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Enormes Besucherinteresse an Krankenhausbau

Artikel vom 28.04.2010 - 10.00 Uhr

Enormes Besucherinteresse an Krankenhausbau

Lauterbach (pm). Auf den Fluren und in manchen Räumen wurde es richtig eng: Rund 4000 Menschen und damit mehr Besucher als erwartet kamen zum Gesundheitstag und zum Tag der offenen Tür im Neubau des Medizinischen Zentrums Eichhof.
Der neue Computertomograf gehörte zu den Geräten, für die sich die Besucher besonders interessierten. Erklärt wurde die Technik
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Der neue Computertomograf gehörte zu den Geräten, für die sich die Besucher besonders interessierten. Erklärt wurde die Technik von Ilona Limburg, der stellvertretenden Leiterin der Radiologie. (Fotos: pm)
»Wir haben ja damit gerechnet, dass die Menschen im Vogelsberg ihr neues Krankenhaus einmal ganz genau kennenlernen wollen. Aber dass so viele gekommen sind, hat uns positiv überrascht«, sagte ein zufriedener Verwaltungsdirektor Dr. Christof Erdmann. Besonders umlagert waren die kostenlosen Gesundheitschecks, bei denen man unter anderem sein Diabetesrisiko und seine Schilddrüse testen sowie Cholesterin-, Blutzucker- und Blutdruck messen lassen konnte.

Bei den Führungen sorgten die Bereiche für das größte Interesse, die man zu einem späteren Zeitpunkt nie mehr sehen kann, weil sie dann in Betrieb sind - es sei denn als Patient. Dazu gehörten der OP-Bereich und die Intensivstation, die Zentrale Notaufnahme, das digitale Röntgen und der Computertomograf. Erklärt wurden die Bereiche von den verantwortlichen Mitarbeitern und Chefärzten.

Die Führungen durch die wichtigen neuen Bereiche wurden wegen des riesigen Interesses zeitweise im 15-Minuten-Takt angeboten. »Wir haben von den Besuchern nur lobende und anerkennende Worte für die vielen Neuerungen erhalten«, bilanzierte Erdmann. Besonders viel Lob habe es für die modernen, hellen und freundlichen Krankenzimmer gegeben sowie die technisch aufwendige Ausstattung, mit denen das Medizinische Zentrum in vielen Bereichen Neuland betreten hat - etwa mit dem extra strahlungsarmen und schnellen Computer-Tomografen und die Beleuchtung in den Operationssälen, die keine Schatten mehr wirft. Auf ein großes Interesse stießen auch die medizinischen Fachvorträge. Darin ging es unter anderem um moderne Aspekte der Fußchirurgie, um Schizophrenie, Diagnose und Behandlungsmöglichkeiten, um Menschlichkeit und Zuwendung am Lebensende, die Folgen des Diabetes für Niere, Blase und Sexualorgane sowie um die Behandlung von Gallensteinen. Weitere Themen waren die Möglichkeiten, sich vor Schlaganfall, Herzinfarkt und Gefäßverschluss zu schützen sowie die ganzheitliche Gesundheitsvorsorge im Medizinischen Zentrum Eichhof, der »Fernseher als Babysitter« und kindliche Entwicklung und Spracherwerb.

Bereits am Samstag hatten die 600 Mitarbeiter des Medizinischen Zentrums Eichhof bei einem eigenen Gesundheitstag für die Belegschaft den Neubau für sich in Besitz genommen. Hier konnten die Mitarbeiter in Ruhe alle Bereiche im Detail kennenlernen, die ab Juni zu ihrem Arbeitsbereich gehören werden.

Es war - neben der modernen Medizintechnik - das am meisten bestaunte Objekt am Tag der offenen Tür: Das mehrere Etagen hohe Kunstobjekt »Vier Elemente«, welches den Lichthof im Neubau, das sogenannte Atrium, optisch dominiert. Die doppelte Säule des Künstlers Franz Josef Maria Wittekind symbolisiert die Elemente Feuer, Wasser, Luft und Erde. »Jedes in Abhängigkeit zu dem anderen stehend, weisen sie auf das Wesen des Ganzen hin. Nur im harmonischen Zusammenspiel ist Leben möglich«, erklärt der Künstler die Grundidee des Objektes.



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Artikel vom 28.04.2010 - 10.00 Uhr
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