alleine sieben Jugendlichen mit Meldeleistung über 6,50 m müssen wir schauen, wie sie damit klarkommt«, so der Trainer, der heute nach Barcelona reist.

Ann-Christin Strack (LAZ/MTV 1846 Gießen) hatte über 100 Meter Hürden ebenfalls die WM-Norm zweimal unterboten. Mit ihren 13,70 Sekunden, die sie Ende Juni in Mannheim erzielte, belegte sie Platz drei der deutschen Bestenliste. Allerdings nominierte der DLV nur zwei Athletinnen für die WM, sodass Strack nicht in Barcelona an den Start gehen wird.

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Artikel vom 10.07.2012 - 16.00 Uhr
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