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Abba-Revival-Band »A4u« müht sich redlich in der Kongresshalle

Artikel vom 06.02.2010 - 12.00 Uhr

Abba-Revival-Band »A4u« müht sich redlich in der Kongresshalle

Die schwedische Popgruppe Abba hat in den 70er Jahren Musikgeschichte geschrieben. Mit Liedern wie »Waterloo«, »Dancing Queen« oder »Mamma mia« begründete sie ihren Welterfolg, ihre Tourneen sind legendär. Seit einigen Jahren versuchen nun verschiedene Coverbands, dieses einzigartige Gefühl des Abba-Sounds wieder aufleben zu lassen. Nur teilweise gelang dies der Abba-Revival-Band »A4u«, die am Donnerstagabend in der Kongresshalle gastierte.
Die Damen der Coverband »A4u« auf den Spuren von Abba.	(Foto: son)
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Die Damen der Coverband »A4u« auf den Spuren von Abba. (Foto: son)
Das Bühnenbild, die Lichteffekte, die Pyrotechnik, die Glitzerkostüme - das war alles ganz nett. Doch der Funke wollte bei der Darbietung der vier Interpreten nicht so recht auf das Publikum in der nicht ausverkauften Halle überspringen.

Die beiden Damen zumindest mühten sich redlich, und bei manchen Soli wie »The winner takes it all« (Agnetha/Ute Tauscher) oder »The Piper« (Anni-Frid/Simone Nötzel) bekamen die Frauen auch den entsprechenden Applaus.

Die beiden Herren wirkten allerdings oft wie Schießbudenfiguren. Benny alias Frank Liebe an den Keyboards haute zu theatralisch in die Tasten und Björn alias Lutz Decker wirkte wie ein Fremdkörper auf der Bühne. In der Pause hörte man daher kritische Stimmen vom Publikum. Eine Zuschauerin, die sich als großer Abba-Fan bezeichnete und auch das Musical »Mamma Mia« in Hamburg gesehen hatte, zeigte sich enttäuscht von der streckenweise seelenlosen Darbietung der Coverband: »Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man darüber lachen«, meinte sie.

Fazit: Wenn man eine Gruppe imitiert, sollte man selbst als eigenständige Künstlerpersönlichkeit erkennbar sein. Man kann zumindest eine handwerklich solide Interpretation verlangen. Gute Songs alleine reichen nicht aus. son

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Artikel vom 06.02.2010 - 12.00 Uhr
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Leserkommentare
(10.02.2010 22:11)
Harry
Haha
Ja Herr Hesse, ich bin nur Leser dieser Zeitung, wäre ich Redakteur würde ich ihre Kommentare löschen :)) Aber schön dass Sie sich geoutet haben und schön zu erfahren, dass Sie die Pressefreiheit nicht interessiert, wie auch den "gewöhnlichen Leser" (Zitat M. Hesse). Ich glaube da unterschätzen Sie aber einige Leser der Allgemeinen oder sonstiger Tageszeitungen, aber vielleicht ist das für einen "Hardcore ABBA Fan" aus dem Vogelsberg auch zu viel verlangt, bei der duddeligen Popmusik würde bei mir auch irgendwann das Denken aussetzen und ich würde zu einer "Schießbudenfigur" mutieren:)) Gute Nacht!
(10.02.2010 16:36)
M. Hesse
A4u in Weiden
Für all diejenigen, die ein gründlich recherchierter Artikel zu diesem Thema interessiert: Geben Sie in die Suchmaschine "a4u" und "Weiden" ein. Der Beitrag erscheint gleich als erstes auf der Liste und nennt sich "Heldenverehrung in Plateauschuhen".
@linguas
ist schon klar, ihr seid nur "Leser" dieser Zeitung, deswegen verteidigt ihr sie mit Insiderbegriffen wie Urheberrecht, Nutzungsbestimmungen und Pressefreiheit. Alles Worte, die den "gewöhnlichen" Leser gemeinhin nicht interessieren und worüber er sich im Normalfall auch keine Gedanken machen würde. Fragen Sie zum Beispiel irgendeinen hier, ob er sich die Nutzungsbedingungen genau durchgelesen hat und etwas über Urheberrechte zu sagen weiss. Ich denke nicht. Durch das vehemente Pochen auf diese Rechte der Zeitung haben Sie zu erkennen gegeben, dass Sie sich damit auskennen. Im Zeugenstuhl hätte Sie ein geschulter Richter sofort durchschaut. Auch bedenken Sie einmal folgendes, wenn man sich die Leserkommentare der anderen Artkel im Vergleich mengenmäßig gesehen einmal anschaut, entdeckt man gleich, dass es nicht viele Leser gibt, die hier etwas schreiben. Dass sich einige Abba-Fans berechtigterweise hier aufregen ist aus vorstehendem Anlass nur natürlich. Unnatürlich ist nur das seltsame Gebaren plötzlich auftauchender "Anwälte" der Zeitung, die sich als Leser ausgeben möchten.
