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Merle verpasst Halbfinale nach furiosem Kampf

Artikel vom 17.11.2009 - 23.00 Uhr

Merle verpasst Halbfinale nach furiosem Kampf

(afk) Mit zehn Startern hat der TV Alsfeld an den Deutschen Säbelmeisterschften der Junioren in Eislingen teilgenommen. Während Pascal Merle mit seinem achten Platz als einziger die Phalanx der Dormagener und Eislinger Fechter durchbrechen konnte, gelang Loana Hirzmann mit ihrem elften Rang die beste Platzierung der Alsfelder Teilnehmerinnen.
Mit Pascal Merle waren Gabriel Decher Wahby, Martin Elias Kalbhenn und Tim Niclas Ruppert am Start. Sie alle überstanden die Vorrunde, hatten es allerdings in der ersten K.-o.-Runde je nach Abschneiden mit stärkeren oder schwächeren Gegnern zu tun. So musste Decher Wahby gleich gegen den späteren Fünftplatzierten Florian Lehnert (Eislingen) antreten, verlor sein Gefecht klar, hatte auch im Hoffnungslauf gegen Tom Möller (Dortmund) keine Chance und beendete das Turnier als 63. Wenig besser erging es Tim Niclas Ruppert, der auf Simon Scheurich (Tauberbischofsheim) traf und im Hoffnungslauf gegen Rouven Redwanz (Königsbacher SC) sehr knapp mit 14:15 Treffern ausschied. Er belegte Platz 53. Martin Elias Kalbhenn verlor seinen ersten K.-o.-Kampf gegen Benno Schneider (Kenten) knapp, konnte aber mit sicheren Siegen über Jonas Weichel (Göppingen) und Joan Ubeda Rodrigez (Fürth) in die Runde der letzten 32 einziehen. Hier siegte er zunächst über Maciek Chojnacki (Solingen) mit 15:12 Treffern, bevor er gegen den späteren Siebtplatzierten Alexander Weber (Dormagen) antreten musste. Dieser Kampf ging verloren und im erneuten Hoffnungslauf gegen Felix Wagner (Künzelsau) musste er sich nach immer wieder unentschiedenem Kampf mit 13:15 Treffern geschlagen geben. Er belegte am Ende Platz 21, womit er in seinem ersten Juniorenjahr zufrieden sein konnte.

Für Pascal Merle war es die letzte Deutsche Meisterschaft der Junioren. Er gewann zunächst gegen Luis Ofenstein (München), leistete sich gegen Sebastian Schmelzer (Eislingen) eine Niederlage, um dann mit einem souveränen Sieg über Bastian Latzko (Eislingen) unter die letzten 32 Fechter zu gelangen. Mit hohen Siegen über Schmelzer (jetzt drehte Merle den Spieß um), Stefan Pressmar (Eislingen) und Nils Eifler (Tauberbischofsheim) zog er in die Runde der letzten Acht ein. Gegen Sebastian Schrödter (Dormagen), dem späteren Dritten, focht der Alsfelder einen furiosen Kampf, um am Ende mit 14:15 Treffern geschlagen zu werden, was Platz acht bedeutete.

Bei den Frauen starteten die Alsfelderinnen Nicola Bornkessel, Lisa Cloos, Laura Eisenträger, Loana Hirzmann, Pia Schott und Sophia Schmidt. Für die Jüngsten, Nicola Bornkessel und Lisa Cloos, war das Teilnehmerfeld zu stark, und sie mussten schon nach der Vorrunde ihren Waffensack packen. Für Sophia Schmidt kam das Aus nach der Zwischenrunde. Sie belegte Platz 42. Pia Schott erreichte die erste K.-o.-Runde, in der sie auf die spätere Sechste Ann-Sophie Kindler (Eislingen) traf und von dieser in den Hoffnungslauf geschickt wurde. Aber auch die von Laura Eisenträger in der ersten Runde geschlagene Sina Pietrowski (Würzburg) war für die Alsfelderin zu stark. Sie unterlag mit 11:15 und wurde 29. Laura Eisenträger wiederum traf in der zweiten K.-o.-Runde auf Ann-Sophie Kindler, verlor und musste in den nächsten Hoffnungslauf, in dem sie gegen Jasmin Büttner (Mülheim) gewann. Sie erreichte die Runde der letzten 16, verfehlte aber nach spannendem Kampf gegen Lisa Freudenberger (Tauberbischofsheim) mit 14:15 Treffern den Einzug unter die letzten Acht und wurde 13. Auch Loana Hirzmann musste nach einer Niederlage im ersten K.-o.-Gefecht gegen Anja Musch (Künzelsau) in den Hoffnungslauf, siegte hier gegen Pia van den Hassend (Werbach), dann gegen Hanna Spindeler (Dormagen) und Beatrice Henze (Dormagen), bevor sie im Kampf um den Einzug ins Viertelfinale auf Melis Ercetin (Eislingen) traf, sich während des Gefechts verletzte und unglücklich 10:15 verlor. Das bedeutete Platz elf für sie.

Insgesamt waren die Trainer Uli Eisenträger und Jörg Siebert mit dem Abschneiden ihrer Schützlinge zufrieden, ist es doch nicht leicht, gegen die beinahe profimäßig trainierenden Fechter aus den Hochburgen Eislingen, Dormagen und Tauberbischofsheim bestehen zu können.

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Artikel vom 17.11.2009 - 23.00 Uhr
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