Nachrichten Web
Sie sind hier: Startseite » Nachrichten » Übersicht »

Das Mittelmeer als großes Grab der Flüchtlinge

Artikel vom 17.12.2009 - 22.51 Uhr

Das Mittelmeer als großes Grab der Flüchtlinge

Der Kreis-Ausländerbeirat und die im Publikum anwesende Gießener SPD-Stadtverordnete Inge Bietz nahmen sich vor, heimische Politiker mit Mandat im EU-Parlament und im Bundestag auf das Problem anzusprechen. Grünen-Kreistagsmitglied Bernd Kaufmann ließ vom Bundestagsabgeordneten Tom Koenigs ausrichten, dass dieser sich als Mitglied im Menschenrechtsausschuss des Bundestages mit der Flüchtlingsproblematik im Mittelmeerraum befasse und sich unter anderem mit weiteren Parlamentariern auf der Insel Lesbos informieren wolle.

Aus dem Publikum wurde die Forderung laut, Menschenrechtsbeobachter in die Arbeit der »Frontex« einzubinden.

Im Anschluss an den Vortrag stellten Udo Altmann (»amnesty international«) und Gabriel Brand die Kampagne »Save me - eine Stadt sagt ja« vor, die mittlerweile auch in Gießen läuft. Gemeinsam mit dem Amt des Hohen Flüchtlingskommissars der Vereinten Nationen fordern gesellschaftliche Gruppen wie Kirchen, Wohlfahrtsverbände, Rechtsanwalts-, Menschenrechts- und Flüchtlingsorganisationen und »Pro Asyl« die Einrichtung eines Resettlementprogramms in Deutschland nach dem Vorbild von Kanada, Schweden, Norwegen und der USA, die regelmäßig eine bestimmte Anzahl an Flüchtlingen aus Erstaufnahmestaaten herausholen und sie dauerhaft aufnehmen.

Vor Ort konnten vier neue Patenschaften für das Projekt rekrutiert werden. Damit hat »Save me« Gießen 75 Paten, die die Idee zunächst symbolisch unterstützen und sich für die Aufnahme von Flüchtlingen in Gießen aussprechen.

www.save-me-giessen.de



Artikel Drucken Drucken  Versenden
Artikel vom 17.12.2009 - 22.51 Uhr
Social Networks
Facebook Twitter studiVZ meinVZ schülerVZ MySpace  Del.icio.us
X Diesen Artikel versenden






* Bitte füllen Sie alle Felder aus.
Kommentar schreiben
Impressum Kontakt AGB Nutzungsbedingungen Datenschutz
TopSeitenanfang