Weitere Kommentare erübrigen sich deshalb.
(10.02.2010 16:15)
Linguas
Unterstellungen
Man muss sich ja fast dafür bedanken, dem Feuilleton der Gießener Allgemeinen zugeschrieben zu werden - wenn der von zwei Usern gepflegte Stil, allen die nicht auf ihrer Linie sind eine direkte Verbindung zur Allgemeinen zu unterstellen, nicht so traurig wäre.
Aber Harry hat ganz recht: Es gibt wirklich wichtigeres als eine vor fast 30 Jahren verblichene Pop-Gruppe und deren Cover-Band, weshalb ich mich aus diesem Thema an dieser Stelle auch zurückziehe. In zwei Wochen spricht hier kein Mensch mehr drüber.
(10.02.2010 11:33)
M. Hesse
A4u in Weiden
Für all diejenigen, die ein gründlich recherchierter Artikel zu diesem Thema interessiert: Geben Sie in die Suchmaschine "a4u" und "Weiden" ein. Der Beitrag erscheint gleich als erstes auf der Liste und nennt sich "Heldenverehrung in Plateauschuhen".
@Jack
Danke
(10.02.2010 11:22)
jack
echt traurig!
also fakt ist doch mal eins....sicher gibt es weitaus wichtigere themen über die man reden bzw. diskutieren sollte,aber dieser artikel regt zum grübeln an....
ich finde einfach das man das richtig stellen sollte...
die band hat meines wissens nach schon viele preise gewonnen unter anderem den revival music award und ist unzählige male ausgezeichnet wurden...
sollen all diese menschen an geschmackverirrung leiden?
nur der schreiberling dieser zeitung nicht? das ich nicht lache!
ich finde das grenzt echt schon an rufschädigung...echt geschmacklos!
ich war da,es war geil und ich möchte das das andere abba fans wissen!
danke auch an wuschel,der link ist echt gut und es gibt ja durchaus journalisten,die was von ihrer arbeit verstehen....zum glück!
ines
(10.02.2010 11:18)
M. Hesse
A4u in Weiden
Für all diejenigen, die ein gründlich recherchierter Artikel zu diesem Thema interessiert: Geben Sie in die Suchmaschine "a4u" und "Weiden" ein. Der Beitrag erscheint gleich als erstes auf der Liste und nennt sich "Heldenverehrung in Plateauschuhen".
@Harry von der "Gießener Allgemeine"
Ihr Engagement für Ihre Zeitung in allen Ehren, aber es muss auch für diese Zeitung möglich sein, Fehler zuzugeben.
Fakt ist: In dieser Zeitung wurden unwahre Sachen behauptet. Ein Soli der Agnetha in "the winner takes it all" hat nicht stattgefunden. Woher will denn die Reporterin wissen, wem der Applaus in dem Duett "winner" galt. Benny oder Agnetha? Für die Reporterin stand fest: der Applaus war für Agnetha, da sie "winnner" als "Soli" sang. Dies sind einfach Details, die nicht stimmen und nicht stimmen KÖNNEN. Also ziehe ich den Umkehrschluss: Eine Reporterin, die den als Solo der Agnetha weltbekannten Hit nicht als vollständig andere Version mit völlig eigener und neuer Melodieführung erkennt, war entweder gar nicht da oder ist spätestens zu diesem Zeitpunkt aus dem Konzertsaal verschwunden. Die auffällig eigenen Interpretationen von mindestens drei Songs wie "winner", "I do" und "chiquitita" hätten von der Reporterin bemerkt werden müssen und hebelt damit den von ihr verfassten Satz aus "Fazit: wenn man eine Gruppe imitiert, sollte man zumindest als eigenständige Künstlerpersönlichkeit erkennbar sein". Sie als Kollege von son sollten sie mal fragen, was denn Auffälliges im zweiten Teil passiert bzw. was die Künstler für eine Garderobe trugen. Ich kann Ihnen jetzt schon verraten, sie wird es nicht wissen, da sie nicht da war!
Und dies ist auch der Grund für meine Empörung: Eine Reporterin kann nicht etwas beurteilen, was sie nicht gesehen hat.
Mein Fazit: Wenn man Journalismus imitiert, sollte man selbst als eigenständige Journalistenpersönlichkeit zu erkennen sein. Man kann zumindest einen handwerklich soliden Journalismus verlangen. Sensationsheischende Schlagworte alleine reichen nicht aus.
