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Nach Telefon-Ansturm weitere ZAV-Nummer

Artikel vom 12.02.2010 - 12.00 Uhr

Nach Telefon-Ansturm weitere ZAV-Nummer

Vogelsbergkreis (pm). Seit Beginn des Jahres wird das Sammelsystem des ZAV auf das neue Ident-System umgestellt. Dazu sind Gefäße notwendig, bei denen mit Hilfe eines eingebauten Chip die erfolgten Leerungen registriert werden können.
Dies bedeutet, dass die bisherigen Abfallgefäße gegen neue Behälter getauscht werden müssen. So werde sicher gestellt, dass nur das richtige Gefäß geleert wird. Das neue Abrechnungssystem des ZAV basiert nicht mehr auf der Gefäßgröße. Die Berechnungsgrundlage hat sich grundsätzlich geändert. »Sie setzt sich aus einer allgemeinen Grundstücksgebühr, einer personenbezogenen Mindestgebühr mit Freileerungen sowie Leerungsgebühren zusammen«.

Damit würden die Sammel- und Entsorgungskosten dort zugeordnet, wo sie entstehen, schreibt der Zweckverband Abfallwirtschaft Vogelsbergkreis in einer Pressemitteilung. Sowohl für die Gefäßgröße als auch für die Gebühr sei die Anzahl der gemeldeten Personen auf einem Grundstück ausschlaggebend, nicht das Gefäß selbst. Die Anzahl der genutzten Leerungen sei dabei frei wählbar.

Daher werden derzeit rund 80 00 Abfallgefäße (Papier- und Restmüll) neu gestellt und anschließend die alten Gefäße abgeholt.

Bei der jetzt laufenden Umstellung zeige es sich, dass die dem ZAV übermittelten Einwohnerdaten und die Zahl der tatsächlich auf dem Grundstück wohnenden Personen nicht immer übereinstimmten. Durch die Möglichkeit, bestimmte Personen(gruppen) von der Berücksichtigung auszunehmen, würden zur Zeit sehr viele Anträge auf Befreiung gestellt.

Viele Gewerbebetriebe benötigten zudem eine speziell angepasste Entsorgungsstruktur mit ausführlicher Beratung. Dies alles führe insbesondere in der laufenden Umstellungsphase dazu, dass sehr viele Bürgerinnen und Bürger gleichzeitig versuchten, den ZAV zu erreichen, um sich persönlich oder telefonisch informieren und beraten zu lassen.

Daher hat der ZAV reagiert und seine Beratungs- und Bearbeitungskapazitäten ausgeweitet, »um sicher zu stellen, dass alle Anfragen zeitnah beantwortet und alle Anträge zügig bearbeitet werden können«. Ab nächstem Dienstag, den 16. Februar, könnten alle Bürgerinnen und Bürger und Gewerbebetriebe unter der zusätzlich eingerichteten Telefonnummer 06641/967171 durchgehend Montag bis Freitag 8.30 bis 17.30 Uhr ihre Fragen stellen und sich über das neue System informieren.



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