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Kreis-FDP vor Gründung eines Ortsverbandes in Biebertal

Artikel vom 26.03.2009 - 22.00 Uhr

Kreis-FDP vor Gründung eines Ortsverbandes in Biebertal

Biebertal (pm). »Der Mitgliederzuwachs der FDP ist auch in Biebertal spürbar. Daher sind wir entschlossen, in Kürze einen eigenen FDP-Ortsverband Biebertal zu gründen«, so der FDP-Kreisvorsitzende Andreas Becker nach einer Sitzung des Kreisvorstandes. Gemeinsam mit dem in Biebertal engagierten Mitglied Erich Schneider wolle man die Gründung vorbereiten.
Zu einer Informationsveranstaltung will die FDP am 15. Mai in den Landgasthof Dünsberg nach Fellingshausen einladen. Neben den bereits vorhandenen Mitgliedern seien alle interessierten Gäste eingeladen, so Becker. Man sei zuversichtlich, durch die Gründung des Ortsverbandes einen Impuls zu geben, der weitere Menschen motiviert, Mitglied der FDP zu werden und beim Aufbau des Verbandes dabei zu sein. »Das Biebertaler Ergebnis von 16,5 Prozent für die FDP bei der Landtagswahl im Januar ist ein deutliches Signal, dass hier ein großes Potenzial für die FDP schlummert«, sind sich Becker und Schneider einig.

Nach Etablierung des Ortsverbandes sei die Aufstellung einer Liste zur Kommunalwahl im Jahre 2011 das mittelfristige Ziel. Das Vorhandensein eines Ortsverbandes sei dafür ein wichtiger Schritt, um die Arbeit für den Kommunalwahlkampf vorzubereiten und zu unterstützen. Die Liberalen zeigten sich sicher, ab 2011 wieder an der parlamentarischen Arbeit in Biebertal beteiligt zu sein. »Die Gründung des Ortsverbandes ist ein Neuanfang der FDP in Biebertal. Mit engagierten Mitstreitern werde ich die begonnene Arbeit fortführen und den Ortsverband der FDP als Bestandteil der politischen Kultur in Biebertal etablieren«, so der aus Frankenbach stammende Erich Schneider. Vorrangige Themen der FDP in der nahen Zukunft sind zum einen die Dorfentwicklung, vor allem in den Innenbereichen der Siedlungsflächen. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels müsse besonderes Augenmerk auf das Gleichgewicht zwischen Ausweisung von Neubaugebieten und der weiteren Entwicklung in den Dorfkernen gelegt werden. Dazu gehöre auch die Aufrechterhaltung der Infrastruktur. Wirtschaftsförderung, Angebote der Kinderbetreuung oder Erhalt von Arbeitsplätzen seien entscheidende Standortfaktoren für die Kommunen.

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Artikel vom 26.03.2009 - 22.00 Uhr
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