(10.02.2010 10:16)
Harry
lustige Unterhaltung
Ich bin sehr verwundert aber gleichsam sehr amüsiert über die unzähligen Kommentare. Seit die Allgemeine die neue Seite mit Kommentarfunktion betreibt, ist dies der Artikel mit den meisten Kommentaren und Ergänzungen. Ich finde es ansich sehr schön, dass diskutiert wird und so die Onlineausgabe der Zeitung lebendiger wird/ist!
ABER *grins*
Für eine Lokalzeitung ist die Allgemeine eine recht kritische Zeitung bspw. im Vergleich mit dem Anzeiger, über manche Artikel kann man streiten, anderen Artikeln kann man nur Zustimmen und bei anderen gibt es eben Streit. Ich finde gut, dass die Onlineredaktion sich zu Wort meldet und Sachen auf Anregungen ändert und sich zu den Beweggründen äußert die zu einer bestimmten Position oder Äußerung geführt haben.
Aber jetzt hier bei den "Schießbudenfiguren" von einer ABBA Cover Band mit Pressefreiheit anzufangen und der Allgemeinen fehlende "Demokratie" vorzuwerfen ist lächerlich. Und wenn in den Nutzungsbedingungen steht dass fremde Texte hier nichts zu suchen haben, ist das eben so und schließlich gibt es sowas wie Urheberrecht:)
Was ich aber eigentlich viel trauriger finde ist, dass hier so ein Diskussionsbedarf besteht und bei wichtigeren Sachen als ein Konzert (Stadtpolitik etc.) das Interesse an Diskussionen scheinbar nicht vorhanden ist, wäre aber angebrachter als sich jetzt über einen kulturellen Artikel zu ärgern. Außerdem finde ich nicht, dass man sich für Ausdrücke wie "Schießbudenfigur" entschuldigen muss, da es eben unter die künstlerische Freiheit fällt, die eben auch einer ABBA Cover Band zugestanden wird, im Umkehrschluß aber auch einer Kultureporterin!
(10.02.2010 09:37)
M. Hesse
A4u in Weiden
Für all diejenigen, die ein gründlich recherchierter Artikel zu diesem Thema interessiert: Geben Sie in die Suchmaschine "A4u" und "Weiden" ein. Der Beitrag erscheint gleich als erstes auf der Liste und nennt sich "Heldenverehrung in Plateauschuhen"
@chris
Bitte akzeptieren Sie einfach, dass es Menschen gibt, die sich für fairen und objektiven Journalismus einsetzen.
(10.02.2010 08:22)
chris
@wuschel
selig, die Menschen, die keine anderen Probleme als diese haben ... :-))))
(10.02.2010 01:26)
Wuschel
und noch mal was
linguas, das mit dem Überlesen von Hinweisen.... wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen...lies mal weiter untén, was ich zum Thema "posting" zu bemerken hatte. lol
(10.02.2010 01:15)
Wuschel
noch was
habs ganz vergessen, aber es ist so wie ich gesagt habe, einige Beiträge von mir sind komplett ohne Angabe von Gründen gelöscht worden. Ich könnt ja mal noch ein paar Stündchen mehr auf die Meldung "ihr Kommentar wurde auf Grund von ......gelöscht" warten. Ob sich das lohnt?
(10.02.2010 01:07)
Wuschel
Linguas alias son?
nun ja, besser konntest du dich ja jetzt nicht outen als son. Linguas bedeutet "die Sprache betreffend" ....alles klar, Sprache...Journalist....sei wenigstens so ehrlich und gib es zu...
dein Engagement hinsichtlich deines letzten Beitrages zeigt eutlich dass du ein Angestellter dieser Zeitung/bzw.son bist. Ich geh mal vom letzterem aus, auch wenn du es abstreiten wirst. Es ist allerdings ehrenrührig für dich, dass deín Beitrag hier "verdonnert" wird, aber sicherlich auch zu Recht. Es hätte einige Größe, wenn du diesen Umstand zugibst und deine Konsequenzen ziehst. Ich, als großer Abba-Fan fürchte nur, dazu fehlt dir doch die Ehre, sonst wäre dir der obige Artikel grundsätzlich nicht "passiert". Ich würd ja sagen "Anfängerfehler", kann ja mal passieren, Schwamm drüber, wenn es nicht so peinlich für dich bis in alle Ewigkeit im Netz stehen würde. So kann ich immer wieder vielen Leuten, einen Hinweis darauf geben, wie Journalismus NICHT betrieben werden sollte. LOL, schön für mich aber schlecht für dich, denn dein Artikel spricht für sich.
