(smg) Die Bender Baskets Grünberg sind auf Wiedergutmachung aus. Nach ihrem völlig missglückten Auftritt in Germering am letzten Wochenende wollen sie zum Abschluss der Hinrunde in der zweiten Frauen-Basketball-Bundesliga einen Sieg einfahren. Am Sonntag um 18 Uhr ist mhplus Ludwigsburg zu Gast in der Sporthalle der Theo-Koch-Schule.
KAMPF wird am Sonntag Trumpf sein, wenn Basketball-Zweitligist Bender Baskets Grünberg um Alexandra Keil (l.) mhplus Ludwigsburg erwartet. (Foto: Vogler)
Auf die leichte Schulter können und wollen die Gallusstädterinnen den kommenden Kontrahenten nicht nehmen. Der hat zwar erst einen Saisonsieg zu Buche stehen und rangiert damit auf dem vorletzten Tabellenplatz, verlor jedoch ein paar seiner Spiele gegen höher positionierte Teams knapp - so z. B. gegen Viernheim und Würzburg mit fünf bzw. sieben Punkten Unterschied. Grünberg verfolgt weiter das Ziel, am Ende in die Playoffs einzuziehen. Um den Anschluss nicht zu verlieren, sind die fünftplatzierten Bender Baskets auf Siege angewiesen. Die Liga ist, mit Ausnahme von Keltern, nach der fast beendeten Vorrunde ausgeglichener als im letzten Jahr.
»Wir brauchen ein anderes Auftreten als in München. Spätestens jetzt muss allen klar sein, dass wir hoch konzentriert in jedes Spiel gehen müssen«, warnt Trainer Sebastian Szymanski. In eigener Halle soll am Sonntag korrigiert werden, was vor Wochenfrist in Bayern passierte. Erwartet wird, dass Ludwigsburg alles versuchen wird, um für den Ligaerhalt doppelt zu punkten. Dabei setzen die Gäste augenscheinlich auf ihre erste Fünf. Aus der stechen zwei Akteurinnen hervor. Aufbauspielerin Mirna Turcinovic führt nicht nur ihre Mannschaft, sie scort pro Spiel auch hoch und holt zudem etliche Rebounds. Die zweite im Bunde ist die US-Centerin Katie Jean Warehime. Sie gilt ebenfalls als gute Rebounderin und trifft aus der Nah- und Mitteldistanz hochprozentig. Diese zwei müssen im Auge behalten werden. »Wir wissen um unsere Stärken. Darauf setzen wir, um dann bestehen zu können«, lässt sich Szymanski nicht nervös machen. Am Sonntag müsste er personell aus dem Vollen schöpfen können. Auch weil sich die Trainingsbeteiligung nach einigen Wochen mit kranken- und verletzungsbedingten Ausfällen in dieser Woche erfreulicher darstellte, macht sich Optimismus hinsichtlich des gewünschten Heimsiegs breit.
Drei Teams sind noch in den Abstiegskampf der Handball-Bundesliga verstrickt: HSG Wetzlar, TV 05/07 Hüttenberg, Bergischer HC. Wer schafft den Klassenerhalt?