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»Besinnungstage« enden mit Erfolg

Artikel vom 15.03.2010 - 09.44 Uhr

»Besinnungstage« enden mit Erfolg

(tiv) Die Pflicht ist absolviert, die Kür folgt in den kommenden drei Spielen. Der VfB 1900 Gießen hat in der Verbandsliga Mitte einen späten, aber letztlich verdienten 3:1 (0:0)-Erfolg gegen den Tabellenletzten SV Frauenstein verbuchen können.
Verbandsliga Mitte: Mit 3:1 gewann der VfB 1900 Gießen am Samstag gegen den SV Frauenstein. Hier scheitert der Gießener Ürkan Öz
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Verbandsliga Mitte: Mit 3:1 gewann der VfB 1900 Gießen am Samstag gegen den SV Frauenstein. Hier scheitert der Gießener Ürkan Özen an den Frauensteinern Rafik Baladi (l.) und Dennis Kunz, im Hintergrund beobachtet SV-Schlussmann Wojciech Adam Strzelecki das Geschehen. (Foto: Friedrich)
Der Sieg war gleichzeitig auch eine Art Wiedergutmachung im Hinblick auf die vor zwei Wochen erlittene 0:3-Heimpleite gegen den SC Waldgirmes II, bei der die Lahnstädter eine indiskutable Leistung geboten hatten. »Trotz des 0:1-Rückstandes habe ich immer an den Sieg geglaubt. Meine Mannschaft hat eine tolle Moral bewiesen und die richtige Reaktion auf das vergangene Spiel gezeigt«, äußerte sich Gießens Trainer Stefan Hassler nach Spielende zufrieden.

Dabei hatten es die Fußballer des VfB 1900 vor allem dem Sturmtief »Xynthia« zu verdanken, dass sie nach dem desolaten Auftritt gegen Waldgirmes nicht nur eine Woche, sondern gleich 14 Tage lang zur »Besinnung« kommen durften. Viel Zeit also, um die Fehler aus dem Rückrundenstart abstellen bzw. auf ein Minimum reduzieren zu können.

Wenig verwunderlich war dann schließlich die Anfangsphase der Hausherren, die durch viel Dampf und bedingungslosem Offensivspiel geprägt war. Claudius Weber hatte bereits nach 120 Sekunden die Führung auf dem Fuß, scheiterte allerdings am gut aufgelegten SV-Schlussmann Wojciech Strzelecki. Zwei Minuten später startete der SV eine seiner wenigen Offensivaktionen. Ingo Vermeer köpfte nach einer Linksflanke ungehindert auf das VfB-1900-Gehäuse, der Ball sprang jedoch nur gegen den Pfosten.

Gießen übernahm ab der 20. Minute wieder deutlich das Spielgeschehen, was sich auch sofort im Chancenverhältnis auszahlen sollte, denn innerhalb von 360 Sekunden verpasste zunächst Michael Mohr nach schönem Zuspiel von Gino Parson die Führung, ehe Bubbel und Weber im Abschluss zu harmlos agierten. Kurz vor dem Pausenpfiff kam dann noch einmal ein Lebenszeichen von den Gästen. Doch Rafik Baladis Torschuss strich knapp am linken Pfosten vorbei.

»Von Beginn an haben wir sehr engagiert gespielt. Leider haben wir unsere Möglichkeiten nicht konsequent genutzt, nach der Pause aber entscheidend zulegen können«, spielte Hassler auf die drei Tore nach dem 0:1-Rückstand, der in der 61. Minute per Abstauber durch Ivan Rebic zustande kam, an. Es hätte jedoch ganz anders aussehen können, wenn Vermeer unmittelbar nach der eigenen Führung seinen Freistoßschlenzer aus halblinker Position im Tor von VfB-1900-Keeper Kristian Kühn untergebracht hätte. Stattdessen passte Heinz Stehle vier Minuten danach auf Parson, der die misslungene Abseitsfalle der Frauensteiner dankend annahm und problemlos zum Ausgleich einschob.



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