Post scriptum, aber bitte jetzt nicht die Keule mit dem"du bist ein Abba-Fan" und deswegen nicht realistisch"...glaub mir, das hab ich schon oft gehört, und ich hab selbst schon genügend Abba-Revivals gesehen, sicherlich im Gegensatz zu dir, um gute von schlechten zu unterscheiden.
Übrigens, was die rechtlichen Bestimmungen angeht, die du so ausserordentlich verteidigst, es gibt solche die Sinn machen und solche die hanebüchen sind.
(10.02.2010 00:44)
M. Hesse
amüsiert
ganz meine Meinung Herr/Frau Wuschel
Das habe ich ja versucht, den Herren von der Redaktion nahe zu bringen. Weiter so. Ich bin nach wie vor der Meinung dass Frau son ein Abba-Nichtkenner war oder gar nicht da war, denn die Zuschauer waren an diesem Abend begeistert und ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass es da Zuschauer gegeben haben soll und gleich mehrere, wenn man den Ausführungen der Journalistin glauben will, die in der Pause Kritik geäußert haben wollen. Ziehmlich unwahrscheinlich dann, dass diese sich dem enthusiasmierten Publikum mit einem mal angeschlossen hätten, als es dann nach der Pause so richtig losging. Sicherlich ein Hinweis darauf, dass die vorstehende Journalistin sich diese Zuschaueraussagen nur ausgedacht hat, um den von ihr gewünschten Eindruck zu erwecken, die Show wäre lächerlich. Ein durchschaubarer Akt. Denn, wenn es denn so viele enttäuschte Zuschauer gegeben hätte, wäre es wohl kaum zu standing ovations und dacaporufen gekommen. Für mich nicht vorstellbar, dass son die Meinung der Mehrheit des Publikums wiedergegeben hat, eher ihre ganz persönliche, die sich bei weitem von der Mehrheit unterschieden hat. Dies hätte sie vor allem kenntlich machen müssen und richtig, Herr/Frau Wuschel, dies nach den Grundsätzen des Journalismus, eben Objektivismus bei der Berichterstattung zu bewahren, auch wenn es ihr möglicherweise nach ihrem eigenem Geschmack schwer gefallen wäre. Wer das nicht kann, hat in der Zeitungsbranche nichts zu suchen.
Im übrigen, hab ich beim Lesen des Artikels des Journalisten Kunz aus Weiden mein eigens Erleben/Empfinden der Show widergespiegelt bekommen. Dieser Mann hat die Facetten der Show erkannt, leider ist Empfindsamkeit und Sensibiltät nicht jedem gegeben.
(10.02.2010 00:27)
Linguas
@ Wuschel
Lieber Wuschel,
"Diese Zeitung unterbindend bewußt das posting anderer Zeitungsartikel...."
und das mit Recht, denn wenn du hier in den Kommentarbereich einen ganzen Artikel einer anderen Zeitung einfach per copy&paste einsetzt, ist das illegal und ein Verstoß gegen das Urheberrecht. Und Du hast es gerade wieder getan. Ziemlich schlecht für jemanden, der hier so mit Rechten um sich wirft, die ihm angeblich vorenthalten werden, oder?
Außerdem wurde mehrfach von den Redakteueren in den Kommentaren begründet, weshalb deine Beiträge entfernt werden mussten. Dazu muss man auch mal etwas aufmerksam lesen. Auch, dass es einige Minuten dauert, bis ein Beitrag erscheint. Das ist im Endeffekt weniger blamabel. Aber vielleicht hilft ja jetzt mein Beitrag, wenn man schon alle anderen überliest.
(10.02.2010 00:01)
Wuschel
1000 und eine Nacht
Umnachtet der deutsche Demokratiehimmel oder wie soll ich die neuerliche Löschung meines letzten Beítrages ohne Angabe von Gründen verstehen? Nur zum Verständnis für Außenstehende: Diese Zeitung unterbindend bewußt das posting anderer Zeitungsartikel.... alles klar....Meinungsfreiheit ist schön...mögen wir alle.... Pressefreiheit hurra... ich bestehe darauf... aber die Meinung eines anderen .... nein nein im moment nicht....
Es ist sonderbar, dass sich diese Zeitung auf ihre Pressefreiheit beruft, aber den ethischen Grundsätzen des Journalismus dabei nicht folgen mag, auf der anderen Seite schnell dabei ist, die Meinungsfreiheit von Lesern zu beschneiden. Ich möchte fast sagen, armes Deutschland, bin aber immer noch der Hoffnung, dass andere Journalisten ehrenrühriger handeln...
