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Horst-Janssen-Schau ab Samstag auf dem Schiffenberg

Artikel vom 09.03.2010 - 14.45 Uhr

Horst-Janssen-Schau ab Samstag auf dem Schiffenberg

Verleger und Buchhändler Dieter Schormann hat rund 140 Werke des Grafikers Horst Janssen für die Galerie Lotz zusammengetragen. Eröffnung der Schau ist am Samstag.
Dieter Schormann (l.) und Rudolf Lotz mit einem Janssen-Werk.
(Foto: Schepp)
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Dieter Schormann (l.) und Rudolf Lotz mit einem Janssen-Werk. (Foto: Schepp)
Die Fülle dessen, was ab Samstag in der Galerie auf dem Schiffenberg zu sehen sein wird, ist sehr groß: Verleger und Buchhändler Dieter Schormann hat aus der eigenen und aus anderen privaten Sammlungen rund 140 Werke des Grafikers Horst Janssens zusammengetragen, des Künstlers, der 1995 verstarb und dem man aus Anlass seines 80. Geburtstags im vergangenen Jahr in dem nach ihm benannten Museum in Oldenburg eine große Gedenkausstellung widmete.

Wie gestern beim Pressegespräch Schormann und Galerist Rudolf Lotz sagten, handelt es sich beim aktuell Ausgestellten um seltene Werke, um Radierungen, Lithografien, die teils aus den 60er- und 70er Jahren stammen. Hinzu kommen vergriffene Mappenwerke, darunter der »Foliant«, in dem Janssen einen Bericht über seine Krankheit bietet, dann das »Pfänderspiel«, bei dem es sich um eine Auseinandersetzung mit dem Tod handelt. Dabei ist auch die seltene Kassette »Laokoon«, die das teuerste Exponat darstellt. Hinzu kommen - aber nur am Eröffnungstag - zwei Unikate.

Auch sind rund 50 Bücher mit Radierungen, die nicht mehr auf dem Markt erhältlich sind, alles signierte bibliophile Ausgaben. in der Ausstellung zu sehen sowie große Anzahl von Plakaten - stets signiert oder stempelsigniert.

Die Eröffnung findet an diesem Samstag um 17 Uhr statt. In seiner Einführungsrede wird Schormann auch auf seine persönlichen Begegnungen mit Janssen in Hamburg eingehen. Da dieser - wie es gestern hieß- »auch ein Dichter in hohem Maße« war, wird Schormann an noch festzulegenden Terminen auf dem Schiffenberg zu Lesungen laden, die spannend zu werden versprechen, denn Janssen war ein Mensch, der sich viel herausnahm und daher für viele als unbequem galt.

Geöffnet ist die Ausstellung montags bis freitags von 15 bis 18 Uhr, samstags von 16 bis 18 Uhr und sonntags von 14 bis 18 Uhr hpg

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Artikel vom 09.03.2010 - 14.45 Uhr
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