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Sicherheit der Bürger ist nicht in Frage gestellt

Artikel vom 20.06.2010 - 21.31 Uhr

Sicherheit der Bürger ist nicht in Frage gestellt

Vogelsbergkreis (ozs). 163 Delegierte der Freiwilligen Feuerwehren des Vogelsbergkreises, dazu Ehrengäste aus der Politik sowie von Hilfsorganisationen wurden am Wochenende vom Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbandes und Kreisbrandinspektor Werner Rinke zur Delegiertenversammlung des Kreisfeuerwehrverbandstages in Schlitz begrüßt.
Für seine vorbildliche Pflichterfüllung auf Kreis- sowie Stadtebene, und das bereits seit 40 Jahren, erhielt der stellvertretend
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Für seine vorbildliche Pflichterfüllung auf Kreis- sowie Stadtebene, und das bereits seit 40 Jahren, erhielt der stellvertretende Kreisbrandinspektor Hans Kohl (Mitte) das Goldene Brandschutzehrenzeichen am Bande, Landrat Rudolf Marx und Norbert Schäfer, Erster Stadtrat von Schlitz, gratulieren. (Foto: ozs)
Der Vogelsbergkreis, so Landrat Rudolf Marx, werde sich immer für die nötige Ausbildung sowie die nötige Ausrüstung für die Feuerwehren einsetzen. Marx dankt den Gremien für die Verwirklichung der Atemschutzstrecke in Alsfeld und den Kameraden die in vielen Stunden ihre Arbeitskraft zur Verfügung gestellt haben. Das sei Bewies dafür, dass das Feuerwehrwesen auf Kreisebene funktioniere. Es herrsche ein starker finanzieller Druck, über das Haushaltskonzept müssten Abstriche gemacht werden. Marx dankte allen Einsatzkräften dafür, dass sie ihre Freizeit in die Arbeit der Feuerwehren investierten.

Der Landrat hatte dann die ehrenvolle Aufgabe gemeinsam mit Kreisbrandinspektor Werner Rinke den stellvertretenden Kreisbrandinspektor Hans Kohl (Alsfeld) für seine vorbildliche Pflichterfüllung auf Kreis- und Stadtebene für 40 Jahre Dienst mit dem Goldenen Brandschutzehrenzeichen am Bande auszuzeichnen.

Seinen Jahresbericht hatte Rinke in diesem Jahr zweigeteilt: zum einen aus dem Brandschutzamt und zum anderen aus dem Kreisfeuerwehrverband. Die im Jahre 2008 begonnene Umsetzung der Zusammenführung des Fachbereiches Allgemeinen Gefahrenabwehr mit Integration der Zentralen Leitstelle, Brandschutz, Katastrophenschutz sowie Rettungsdienst wurde demnach Mitte des Jahres 2009 mit der Inbetriebnahme der Zentralen Leitstelle für den Vogelsbergkreis abgeschlossen. Weitere Punkte waren die Zusammenarbeit mit dem DRK, das System FLORIX, die fundierte Ausbildung, Sonderausbildung zum Schienenverkehr, der Bedarfs- und Entwicklungsplan sowie das neu verfasste »Unwettermodul« des Vogelbergkreises, gemeinsam erarbeitet von den Stadtbrandinspektoren mit dem Vogelsbergkreis und dem Kreisfeuerwehrverband. Dieses beinhaltet bei Einsätzen zu Unwetter, Hochwasser und Sturmschäden eine Vorgaben zu schneller, gebündelter und effektiver Hilfe für die Bürger. Des Weiteren wird dadurch die Zusammenarbeit zwischen dem Führungsstab der Wehren auf örtlicher Ebene, den Wehren im Einzelnen, ihren Einsatzkräften und der Leitstelle des Vogelsbergkreises vereinfacht.

Aus Rinkes umfangreichem Bericht zur Arbeit des Kreisfeuerwehrverbandes im Folgenden Auszüge: »Alle Feuerwehren haben sich mit hoher Verantwortung bei der allgemeinen Gefahrenabwehr, der technischen Hilfeleistung, bei Brandeinsätzen sowie im Bereich des Umweltschutzes ihren Herausforderungen zu jeder Zeit gestellt und diese bestens gemeistert. Die Einsatzkräfte wurden im Jahr 2009 zu 195 Brandeinsätzen und 548 technische Hilfeleitung gerufen. Die im Jahre 2008 errichtete Atemschutzübungsanlage hat sich bewährt. 627 Einsatzkräfte haben die Anlange für ihr Ausbildungstraining genutzt. 314 Feuerwehrkräfte »genossen« die Heißausbildung in der mobilen Brandsimulationsanlage. Betreut wird diese Anlage von 19 Helfern. Im Berichtsjahr wurde der Ausbildungszug ‘Gefahrgut’ der Deutschen Bahn AG mit Ausbildern für eine Ausbildung ‘Gefahrgut bei Bahnunfällen’ im März 2009 genutzt, an der 73 Einsatzkräfte auf dem Gelände des Bahnhofes in Alsfeld teilnahmen.«

Der Verband, so Rinke, habe sich auch der Entwicklung des Feuerwehrwesens gestellt. In Zukunft werde man sich weiterhin intensiv mit der Entwicklung personeller und aber auch den materiellen und finanziellen Gegebenheiten innerhalb des Kreises, den Städten und Gemeinden widmen. Gemeinsam werde man Wege finden, dass der Landkreis, die Städte und Gemeinden ihren gesetzlichen Auftrag erfüllen könnten, so dass die Sicherheit der Bürger zu keinem Zeitpunkt in Frage gestellt werde.



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Artikel vom 20.06.2010 - 21.31 Uhr
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