(09.02.2010 23:17)
Wuschel
thank you jack
Danke dass es wenigstens noch einige gibt, die hier auch bemerken, dass die Meinungsfreiheit beschnitten wird...
ich bin halt der Meinung, dass der obige Artikel nichts mit fairem Journalismus zu tun hat, das setzt nämlich voraus, dass der betreffende Schreiberling sich das Konzert auch vollständig angehört hat und ohne Vorurteile ist. Ich saß, wie schon vorher geschrieben, hinter der "Journalistin" und hörte, dass sie von Ihrer Zeitung war, also warum dementieren Sie jetzt? Sie saß nicht allein in der Reihe, schon deswegen nicht weil es keine unbesetzte Reihe gegeben hat. Mag sein, dass der Fotograph kein Fotograph war, sonder ein normaler Zuschauer, der Fotos machte, aber eins weiss ich genau, diese Frau war eine Reporterin von der "GA", weil sie es selbst sagte. Sicher gibt es Leute, die diese Frau wiedererkennen würden, denn sie hat ja mit Zuschauern in der Pause gesprochen, wie sie selber sagt. Diese können sich ja mal hier melden und ihre Meinung und ihr tatsächliches Erleben dieser Show hier posten. Eine Gegenüberstellung wäre recht interessant...
Dann hat diese Person ohnehin die Unwahrheit gesagt, weil, jeder der die Show besucht hat weiß, dass Agnetha eben nicht "the winner takes it all" allein gesungen. Dies war ein Duett! Und son schreibt nun mal über den Applaus zu dem Soli "winner" als dem von Agnetha. Peinlich genug. Das sollte doch für ein Eingeständnis Ihrerseits zumindestens hinsichtlich des Unvermögens von der Schreiberin "son" ausreichen. Für mich steht fest: "son" war entweder nicht da und hat inkompetent über etwas geschrieben, was ihr nicht bekannt war oder sie besaß vor allen Dingen nicht die fachliche Kompetenz um künstlereische Dinge zu beurteilen. Dritte Möglichkeít, sie handelte bewußt gegen den Ehrenkodex der Journalisten, um sich zu profilieren. Auch dies halte ich nicht für ausgeschlossen.
Noch einmal für all diejenigen, die sich einen gut recherierten Artikeln eines unvoreingenommenen und intelligenten Journalisten zu diesem Thema anschauen möchten... da es mir von der Redaktion verwehrt wurde diesen Artikel hier zu posten, also noch einmal der link....
http://www.oberpfalznetz.de/onetz/2188211-131-heldenverehrung_in_plateauschuhen,1,0.html#top
(09.02.2010 22:49)
Wuschel
wieder mal gelöscht?
ihr seid arm dran, wenn ihr es nicth einmal zulassen könnt, dass ich einen Artikel aus einer anderen Zeitung poste. Ist der Vergleich mit einer fairen Reportage für euer "Blättchen" so schlimm? Kann eure rechtliche Bestimmungen wegen des Kopierens anderer Internetseiten schon verstehen, schließlich sind Verlinkungen mit anstößigen Seiten moralisch nicht vertretbar und auch zu unterbinden, aber ich mache so etwas ja gar nicht, versuche nur den den ethisch sauberenArtikel eines anderen Journalisten zum obigen Thema, nämlich betreffs eurer "Kritik" zu veröffentlichen. Soviel Angst vor eurer eigene Courage?
(09.02.2010 22:48)
jack
:-(
also wenn ich das hier so verfolge wird mir einfach nur schlecht!
das hier hat nix mit pressefreiheit zu tun!der artikel ist einfach unsachgemäß geschrieben...so ist es und nicht anders!
wuschel du bist spitze und sprichst den meisten bestimmt aus der seele!
vielen dank für deine beiträge!
ich habe diese show schon zum 2ten mal besucht und würde es immer wieder tun!
sie ist klasse!
(09.02.2010 22:34)
Wuschel
101. Versuch
an die Redaktion, hier ist nichts kopiert, ich hab alles fein säuberlich in den Kommenar getippt.... nächster Versuch und klare Darstellung, es handelt sich hierbei um einen Artikel in einer anderen Zeitung: jaja da hat wohl jemand nicht ertragen, dass andere Journalisten ihren Job "handwerklich solide" machen.... hier das Gegenstück zur seelenlosen "Kritik" ganz oben. Ein Beitrag eines Journalisten, der die Show wirklich gesehen hat... Die gleiche Show drei Tage später in Weiden. So gehts ebén auch....

--- Anm. d. Redaktion:

Der fremde Artikel wurde gelöscht, da es sich um einen urheberrechtlich geschützten Text handelt, der hier veröffentlicht werden sollte. Übrigens hat Wuschel in einem Kommentar weiter unten bereits die Adresse zu diesem Artikel angegeben.
(09.02.2010 21:29)
Wuschel
Pressekodex
Präambel Ziffer 9:
Es widerspricht journalistischem Anstand, unbegründete Behauptungen und Beschuldigungen, insbesondere ehrverletzender Natur zu veröffentlichen.
