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Bundesbürger: Euro-Krise größte Gefahr für Deutschland

Artikel vom 28.06.2012 - 15.43 Uhr

Bundesbürger: Euro-Krise größte Gefahr für Deutschland

Berlin (dpa) - Die Bundesbürger sehen in der Euro-Krise derzeit die größte Gefahr für Deutschland. Knapp zwei Drittel (64 Prozent) halten die Krisen-Bewältigung für die dringlichste Herausforderung. Dies geht aus einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov hervor.
Bundeskanzlerin Angela Merkel
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Kanzlerin Merkel und die EU-Spitze sind in Grundsatzfragen konträr. Foto: Rainer Jensen
© dpa
Ungeachtet der Krise finden es 47 Prozent der Befragten gut für Deutschland, in der EU zu sein. 29 Prozent finden es schlecht. Für die EU ist es nach Meinung von zwei Dritteln der Befragten gut, dass Deutschland in der Union ist. Schlecht finden das nur elf Prozent.

Wenn es einen Volksentscheid über eine Mitgliedschaft Deutschlands in der EU gäbe, würden 51 Prozent für einen Verbleib stimmen, 28 Prozent würden für einen Austritt votieren. Für eine Beibehaltung der gemeinsamen Währung plädierten 43 Prozent, 41 Prozent wollen die D-Mark wieder einführen.

Dass sich Deutschland an der gemeinsamen Währung Euro beteiligt, ist nach Ansicht von 65 Prozent gut für Europa. Nur 15 Prozent finden dies schlecht für Europa. Für Deutschland finden 43 Prozent gut, dass es im Euro-Raum ist. 37 Prozent finden das schlecht.

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Artikel vom 28.06.2012 - 15.43 Uhr
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Leserkommentare
(29.06.2012 12:01)
Lux
Eurokrise
Wer suchet, der findet!
Der Euro wird bleiben. Deutschland wird sich nicht beirren lassen. Sollte sich Deutschland doch noch stärker angagieren, geht das nicht ohne Preis für die anderen EU-Länder. Der poltische Primat liegt dann eindeutig in den Händen Deutschlands. Es gibt eine Reihe von EU-Mitgliedern, die das durchaus wünschen. Frankreich, aber auch Italien werden dann kleinere Brötchen backen. Es kann durchaus zu einer längst überfälligen Europäischen Wirtschaftsregierung kommen, deren Ziele maßgeblich von Deutschland definiert werden. Das sollten die anderen Länder wissen.
Sollte der Euro allerdings wider Erwarten scheitern, sollte denen, die das befürworten folgendes klar sein: 5-6 Millionen Arbeitslose, Aufwertung einer neuen DM um ca. 30%. Folge, die Exporte werden für Jahre einbrechen. Der Markt holt sich trotzdem seine Produkte, aber nicht mehr aus Deutschland, sondern aus China, den USA etc.
Wer was anderes behauptet, sollte darüber nachdenken, warum die Schweiz ihre Währung an den Euro geknüpft hat. Hätte sie das nicht getan, wären ihre Exporte massiv eingebrochen. Fällt der Euro wird es bitterkalt in Europa. Alte Ressentiments werden erneut aufbrechen. Es wird zu einem Wirtschaftdkrieg kommen, wie ihn die Welt noch gesehen hat.
Damit Deutschland konkurrenzfähig bliebe, müssten Löhne und Gehälter um mindestens 30% gesenkt werden. Noch Fragen?.
(28.06.2012 07:47)
Gracchus
Diese .....
..Befürworter von EU und Euro verstecken sich offenbar so gut, daß es mir bis zum heutigen Tag noch nicht gelungen ist, auch nur einen einzigen audfindig zu machen.
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