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Von Johannas Mörder fehlt bislang jede Spur

Artikel vom 01.04.2010 - 02.00 Uhr

Von Johannas Mörder fehlt bislang jede Spur

Beim letzten Test, der bis Januar 2007 ging, waren 569 Männer, die einen VW Jetta mit Kennzeichen Hochtaunuskreis (HG) fuhren, zur Abgabe ihrer Finger- und Handprints aufgerufen worden. Ein Auto dieses Typs war zur Tatzeit in der Nähe von Bobenhausen gesehen worden, der Fahrer soll einen Zopf getragen haben. 15 der 569 Männer waren zunächst nicht zu dem Test erschienen, wurden aber später überprüft. Ohne Erfolg.

In der 5000-Einwohner-Gemeinde Ranstadt ist das grausame Verbrechen an der Schülerin nicht vergessen. »Hier wird noch ganz oft darüber gesprochen, insbesondere in Elternkreisen«, berichtet Bürgermeisterin Cäcilia Reichert-Dietzel. Vor allem die, die das Mädchen gekannt oder Kinder im gleichen Alter haben, fragten sich, was die jetzt 18-jährige Johanna wohl machen würde. Die Eltern und die beiden Schwestern Johannas sollen zwar noch in der Nähe leben, aber längst nicht mehr in dem Haus in dem Stadtteil mit seinen rund 400 Einwohnern von damals. Dieses stehe seit Jahren leer, heißt es. Es sei verfallen, eine Ruine, gleiche einem Geisterhaus.



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Artikel vom 01.04.2010 - 02.00 Uhr
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