(09.02.2010 21:10)
Wuschel
tztztz wie feige ist das denn
Tztztz
wenn hier schon ein Kommentar von mir gelöscht wird, dann doch bitte schön mit Angaben von Gründen...
Wir leben in einer Demokratie und einem Rechtsstaat und auch Leser haben das Recht auf Meinungsfreiheit. Diese ist gleichberechtigt mit der Pressefreiheit! Das müssen Sie als Redaktion dieser Zeitung auch akzeptieren können und nicht alles löschen was Ihnen nicht passt.
Fairer Journalismus bedeutet auch Achtung vor der Wahrheit und Wahrung der Menschenwürde und gründliche und faire Recherche. Es widerspricht journalistischer Ethik, mit unangemessenen Darstellungen in Wort und Bild in ihrer Ehre zu verletzen.#
Ohne Kommentar....
(09.02.2010 19:49)
Wuschel
so gehts eben auch
Dieser Kommentar wurde wegen Verstoßes gegen unsere Nutzungsbedingungen gelöscht. Wir bitten Sie aus rechtlichen Gründen, keine fremden Texte von anderen Webseiten in Ihre Kommentare zu kopieren.
(09.02.2010 19:44)
Kultur-Redaktion
Auf ein Wort,
unsere Mitarbeiterin »son« ist Abba-Fan, kein Abba-Hasser. Eben deshalb, so sagt sie, sei sie vom Konzert enttäuscht gewesen. Gleichwohl hat Familie Hesse recht, wenn es um Formulierungen geht, die unterhalb der Gürtellinie liegen. Für den Begriff »Schießbudenfiguren« entschuldigen wir uns. Keinesfalls wollen wir den Unterhaltungswert eines Artikels künstlich mithilfe »verbaler Entgleisungen« steigern - das dürfte den Lesern der Gießener Allgemeinen Zeitung hinlänglich bekannt sein.
Wuschel indes hatte offenbar hinter einer anderen »Pressefrau« Platz genommen. Unsere »son« saß allein in einer Reihe und unterhielt sich auch nicht mit einem Fotografen.
(09.02.2010 17:33)
Wuschel
so gehts auch
Schaut mal was man im Netz alles so findet....so gehts auch, eine Kritik drei Tage später für die gleiche Show
http://www.oberpfalznetz.de/onetz/2188211-131-heldenverehrung_in_plateauschuhen,1,0.html#top
(09.02.2010 10:43)
jack
hhhmmmm
ABBA Hasser?
Ich möchte auch mal was zu der Show sagen. Habe die Band schon zum 2. Mal gesehen und die kommen bei mir als Abba-Hart-Core-Fan gleich an zweiter Stelle nach Abba Review. Ich fand das Konzert sehr schön und finde die â??SchieÃ?budenfigurenâ?? auch sehr daneben und ungerechtâ??o.k. jeder hat einen anderen Geschmack und kann seine Meinung sagen. Ich finde, das M. Hesse schon irgendwo recht hat. Von Abba hat â??sonâ?? jedenfalls nicht viel Ahnung, gerade die Boys fand ich total authentisch mit allem so. Und nach â??sonâ?? sind dann wohl auch die echten ABBA SchieÃ?budenfiguren?
Ist â??sonâ?? gar ein ABBA Hasser? Soll es ja geben..naja, dann sollte man die Gans nicht das WeihnachtsmenÃ? kommentieren lassen. Was soll Ã?berhaupt der Quatsch mit Fremdkörper? Ich fand den voll sÃ?Ã?â??meine Meinung, naja vielleicht mag â??sonâ?? ja keine MÃ?nner? Ich finde die Band nicht so schlecht wie oben beschrieben, haben sie nicht verdient. GruÃ? Inesâ??â??..die Frauen sehen in echt auch nicht so doof aus, voll blödes Foto!
mfg ines
(08.02.2010 22:17)
chris
schade...
... das ich nicht auf dem Konzert war. Klingt ja richtig spannend. Naja, Abba mochte ich eigentlich nie. Ich war damals Deep-Purple-Fan. Mein großer Bruder war schuld. ;-))
(08.02.2010 19:10)
Wuschel
Helau
jetzt muss ich auch mal schmunzeln. He Leute, tretet mal auf die Bremse, alles wird gut...
lustigerweise saß ich im Konzert hinter der Zeitungstante. Sah wie sie sich mit dem Fotografen unterhielt und während der Show rumkritzelte. Hättet ihr die gesehn wüßtet ihr warum die so schreibt...die gehörte mehr in die peacemakerfraktion und hätte wohl eher zu einem BAPKonzert reingepasst. Klar das die mit Glitterglemmer nix anfangen konnte. So jung wie die war, kannte die sie siebziger nur ausm Duden. hatte mich schon gewundert was die in einem abba-konzert will, mit nickelbrille und so ganz in jute gekleidet,lol. und noch was Leute, nach der Pause war se verschwunden, beide Plätze blieben leer bis zum Schluss, hatte deswegen gute Sicht auf ein geiles Konzert und weinte ihr nicht ne träne hinterher....
