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Gute Noten für den Rettungsdienst

Artikel vom 26.01.2010 - 09.00 Uhr

Gute Noten für den Rettungsdienst

Gießen/Marburg (pm). Das neunte mittelhessische Rettungsdienst-Symposium fand am Freitag und samstag am Standort Marburg des Universitätsklinikums statt. Mit dabei Landrätin Anita Schneider aus Gießen und deren Kollege Robert Fischbach aus Marburg.
Einsatzjacke für die neue Landrätin: (v. links) Marco Schulte-Lünzum (Johanniter), Ulrich Monz (Kreis Gießen), Dr. Simon Little
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Einsatzjacke für die neue Landrätin: (v. links) Marco Schulte-Lünzum (Johanniter), Ulrich Monz (Kreis Gießen), Dr. Simon Little (Kreis Gießen; Ärztlicher Leiter Rettungsdienst), Anita Schneider, Dr. Detlef Rupp (Ltd. Notarzt Gießen), Horst Jeckel (Kreis Gießen), Oliver Meermann (Johanniter), Markus Müller (DRK / mit Sohn Malte). (Foto: pm)
Sie unterstrichen die gute Zusammenarbeit beider Kreisverwaltungen mit den Leistungserbringern der Rettungsdienste und mit den Unikliniken in beiden Kreisstädten. Das »teamorientierte und Richtung weisende Engagement« stelle die Basis für »eine hochwertige Versorgung der Bevölkerung bei Notfällen« dar. Auch dieses Rettungsdienst-Symposium habe beispielhaft die hohe Fachkompetenz aller Beteiligten dokumentiert.

Resümee von Schneider und Fischbach: »Es wurde gezeigt, dass das gemeinsame Ziel einer optimalen rettungsdienstlichen und medizinischen Versorgung von Menschen in Not erfüllt werden kann.«

Am Freitag hatten die Teilnehmer in Arbeitsgruppen ihre praktischen Fertigkeiten bei speziellen Notfallmaßnahmen trainiert. Bei den Fachvorträgen am Samstag standen Themen wie Management des Schwerbrandverletzten, Verbrennungstrauma im Kindesalter oder Vergiftungen auf dem Programm. EKG-Interpretation, Konfliktsituationen im Rettungsdienst und spezielle Notfallmaßnahmen bei Kindern waren Bestandteil der praktischen Fortbildung.

Organisiert wurde das Symposium vom Qualitätszirkel »Notfallmedizin Gießen-Marburg«. Dieses Gremium, hatten die Landkreise Marburg / Biedenkopf und Gießen, der DRK-Rettungsdienst Mittelhessen, die Johanniter-Unfall-Hilfe (Regionalverband Gießen), der Malteser-Hilfsdienst (Rhein-Main/Mittelhessen) sowie die medizinischen Abteilungen an der universitären Standorte Gießen (Justus-Liebig-Universität) und Marburg (Philipps-Universität) 2006 ins Leben gerufen.

Von einem »Symbol mit Leuchtkraft« war die Rede, als die neue Landrätin Schneider am Rande des Symposiums eine Einsatzjacke mit der Rückenaufschrift »Landrätin Landkreis Gießen« überreicht wurde.

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