(08.02.2010 18:58)
M. Hesse
Verzeihung
nun ja der Vorwurf von linguas ist berechtigt, aber trotzdem nicht rechtens. Meine Unterstellung Herrn Jürgi betreffend, resultierte aus seiner vehementen Inschutznahme der Pressefreiheit im Allgemeinen, auch unter Zuhilfenahme von verbalen Entgleisungen durchaus zulässig zu sein. Das sehe ich weiterhin nicht so. Aber da Herr Jürgi meiner Argumentation hinsichtlich der Qualität der Kritik gefolgt ist, möchte ich mich bei ihm für diese Unterstellung entschuldigen. Im Übrigen, Herr/Frau linguas, betraf mein Beitrag nicht in erster Linie die Güte des Konzertes sondern des Artikels/Schreiberlings. Also sehe ich mich nicht als Anwalt der Künstler, sondern als der der schönen deutschen Sprache und des guten Geschmacks. Weiterhin, Herr/Frau Linguas, ist eine Diskussion ohnehin nicht möglich, da ein Journalist leider am sogenannten längeren Hebel sitzt. Er hat die Macht zu schreiben, was er persönlich denkt und alle Welt (die Leser seines Artikels) glauben, dass das was er denkt, das Ei des Kolumbus ist. Ich denke, auch Journalisten sollten die Ehre haben, sachlich und bei der Wahrheit zu bleiben.
mit allerletztem Gruß zu diesem Thema
M. Hesse
(08.02.2010 18:19)
Linguas
Kritik
In der Tat sind die Unterstellungen an juergi_j zu Beginn ihres zweiten Beitrags nicht sehr glücklich, lieber M. Hesse. Man stelle sich vor, man dreht das einmal um. Wenn ich dafür kurz ihre eigenen Worte bemühen darf:
"es ist offensichtlich, dass "m. hesse" als Freund/Partner der Band oder gar als alter ego deren Darbietung verteidigen muss."
Sehen Sie, wie rasch das geht und damit auch jegliche Diskussion unmöglich macht?
(08.02.2010 17:38)
juergi_j
Kritik
Lieber M.Hesse, ich bin weder Freund noch Partner und auch nicht das Alter Ego des Verfassers. Wieso das Ihrer Meinung nach offensichtlich sein soll, weiß ich nicht. Ist jemand, der diese Kritik nicht kritisiert gleich der Autor selbst? Ich verteidige auch nicht seinen Schreibstil. Ich sage nur: Man muss auch kritisieren dürfen und man muss Kritik auch akzeptieren, sogar, wenn sie polemisch wird. Im Übrigen gebe ich Ihnen recht. Die Kritik zu dem Konzert ist nicht besonders gut - viel zu kurz und sicherlich nicht tiefgründig genug und auch nicht differenziert. Aber wenigstens ist es eine.
(08.02.2010 16:35)
M. Hesse
weiterhin niveaulos
es ist offensichtlich, dass "jürgi" als Freund/Partner des Verfassers oder gar als alter ego den Schreibstil desjenigen verteidigen muss. Aber hier geht es doch darum, dass ein Journalist die Grenzen guten Geschmacks wahren sollte. Kritik muss jeder vertragen können, wenn sie denn fundiert und konstruktiv ist, kann man sich derer auch annehmen. Aber Kritik muss auch der vertragen können, der sie austeilt, denn wenn man sich als Kenner der Materie ausgibt, aber keine Ahnung von dem hat, was er beschreibt, wird es peinlich. Ein Beispiel: Zitat "bei manchen Soli wie -The winner takes it all-...."In diesem Konzert sah ich zum ersten Mal eine Interpretation dieses Songs als Duett zwischen Benny und Agnetha. Ein Umstand, der mich berechtigterweise denken lässt, der Verfasser war entweder gar nicht anwesend oder hat nicht einmal den simplen Unterschied zwischen einem Duett und einem Solo erkannt oder schlimmer noch, dem Verfasser ist die Originalversion von Abba gar nicht bekannt. Wie will er dann aber überhaupt erkennen, ob "eigenständige Künstlerpersönlichkeiten" vorhanden sind, wenn er denn so gar keinen Vergleich hat? Es gab ja noch andere vom Original abweichende Versionen in diesem Konzert sowie einige unbekanntere Lieder der Abbas, die ich teilweise vorher nicht kannte und sehr interssant fand. Hierüber kein Wort des Verfassers. Ebenso ein Schmankerl die Version von "Marionette" und "I do", in der letzteren ebenfalls umgearbeitet als Solo für den Benny, der in diesem Song mit einer "Personallity"-Stimme brillierte. Auch die Zugabe "Chiquitita" die als mich tief berührendes -a capella- dargeboten wurde, findet in der Kritik keine Erwähnung. Soviel Engagement sollte man doch aber für eine intelligente Kritik aufbringen, um detailgenauer auf die einzelnen Elemente eines Konzertes einzugehen. Die Geschmäcker sind unterschiedlich und es mag sein, dass dem Verfasser das Konzert nicht gefallen hat. Aber, pauschale Verurteilungen wie "Schießbudenfiguren" mögen zwar umsatzträchtig sein und werden wohl anscheinend immer wieder gern gelesen. Da scheint es egal zu sein, ob das Niveau unterhalb der Gürtellinie liegt, die Hauptsache ist dabei, der Leser darf "schmunzeln" und auf den Wahrheitsgehalt der Aussagen kommt es hierbei nicht mehr an. Eine subjektive Kritik, wie oben vehement von Jürgi verteidigt, beinhaltet aber nicht nur eine Kenntnis des zu kritisierenden Gegenstandes sondern auch der Deutlichmachung dessen, Formulierungen wie "meiner Meinung nach", "machte auf mich den Eindruck" wären da hilfreich, um die Subjektivität zu klären. Auch ich möchte nicht immer nur lobende Kritiken in der Zeitung lesen, das wäre sicher langweilig, aber nur um den Unterhaltungswert eines Artikels zu steigern, sich in derartigen Formulierungen zu ergehen, finde ich weiterhin niveaulos.
Liebe Grüße
M.Hesse
P.S. Im übrigen habe auch ich mich mit einigen intelligenten Menschen in der Pause und danach über das Konzert unterhalten, die meine Meinung ausnahmslos teilten. Wenn der im Artikel erwähnte befragte Zuschauer, das Konzert so schlimm fand, stellt sich mir die Frage, wieso er dann nicht bereits nach kurzer Zeit und zwar bereits VOR der Pause das Konzert verlassen hat. Ich hätte das getan.
(08.02.2010 15:15)
juergi_j
Lustig
Das ist wohl der Grund für das ewige "begeisterten in der Kongresshalle". Wenn man alles schönschreibt, stößt man auch nicht an. Ein Journalist muss aber das Recht haben vor allem in einer subjektiven Kritik etwas so darzustellen, wie er es erlebt hat - und wenn er's schlecht fand dann ist es halt so. Auf der anderen Seite muss ein Künstler damit leben, wenn man ihm sagt, dass er wie eine Schießbudenfigur auf der Bühne gewirkt hat. Das ist Kritik, auch wenn es hart ist.
(08.02.2010 13:41)
M. Hesse
Angewidert
Erst einmal vorweg, ich war Zuschauer dieses Abba-Konzertes und kann deswegen, im Gegensatz zum Verfasser der Kritik, etwas dazu sagen. Es ist offensichtlich, dass der Urheber dieses Pamphlets ein anderes Konzert gesehen hat als ich. Ich bin einigermaßen erstaunt, dass die "Giessener Allgemeine", deren langjähriger Stammleser ich bin und von der ich bisher eine hohe Meinung hatte, Angestellte beschäftigt, die ohne fundiertes Vorwissen über das zu beschreibende Thema und bar jeglichen journalistischen Könnens Kritiken schreiben dürfen. Ich bin gleichermaßen entsetzt, dass Schmähworte und Beleidigungen zum Standardvokabular der Journalisten dieser Zeitung gehören dürfen. Bei aller Pressefreiheit kann man doch von einer intelligenten Kritik durchaus verlangen, dass sie etwas mehr ins Detail geht und auf Schlagworte in reißerischer "Bild"-aufmachung und billige Effekthascherei verzichtet. Dieser Artikel ist auffallend schlecht geschrieben, unsachlich und inhaltlich einfach unwahr. Ich hoffe für die "Giessener Allgemeine", dass sie wieder zurückfindet auf das von mir gewohnte anspruchsvolle Niveau der Berichterstattung.
Zum Konzert nur soviel: meine Frau und ich hatten einen unterhaltsamen Abend und wir haben selten eine schönere Hommage an Abba gesehen. Wer´s nicht glaubt, sollte sich selbst davon überzeugen, denn wie wir alle wissen: es ist nicht alles wahr, nur weil es in der Zeitung steht.
Liebe Grüße
Familie Hesse
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